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Home >> News >> Billabong Pro Mundaka, Tag 9

Lokalmatador Hodei Collazo vs. Kelly Slater

Tag 9 beim Billabong Pro in Mundaka. Titelanwärter Kelly Slater setzt sich gegen Lokalmatador Hodei Collazo durch und Andy Irons schafft es gerade so in Runde 4.

Taj Burrow. ASP Covered Images, Karen WilsonDienstags ist Markttag in Mundaka! Direkt vor dem Contestgelände, das neben dem Hafen der romantischen Fischerstadt liegt, bauen Obsthändler ihre Stände auf und auch für die Surfer und die WCT Crew ist es eine Möglichkeit hier frisches Obst zu kaufen, denn einen Supermarkt gibt es in Mundaka nicht wirklich.

Der erste Call wurde auf 09.00 Uhr angesetzt und wie bereits zu vermuten war, hatte das Niedrigwasser noch nicht vollständig eingesetzt, um konstante Bedingungen für die WCT Surfer zu garantieren. Stündlich wurde dann eine neue Entscheidung getroffen, bis endlich um 12.00 Uhr der erste Heat des Tages und der insgesamt achte Heat der dritten Runde aufs Wasser geschickt wurde. Bei Sonnenschein und recht starkem Offshore-Wind präsentierte sich Mundakas Left-Hander heute in ein bis 1,5 Meter Wellen.

Der Baske Hodei Collazo aus Zarautz hatte es mit dem siebenfachen Weltmeister Kelly Slater aus Florida zu tun, der sich mit einem Sieg in Mundaka seinen achten Titel vorzeitig sichern könnte. Die Spannung in Erwartung einer kleinen Sensation war unter den zahlreichen Zuschauer und den vielen Helfern hier bei dem Contest, die Hodei persönlich kennen oder zumindest schon einmal mit ihm im gleichen Line Up gesessen haben, deutlich spürbar. Um ins Line Up zu gelangen müssen die Surfer am gesamten Hochufer, an dem die Zuschauer stehen, vorbei, und als der 22-jährige Spanier in seinem gelben Lycra rauspaddelte wurde er mit aufmunternden Pfiffen und lauten „Hodei“-Rufen in seinen Heat geschickt.

Kelly erwischte gleich die erste Welle und setzte Hodei mit einem Score von 6,00 Punkten in den ersten Sekunden unter Druck. Slater surfte in diesem Heat insgesamt 12 Wellen, von denen seine schlechteste mit 0,20 Punkten und die beste mit 8,00 Punkten bewertet wurde. Aus dieser Bandbreite an Ergebnissen lassen sich ein wenig die wenig konstanten Bedingungen ableiten, mit denen sich Mundaka heute präsentierte. Bei jedem größeren Set ging ein lautes Pfeiffen durch die Reihen der Zuschauer, um Hodei anzufeuern. Der Spanier paddelte dann die größte Welle dieses Heats an und stürzte leider bevor er sich tiefer in die Tube hatte ziehen lassen. Mit dieser Welle hätte es vielleicht anderes geendet, aber so sicherte sich der letztendlich souveräne Slater den Sieg mit 14,33 Punkten vor Collazo mit 12,23 Punkten.

„Ich hatte diese eine Welle ziemlich zu Anfang im Heat. Wenn ich die bekommen hätte, dann wäre es vielleicht anderes ausgegangen, aber leider bin ich gestürzt. Ich verfolge Kellys Karriere seit ich klein war und heute dann hier gegen ihn bei diesem Event surfen zu können, ist natürlich eine tolle Sache“, beschrieb der Baske seinen Heat gegen den amtierenden Weltmeister. Kelly stimmte zu: „Wenn Hodei die Welle voll erwischt hätte, dann wäre es ganz anders ausgegangen. Ich hatte fast ein Deja-Vu als mich Luke Egan mal in G-Land geschlagen hat. Man sieht ihn nur anpaddeln und dann verschwindet er und man konnte nicht wirklich gleich sehen, ob er sie erwischt hatte. Leider hatten wir heute nicht so saubere Bedingungen wie Joel gestern in seinem Heat, aber so ist Mundaka, es ändert sich einfach alles sehr schnell. In unserem Heat hatten wir mit der starken Strömung zu kämpfen. Wenn man Priority hat, dann ist man gezwungen manche Wellen zumindest anzupaddeln ohne sie wirklich zu nehmen, nur um den anderen davon abzuhalten. Aber wenn du dann auch noch konstant gegen die Strömung ankämpfen musst, dann laugt das schon sehr aus. Jetzt geht es gegen Cory und ich hoffe auf ein paar Wellen bei mittlerer Tide, um meinerseits ein paar Barrels zu bekommen. Naja und je weiter ich komme, umso mehr kommen die Gedanken an den Titel ins Spiel. Bisher war es noch nicht so sehr im Hinterkopf, aber jetzt fängt es langsam an eine Rolle zu spielen.“

