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Lay Day am 10. Tag des Billabong Pro Mundaka
Der heutige Mittwoch in Mundaka hatte so schön begonnen. Ein paar wenige harmlose Wolken am Himmel und kaum Wind über dem Baskenland, ließen auf einen verheissungsvollen und
schönen Tag hoffen. Hinzu kam dann noch die Vorhersage eines einheimischen Fischers, der für heute Mittag einen starken Swell angekündigt hatte.
Da kann man nur hoffen
, dass der Mann vom Fischen mehr versteht, als von Swell-Vorhersagen. Nachdem der 09.00 Uhr Call auf 12.00 Uhr verschoben wurde, war schon abzusehen, dass die Bedingungen heute vermutlich nicht
ausreichen würden, um die besten Surfer der Welt in Mundaka in Aktion zu erleben. Auch der 14.00 Uhr Call, der bereist bei komplettem Niedrigwasser erfolgte,
versprach keine Besserung und so wurden die letzten Heats der dritten Runde und die Fortsetzung des Contests zunächst auf den morgigen Donnerstag vertagt. Kurz darauf setzte dann auch der Regen
ein, der den ganzen Nachmittag anhalten sollte.
Die Surfer machten sich währenddessen auf, um in der näheren Umgebung nach besseren Bedingungen zum Surfern zu suchen,
entspannten im Hotel oder sie blieben auf dem Contestgelände um Suffilme zu schauen. Zeit für seine Familie nahm sich heute der aktuell Führende beim Nixon Tube Time Award, Joel Parkinson. Mit 4,56
Sekunden ist Parko im Moment der heisseste Anwärter auf die speziell angefertigte Nixon Ceramic Uhr mit neun Steinen (je drei Diamanten, Saphiren und Rubinen) in den Farben des Baskenlandes und einem
Wert von nicht weniger als $US 10.000. Parko konnte diese Marke in seinem sensationellen Heat vom Montag setzen, als er für eben diese Welle von den Judges mit 9,97 Punkten belohnt wurde. Neben der Uhr
ist für Parko allerdings das Rennen um den Weltmeistertitel von viel größerer Bedeutung.
„Ich fühle mich nach dem Sieg in Frankreich sehr selbstbewußt, und so lange wir hier in Mundaka die Tage noch gute Wellen bekommen sehe
ich gute Chancen auch hier gewinnen zu können. Ich gehe da ganz relaxt an die Sache ran“, kommentierte der ruhige Australier seine Ambitionen hier in Mundaka erfolgreich zu sein. Zusammen mit seinem
Kumpel aus Kindheitstagen, Mick Fanning, der auch noch Chancen auf den Titel hat, will er versuchen Slater zu stoppen und das Titelrennen so lange wie möglich offen zu halten. „Mick und ich haben uns
abgesprochen, dass Kelly auf keinen Fall gewinnen darf. Aber das es letztendlich so gut klappt, hätten wir beide wohl nicht erwartet. Ich
feuere ihn an, wenn er seinen Heat surft und er mich. Wir reden viel über Taktiken und pushen uns gegenseitig. So lange wir nicht gegeneinander surfen, will ich das er so weit kommt wie es geht.“
Parkinsons Teamkollege Andy Irons (HAW) konnte den Titel schon dreimal gewinnen und hätte in seinem gestrigen Heat die Titelträume
für dieses Jahr fast begraben können. Aber nun steht er in der vierten Runde und kann dort gegen den Australier Trent Munro einen weiteren
Schritt in Richtung Weltmeistertitel tun. „Den Titel bereits dreimal gewonnen zu haben, ist das Größte für mich. Ich kann in diesem Job meinen Traum leben und das machen, was ich mir immer erträumt
habe. Wenn ich in meinem nächsten Heat gegen Trent etwas mehr Glück mit den Wellen und den Bedingungen habe, dann kann ich hoffentlich das Momentum nutzen und meinen Traum weiter verfolgen.“
Neben Parkinson, Fanning und Irons gehört auch noch Taj Burrow (AUS) mit in den Kreis der Kandidaten, die rechnerisch noch eine
Chance auf den Titel haben. Hier nochmals die Szenarien, die eintreten müssten, damit Slater bereits in Mundaka Weltmeister wird: · Slater siegt in Mundaka – Slater ist Weltmeister!
· Slater wird Zweiter – Taj Burrow, Andy Irons oder Mick Fanning müssen gewinnen, um das Rennen offen zu halten · Slater wird Dritter – Taj muß mindestens Fünfter werden und Andy,
Mick und Joel Parkinson müssen Zweiter werden oder gewinnen
Wie das Titelrennen weitergeht und ob eine Entscheidung in Mundaka fällt kann vielleicht schon morgen beantwortet werden, wenn der
Billabong Pro Mundaka fortgesetzt wird. Das Niedrigwasser erreicht seinen Tiefstand morgen um 14.53 Uhr und entsprechend kann gegen den späten Vormittag mit den ersten Heats gerechnet werden.
Vorausgesetzt die sehr zuversichtliche Swell-Voraussage bewahrheitet sich für morgen, und der Swell nimmt tatsächlich zu.
Ein Tiefdruckgebiet über der Biskaya soll dann zum Teil 1,5m Sets auf die berühmte Sandbank spülen und damit für feinste Bedingungen in
Mundaka sorgen. Die erste Bewertung der tatsächlichen Situation findet um 09.00 Uhr am Donnerstag Morgen statt. Auf funsporting.de gibt es die gesamte Dramatik im Kampf um den Titel und den
prestigeträchtigen Sieg in Mundaka täglich zu erleben!
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