Das war die Wakeboard WM 2006:

Zum dritten Mal in Folge kochte der jetlake in Feldkirchen: 25.000 Zuschauer sahen im Juli 2006 Wakeboard WM Action auf höchstem Niveau.

Bereits zwei Wochen vor der Veranstaltung reisten die ersten Teams nach Feldkirchen, um sich für die Cable Wakeboard WM perfekt vorzubereiten. Spätestens am Mittwoch waren dann sämtliche Teams vor Ort um nach dem offiziellen Training die Opening Ceremony mitzufeiern.

Der Donnerstag stand ganz im Zeichen der Qualifikation, wobei alle Kategorien ihren ersten Einsatz hatten. Über das großzügige Setup am jetlake zeigten sich alle Rider sehr zufrieden. Mit Rainbow Slider, 23 Meter Pussy Box, Funbox und zwei Kickern war die Obstacle Anordnung mehr als WM würdig. Zuletzt waren die Open Men an der Reihe. Direkt für das Semifinale am Freitag qualifizierten sich natürlich die Favoriten wie Bernhard Hinterberger (GER), Chad Forrest (USA), Marcel Doorgeest (NED) und mit Daniel Fetz, Robert Braun, Gerald Maurer und Andi Schlosser auch gleich 4 Österreicher. Tricks wie Crow Mobes, Double S-Bends usw. wurden am laufenden Band gezeigt.

Bei der Videopremiere von Christian Grüners neuem Film „Statement“ versammelten sich hunderte Wakeboard-Begeisterte um die Parts ihrer Idole abzuchecken. Besonderen Beifall gab es für Heather Johnsons „Obstacle Part“ und Fetzys „Romantic Part“.

Bernhard Hinterberger, Foto: A. Papis Bei erneut traumhaftem Sommerwetter wurden Freitagmorgen alle Last Chance Qualifications und am Nachmittag die Semifinals der Junior Men und Open Men gefahren. Dabei kam es wohl zur größten Überraschung dieser Worlds, als der 3fache Weltmeister und Topfavorit Bernhard Hinterberger im ersten Run beim ersten Trick stürzte und somit alle Finalchancen versenkte. Mit Wut im Bauch zauberte er den fettesten Lauf dieser WM hin, mit Crow Mobe in der Mitte des Sees, gefolgt von Double S-Bend, Pete Rose, Tweetybird vor der Motorrolle, Mobius, Transfer über die Funbox und Whirly 5 am Kicker. Am Ende verpasste er knapp den Einzug ins Finale.

Nach dem Schrecken mussten schon Attwenger und Deichkind herhalten, um die Stimmung des Cable-Dominators wieder zu bessern. Beim RemmiDemmi Auftritt von Deichkind rockten 8000 Zuseher das Haus und verwandelten das jetlake Partyareal in ein Festivalgelände.

Die Boys, Girls und Junioren beeindruckten mit ihren Leistungen am Samstagnachmittag. Mit dem Junior Men Finale war bereits das erste Highlight am Start. Es war eine wahre Nick Davies Show, der die harte Konkurrenz deutlich hinter sich ließ und auch in der Open Men Klasse gute Chancen gehabt hätte. Mit Double S-Bend to blind direkt vor dem Publikum, stylischen Nuclear Grabs und Ollie Spins, die selbst der beste Judge nicht mehr nachvollziehen konnte holte er für die Engländer Gold.

Nach einem heftigen Regenguss stand das absolute Highlight der WM, die Runs der Open Ladies und Open Men auf dem Programm. Mit besonderer Spannung wurde die Entscheidung um einen Hinterberger Nachfolger erwartet. Der Franzose Laurent Peyrichou (FRA) knüpfte an seine in der Qualifikation gezeigten Leistungen an und holte erstmals den Weltmeistertitel und Gold für Frankreich. Mit super sauberen und variabel ausgeführten Runs mit Backroll to blind Nuclear Grab, Tantrum to blind, und tollen Obstacle Skills verwies er den verbleibenden Topfavoriten Rob Mapp (USA) auf den 2. Rang. Dritter wurde der Bulgare Emil Tzolov.
Lokalmatador und Österreichs Wakeboard Aushängeschild, der 21-jährige Daniel Fetz, verpatzte mit einem Sturz beim S-Bend to blind noch vor der ersten Kurve seine Chancen auf die ganz große Sensation. Im zweiten Lauf geigte er noch mal richtig auf, stellte einen massiven KGB aufs Wasser und spinnte mit 720 und Cab 900 über die Kicker. Im Endklassement belegte er den 8. Rang.

Der 2. Österreicher im Starterfeld, Robert Braun landete auf Platz 11. Bei den Damen sicherte sich die Deutsche Julia Bormann ihren ersten großen Titel, Silber ging an die Serbin Glujavic vor Kinga Horvath aus Ungarn. Bestes Team der WM war Deutschland gefolgt von England und den USA.

Im Anschluss an die Siegerehrung rockten die New Yorker Crossover Pioniere von Dog Eat Dog, das trotz Regen standhaft am jetlake gebliebene Publikum bis 3 Uhr in der Früh.

veröffentlicht am 29.01.2007
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