Der Amerikaner trifft nun in der vierten Runde auf Cory Lopez, der sich bereits gestern gegen den Südafrikaner Travis Logie durchsetzen konnte, und der wie Slater gebürtig aus Florida stammt. Direkt im nächsten Heat stand mit Andy Irons (HAW) einer der heissesten Verfolger von Slater vor der Aufgabe in den schwierigen Bedingungen zu bestehen. Irons hatte bereits in seinem Erstrunden-Heat mit einer heftigen Strömung zu kämpfen und wusste daher, worauf er gefasst sein musste. Fast hätte ihm das aber in seinem Aufeinadertreffen mit dem Brasilianer Yuri Sodre nicht geholfen. Nur gerade vier Wellen konnte der dreifache Weltmeister in dem 30-minütigen Heat surfen, und er musste bis zur allerletzten Welle warten, um das entscheidende Ergebnis zu bekommen. Sodre hatte eine Gesamtpunktzahl von 10,60 und Irons benötigte eine Welle mit mindestens 5,28 Punkten um zu siegen. Ohne ein Set am Horizont in Sicht, tickte die Uhr unerbittlich runter und Irons sah seine Titelträume sprichwörtlich davonschwimmen. In den buchstäblich letzten Sekunden kam doch noch ein Set, das Irons für sich nutzen konnte und schlussendlich mit 6,43 Punkten für diese Welle den Brasilianer ausstechen konnte.

„Sehr unberechenbar heute dort draussen“, gab Irons anschließend zu Protokoll. „Zu Beginn kam ich gar nicht in Fahrt und war sehr angreifbar. Das war mit Sicherheit nicht mein Plan. Es ist eine Woche her seit meinem letzten Heat, und ich muss erst wieder in meine gewohnte Routine kommen. Ich wusste auch gar nicht genau was Yuri an Scores bekommen hatte, aber es war schon eine echt enge Geschichte. Die Bedingungen ändern sich hier rasch und man muss damit arbeiten, um am Ende ganz vorne zu landen.“

Irons hat es in der vierten Runde mit dem kleinen australischen Kraftpaket Trent Munro zu tun, der sich knapp gegen Irons Teamkollegen Shaun Cansdell (AUS) durchsetzen konnte. „Shaun ist dieses Jahr absolut super dabei, aber ich bin gegen ihn schon gesurft als wir noch beide ganz klein waren. Freundschaft ist im Wasser aber nicht von Bedeutung, sondern jeder versucht dem anderen das Beste abzuverlangen. Jetzt geht es gegen Andy und auch ihn kenne ich schon lange aus der Junior Serie. Er ist einer der ganz Großen und ich werde versuchen im einen harten Kampf zu liefern. Wenn mir das gelingt, dann ist das für mich eine feine Sache“, sagte Munro anschließend.

Jake Paterson (AUS) erwischte in seinem Heat nur eine einzige Welle und blieb folglich chancenlos gegen seinen Landsmann Phillip MacDonald. Im Heat zuvor hatte sich der diesjährige Sieger von Tahiti, Bobby Martinez (USA), gegen Peterson Rosa (BRA) durchgesetzt und somit seine fantastische Leistung in seinem ersten Jahr auf der Tour ein weiteres Mal bewiesen. Der letzte Heat des Tages zwischen der aktuellen Nummer Zwei Taj Burrow (AUS) und dem smarten 24 -jährigen Adrian Buchan (AUS) war eine wirkliche Geduldsprobe für die beiden Protagonisten. Das Hochwasser hatte zu diesem Zeitpunkt schon spürbar eingesetzt und klare Sets waren fast nicht mehr zu erkennen. Burrow setzte sich am Ende mit 15,00 Punkten gegen Buchans 12,23 Punkte durch. Nur vier Wellen reichten dem Titelanwärter dabei, um seinen Landsmann nach Hause zu schicken.

