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Starke Skandinavier bei Burton European Open 2006
Die Skandinavier haben bei den Burton European Open in Laax mal wieder bewiesen, dass sie unschlagbare Freestyle-Snowboarder sind. Unter den ersten 16 Plätzen des
Slopestyle-Contests war der Franzose Mathieu Crepel der einzige Nicht-Skandinavier.
Bei traumhaften Winterwetter gingen beim Slopestyle Finale am Crap Sogn Gion 48 Herren aus 11 Nationen an den Start. Das sportliche Niveau war
enorm hoch. Unglaubliche Tricks und Kombinationen über Corner, Kicker, Rails und Wall lieferten die Rider, die jeweils 2 Runs hatten, wobei der bessere für das Endklassement zählte.
Im 560 Meter langen Parcours dominierten vor allen anderen die Finnen. Der 17-jährige Petu Piiroinen siegte vor seinem Landsmann
Antti Autti und dem finnischen Newcomer, Janne Korpi. Knapp das Podest verpasste der Norweger Torstein Horgmo. Der 17-jährige Piiroinen, der 2005 in Laax den BEO Junior Titel holte, etabliert sich
mit seinem heutigen Sieg endgültig in der absoluten Weltspitze. Dank seines stylishen, sehr sauberen 2.Laufs, u.a. mit einer Backside 9 to
Cab 9 Combo, verwies er den Halfpipe Weltmeister Autti, Führender nach Run 1, auf den 2.Platz.
Die Nordländer Phalanx der Top 16 durchbrach lediglich der Franzose Mathieu Crepel als Achter. Die besten Rider aus dem
deutschsprachigen Raum sind David Benedek/GER (18.), Christian Haller (32.) und Sani Alibabic/AUT (35.). Somit ist der Slopestyle Junioren Winner Haller in der Erwachsenenkategorie bei den BEO der
beste Schweizer. Den familiären Erfolg komplettiert seine große Schwester Ursina, die als 5. bei den Damen ebenfalls die beste Schweizer Leistung brachte.
Die Damen nutzten den gleichen Parcours wie die Herren. Wie schon im Vorjahr siegte am Crap Sogn Gion die Kanadierin Natasza Zurek und
sicherte sich so ihren bereits vierten Burton European Open Titel. Den 2.Platz belegte Cheryl Maas aus Holland vor der Österreicherin Claudia Fliri.
Hohes Niveau in der Halfpipe
Das Halfpipe Finale am Samstag war der Höhepunkt der Burton European Open 2006. 8 Damen und 16 Herren boten in der 140 Meter langen Pipe am Crap Sogn Gion hervorragende
Leistungen. Das Niveau bei dem mit 62.500 US$ dotierten Event war enorm hoch. Mit unglaublichen Tricks, Rotationen und stylishen Airs beeindruckten die Rider Tausende von Zuschauern
sowie die 5 Judges. Jeder Finalist absolvierte 3 Runs, von denen der bessere in die Wertung kam.
In der Herrenkonkurrenz brillierte der Finne Risto Mattila und zeigte mit zwei aufeinanderfolgenden 1080 Drehungen eine äußerst schwierige
Combo. Mit dem Sieg bei den Burton European Open sicherte sich der 24-Jährige sein Olympiaticket. Auf den 2. Platz kam Mathieu Crepel aus Frankreich, der diesen Winter nach seinem 2.Platz beim Air &
Style und dem Sieg bei der SB Jam schon wieder auf dem Podest stand. Ebenfalls in Top Form ist Vinzenz Lüps, der nach seinem BEO Sieg 2003 wieder auf das Podest sprang. Der Deutsche Ausnahme
-Freestyler kam mit seinem ersten, sehr sauberen Run auf den 3.Rang.
Doriane Vidal siegte bei den Damen mit einer Premiere: zum ersten Mal gelang der Französin ein 900er, perfekt gedreht und gestanden. Zweite wurde die Schweizerin Manuela Pesko vor Cheryl Maas aus Holland.
Fazit nach diesem hochwertigen Wettkampf: die olympische Generalprobe in Laax ist gelungen, denn alle Podiumsplätze der BEO Halfpipe 2006 gehen an Fahrer, die bei den Olympischen Winterspielen
in Turin teilnehmen werden und zu den europäischen Favoriten zu zählen sind.
Für funsporting.de berichtet Markus Keller von den BEO. Zum Bericht...
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