Wakeboarder erobern Wien:

Wakeboarden und Wakeskaten in Wien - das war die Aufgabe für Duncan Zuur, Dennis Knasiak und Dominik Hernler. Zwei Tage hatten sie Zeit, um ihren Einfallsreichtum auf die Probe zu stellen.

Duncan Zuur im Krapfenwaldbad Foto: Red BullEgal ob Brunnen, Teich oder Pool, Tag oder Nacht, Wien wurde am 16. und 17. September „geboardet“. Untypische Wasserstellen sollten sich Duncan Zuur (Wakeboard, NL), Dennis Knasiak (Wakeskate, GER) und der erst 15-jährige Dominik Hernler (Wakeboard, AUT) für die Ausübung ihres Sports suchen. Mit einer transportablen Seilwinde, sowie aus dem Skatepark geborgten Obstacles mit Rampe, Box und Slider, machte sich das Trio mit Fotograf und Kameramann deshalb auf Tour durch die Bundeshauptstadt.

Duncan Zuur vor der Karlskirche Foto: Red BullIm Krapfenwaldbad hoch über Wien fand es Sonntagvormittag seinen Ausgangspunkt und erntete gleich zu Beginn den Beifall der Badegäste. Im Türkenschanzpark als zweiten Spot slideten die Boarder über die mitgebrachte Box, und nutzten die Brunnenfontäne als weiteres Hindernis.

Ganz im Stil des Wiener Aktionismus brachte Duncan Zuur persönlich dem Museumsquartier ein Geburtstagsgeschenk zum Jubiläum des Quartiers 21. Die spontane Wakeboardaction in dem nur 15 Meter langen Brunnen fand den begeisterten Zuspruch der 500 Kaffeetrinker und dank rascher Weiterfahrt kein jähes Ende am Polizeirevier. Dominik Hernler auf dem Wienfluss Foto: Red BullEin zufälliger Tipp führte Athleten und Mitwisser am Abend noch zu den Wienerberg-Twintowers. Auf dem Nebenhochhaus bot ein Pool am Dach den Blick über ganz Wien und war Schauplatz für eine atemberaubende Nightsession. Den krönenden Abschluss des ersten Tages bildete der historische Brunnen am Karlsplatz, wo man trotz vollem Setup mit Slider und Scheinwerfern von den Kontrollrunden der Polizeistreife unentdeckt blieb.

Mit einem schwierigen Projekt startete der zweite Tag: der Wienfluss im Stadtpark. Keine Abgänge, dafür sechs Meter hohe Mauern und ein 170kg schwerer Slider. Doch Fun und Action waren letzten Endes alle Mühe wert, die Fahrt vom unterirdischen Kanal an die Oberfläche entschädigte. Im Wasserpark Floridsdorf, der letzten Station, ging es wesentlich entspannter zu. Dennis Knasiak im Krapfenwaldbad Foto: Red BullDer Junioreneuropameister von 2006, Dominik Hernler aus Kärnten und seine internationalen Kollegen zeigten ihr Können mit Sprüngen über den Wall zwischen den zwei Gewässern unterhalb der U6 Brücke. „Ein ungeheurer Spaß mit einer Portion Nervenkitzel“, fassten die Athleten ihre zweitägige Spritztour einstimmig zusammen.

Hoch über Wien, historisch bedeutende Plätze, Parkanlagen und das unterirdische Wien – die Wakeboardtour hat ihren Auftrag klar erfüllt. Völlig untypische Wasserstellen in urbanem Gebiet, wakeboardtechnisch absolut unverbraucht, von den Aktiven wie den zufälligen Zusehern begeistert aufgenommen zeigen die Stadt aus einer etwas anderen Perspektive.

veröffentlicht am 21.09.2007

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