„Ich wusste von Beginn an, dass wir nicht viele Wellen bekommen würden und ich hätte sogar fast gedacht, dass wir gar nicht mehr aufs Wasser geschickt würden. Jake hatte immerhin im Heat zuvor nur eine einzige Welle bekommen. Ich habe glücklicherweise die zwei besten Wellen des Heats für mich einsacken können. Was den Titel angeht? Hey, ich bin zwar ziemlich gut in Mathe, aber ich habe nicht alle Konstellationen und Rechnereien im Kopf, die eintreten könnten, um das Titelrennen zu entscheiden. Ich habe es in diesen wechselhaften Bedingungen in die nächste Runde geschafft, und das ist, was für mich zunächst einmal zählt.“

Burrow muss sich nun in der vierten Runde gegen den Sieger aus dem Aufeinandertreffen zwischen Südafrikas letzter Hoffnung, Greg Emslie, und dem letzten Brasilianer im Contest, Adriano de Souza, behaupten. Für morgen sagen die spanischen Wetterfrösche auch keine wirklich konstanten Bedingungen mit größerem Swell voraus. Vereinzelt sollen brusthohe Sets einlaufen, was zumindest für eine Beendigung der verbleibenden drei Heats der dritten Runde reichen sollte. Wer weiss, vielleicht zieht mit dem jetzt hier zunehmenden Wind und den dunklen Wolken einer der Surfgötter die richtigen Fäden, und Mundaka zeigt sich morgen von seiner Surfmagazin-Cover Seite? Stay Tuned.

Ergebnisse der dritten Runde:
Heat 1: Joel Parkinson (Aus) 19.70 def. Jarrad Howse (Aus) 8.27
Heat 2: Bruce Irons (Haw) 13.84 def. Luke Stedman (Aus) 7.66
Heat 3: Victor Ribas (Bra) 11.27 def. CJ Hobgood (Aus) 10.84
Heat 4: Mick Fanning (Aus) 18.00 def. Toby Martin (Aus) 15.00
Heat 5: Pancho Sullivan (Haw) 15.10 def. Tim Reyes (USA) 13.34
Heat 6: Tom Whitaker (Aus) 17.27 def. Chris Ward (USA) 13.67
Heat 7: Cory Lopez (USA) 12.17 def Travis Logie (ZAF) 10.34
Heat 8: Kelly Slater (USA) 14.33 def Hodei Collazo (EUK) 12.23
Heat 9: Andy Irons (HAW) 11.76 def Yuri Sodre (BRA) 10.60
Heat 10: Trent Munro (AUS) 13.73 def Shaun Cansdell (AUS) 12.96
Heat 11: Bobby Martinez (USA) 15.17 def Peterson Rosa (BRA) 12.94
Heat 12: Phil MacDonald (AUS) 10.33 def Jake Paterson (AUS) 4.67
Heat 13: Taj Burrow (AUS) 15.00 def Adrian Buchan (AUS) 12.23

Ausstehende Heats der dritten Runde:
Heat 14: Greg Emslie (ZAF) vs Adriano de Souza (BRA)
Heat 15: Damien Hobgood (USA) vs Mikael Picon (FRA)
Heat 16: Dean Morrison (AUS) vs Michael Lowe (AUS)


Bereits feststehende Heats der vierten Runde:
Heat 1: Joel Parkinson (AUS) vs Bruce Irons (HAW)
Heat 2: Victor Ribas (BRA) vs Mick Fanning (AUS)
Heat 3: Pancho Sullivan (HAW) vs Tom Whitaker (AUS)
Heat 4: Cory Lopez (USA) vs Kelly Slater (USA)

Heat 5: Andy Irons (HAW) vs Trent Munro (AUS)
Heat 6: Bobby Martinez (USA) vs Phil MacDonald (AUS)
 

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