10 Fragen an Wakeboard-Pro Petra Reißmann:

Im Interview berichtet uns Wakeboarderin Petra Reißmann von ihren Anfängen an einem kleinen Boot und einem viel zu großen Wakeboard, warum sie das Brett für die Saison 2009 erstmal an den Nagel hängt und warum sie jetzt 400 PS bändigen muss.

Was machst Du, wenn Du nicht gerade Wakeboard fährst?
Wakeboard-Pro Petra Reißmann.  Foto: Petra ReißmannIch bin ein kleiner Workaholic. Ich habe ein Grafikbüro und meist viel um die Ohren. Wenn ich Zeit habe, treffe ich mich mit Freunden, mache mit meinem Mann Kurztrips mit unserem 71er VW Bus oder gehe shoppen. Diesen Sommer werde ich auf Grund des Nachwuchses besonders genießen – auch ohne Wakeboarden.

Erzähl uns von Deinen Anfängen im Wakeboarden? Wie bist Du dazu gekommen?
Angefangen habe ich im Sommer 2001 an einem kleinen Bötchen und einem viel zu großen Wakeboard. Es hat verdammt lange gedauert, bis ich es überhaupt hinbekommen habe - den Wasserstart zum Beispiel. Heute lache ich drüber. Aber es hat trotzdem riesigen Spaß gemacht und jeder weitere Schritt war eine neue Herausforderung.  2003 bin ich meinen ersten Contest gefahren und seither jedes Jahr auf den Bootcontests unterwegs. 2005 haben wir uns unser erstes Wakeboardboot zugelegt, um endlich die perfekten Wakeboard-Bedingungen zu haben. Seither ging es stetig aufwärts. Seit dem letzten Jahr bin ich sogar einige Male am Cable gewesen, was auch super viel Spaß macht!

Was sagen Deine Eltern dazu?
Wakeboard-Pro Petra Reißmann.  Foto: Petra ReißmannOh ja...meine Eltern. Anfangs war es ziemlich schwierig, da sie sich nichts unter „Wakeboarden“ vorstellen konnten. Meine Eltern haben ein Gestüt und ich bin mit Pferden groß geworden. Knapp 15 Jahre lang bin ich geritten, bevor ich auf das Wakeboarden „umgesattelt“ habe. Meine Eltern waren alles andere als begeistert. Mittlerweile kennen sie meinen Sport und wissen meine Leistungen zu schätzen, was mich natürlich sehr freut!

Gibt es Vorbilder? Was macht für dich einen „herausragenden“ Wakeboarder aus?
Vorbilder gibt es immer – man muss nur mal in die USA schauen. Krass, was da die Mädels machen. Hut ab, Ladies! Ein herausragender Wakeboarder ist für mich jemand, der es so richtig drauf hat. Fetten Style, krasse, technisch saubere Tricks und nie stürzt (lacht).

Ziele für diese Saison? Ziele überhaupt?
Wakeboard-Pro Petra Reißmann.  Foto: Petra ReißmannDiese Saison lege ich eine schöne Babypause ein und werde mir das Wakeboarden aus dem Boot ansehen. Somit gibt es nur ein Ziel: ein super Mami werden. Ich will auf jeden Fall wieder Wakeboarden! Am besten so schnell wie möglich! Ich hoffe, dass ich 2010 mit New Schnitzel wieder dabei sein darf und versuche mich über den kommenden Winter in Form zu bringen um dann die kommende Saison Gas geben zu können.

Wo siehst Du das Wakeboarden in 10 Jahren?  Und wo siehst Du dich persönlich?
Die Leistungen der Wakeboarder werden auf jeden Fall immer stärker werden und der Sport an sich immer bekannter. Ist schon der Wahnsinn, was die „jungen Hüpfer“ so alles hinterm Boot oder auch am Cable raushauen. Ich hoffe, dass ich in 10 Jahren auch noch den Sport betreibe, am besten zusammen mit meiner kleinen Familie. Das wäre das Größte!

Was war –gefühlt- dein größter Erfolg? Was deine größte Niederlage?
Wakeboard-Pro Petra Reißmann.  Foto: Petra ReißmannMeine größten Erfolge hatte ich 2008:
1. Platz Chill and Ride
1. Platz Citrus Wakeboard Challange
1. Platz Open Ladies – Deutsche Meisterschaft am Boot
1. Platz WSD Championships und "Rider of the Year", was mich am meisten gefreut hat! Niederlagen und Enttäuschungen gehören dazu, ich ärgere mich oft genug, wenn etwas nicht klappt!

Ein Urlaubsziel?
Thailand! Land, Leute, Essen. Einfach toll! Wir möchten sobald es geht wieder dort hin.
 
Wie sieht ein Wochenende ohne Wakeboard aus? Was machst du im Winter?
Im Moment komme ich zwangsläufig auch mal ganz gut ohne Wakeboarden aus. Mein Mann Reto und unsere Freunde sind viel am Wakesurfen und somit habe ich den Platz des Bootfahrers eingenommen. Was ja auch bei 400 PS eine feine Sache ist (lacht). Im Winter sind wir sonst viel in den Bergen zum Snowboarden unterwegs.

Drei Dinge ohne die Du nicht auskommst, die du immer bei Dir hast?
Eigentlich langt mein iPhone – das vereint meine 3 wichtigsten Dinge: Kontakt zu meiner Familie und Freunden, der Computer, ohne den jobbedingt nicht viel geht und natürlich viele Fotos, die mich immer an schöne Dinge erinnern.

 

veröffentlicht am 13.08.2009

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