Deutsche Meisterschaft Wakeboard 2012:
Fette Battles in Salzgitter

Bei der Deutschen Meisterschaft 2012 der Wakeboarder in Salzgitter ging es heiß her. Während einige Favoriten bereits in der Quali baden gingen, strahlten Cosima Giemza und Frederic von Osten in den Open Wertungen.

Deutsche Meisterschaft Wakeboard 2012 in Salzgitter.  Foto: Christian DenkerMit knapp 140 Teilnehmern fand vergangenes Wochenende in Salzgitter eine der größten Deutschen Wakeboard-Meisterschaften 2012 am Cable statt.

Fast alles was im deutschen CWakeboardsport Rang und Namen hat war in Salzgitter, um die Chance auf den Titel zu wahren und das höchste Level zu zeigen.

Mit dabei waren Fredy von Osten, Dominik Gührs, Steffen Vollert, Niko Kasper, Miles Töller, Sophia Marie Reimers und Cosima Giemza. Auch einige "Oldies" der Szene ließen es sich nicht nehmen, nochmal auf dem Wasser Gas zu geben. 

Bereits am Freitag begann die Qualifikation der Deutschen Wakeboard-Meisterschaften 2012. Den Anfang machten die Mini Men, bei denen es jedoch nur um die Startreihenfolge für das Finale ging. Aber dann wurde schon bei den Boys ausgesiebt. Nur sechs direkte und zwei LCQ Plätze wurden unter den 15 Startern vergeben. Ebenso war es bei den Girls, den Junior Ladies, den Masters und Veterans Men.

Bei den Junior Men battelten sich 31 Fahrer um nur 16 Plätze im Halbfinale. Der Local Andre Botta konnte hier zeigen, dass er an seinem Homespot ernst machen wollte.

Deutsche Wakeboard-Meisterschaften 2012: Favoriten gehen in der Quali baden

Die ersten großen Favoritennamen erwischte es in der Qualifikation und im LCQ der Open Ladies. Anne Freyer, die erstmals bei den Open Ladies antrat, musste ihre Sachen genauso packen wie Mona Stenzel, immerhin ehemalige Europameisterin, und Mari Sandner, die zweifache Deutsche Meisterin.

In der Königsklasse der Open Men waren es 28 Fahrer, die ihre Plätze im Halbfinale sichern wollten. Die meisten Favoriten kamen sicher durch, aber mit Steffen Vollert und Mike Hilgers machten es auch ein paar Jungs spannend, denn sie mussten ins LCQ.

Hier ließ Steffen auch nichts anbrennen, jedoch war für Mike hier bereits Schluss. Im Halbfinale erwischte es Tobias Dammith, Frithjof Schultz schließlich auch Tim auf dem Graben.

Fette Finals in Salzgitter

Deutsche Meisterschaft Wakeboard 2012 in Salzgitter.  Foto: Christian DenkerDen Anfang machten die Mini Men: Nils Boennemann gelang als ersten Local der große Coup. Er konnte sich mit sicheren Tricks knapp gegen Mika Krus auf Platz zwei, sowie die weiteren Konkurrenten durchsetzen und wurde lautstark von seinem Heimpublikum gefeiert.

Bei den Girls sah das Podium auf Platz eins und zwei wie im Vorjahr aus: Vanessa Weinhauer aus Marburg vor Antonia Süß von The Bricks in Duisburg und komplettiert von Melissa Böhler aus Mannheim.

Die Boys zeigten dann abermals, dass wir uns um den deutschen Nachwuchs keine Sorgen machen müssen. Leo Vogel vom Bleibtreusee konnte ebenfalls seinen Titel verteidigen und für Philipp Koch aus Mannheim und Jan Paterok aus Paderborn blieben daher "nur" die Plätze zwei und drei. 

Julia Rick holte sich die Deutsche Meisterschaft 2012 der Junior Ladies

Deutsche Meisterschaft Wakeboard 2012 in Salzgitter.  Foto: Christian DenkerIhrem Homie vom Bleibtreusee tat es Julia Rick dann gleich und sicherte sich die Wertung der Junior Ladies noch vor Michelle Bausch aus Hamburg und Anna-Laura Brabänder aus Marburg.

Niko hatte zwar einen sauberen ersten Run hingelegt, stürzte aber beim zweiten Versuch. Andre war es dann, der seinen Heimvorteil nutzen konnte: Er jibbte sauber auf den Rails und knallte noch vor Mast vier einen fetten Raley 5 aufs Wasser, dem direkt nach der Kurve ein SW Mobe 5 und ein S-Mobe folgten.

Für Miles reichte es nicht mehr ganz, um nach vorne zu gelangen. Er konnte dieses Jahr dank besserem zweiten Run zumindest Niko hinter sich lassen und sich so noch Platz zwei sichern. 

Bei den Master Men konnte sich Ilja Wienert aus Leipzig durchsetzen und damit seinen Vorjahressieg wiederholen. Auf den Plätzen folgten Mirco Langholz und Andreas Böttcher, beide aus Hamburg.

Reimers versiebt zwei Runs in Salzgitter

Die Kategorie der Veteranen konnte Wolfram Wagner aus München gewinnen, der damit wieder mal seine außerordentliche Leistung unterstrich. Das Podium komplettierten Dirk Wellpott aus Paderborn und Jochen Thiele aus Berlin.
 
Bei den Open Ladies sah alles danach aus, dass Sophia Marie Reimers nach ihrem Junior Ladies Sieg 2011 dieses Jahr direkt die Open Wertung für sich entscheidet. Doch nach zwei verpatzten Runs stand fest, dass sie mit der Entscheidung dieses Mal nichts zu tun haben würde.

Cosima Giemza nutzte die Gunst der Stunde und zeigte unter anderem eine hohe Backroll Blind sowie ihre dicken Airs am Kicker und holte sich damit knapp aber verdient vor Pauline Dyrschka aus Marburg den Titel der Deutschen Meisterin. Platz drei ging an Kathrin Ögretici aus Damp.
 
Das absolute Highlight des Tages sollte die Entscheidung bei den Open Men werden. Hier waren einige Jungs im Finale, die gut und gerne bei jedem internationalen Wettkampf ganz vorne um den Sieg mitfahren können.

Steffen Vollert, der als gebürtiger Thulbaner mittlerweile für Duisburg unterwegs ist, konnte sein Repertoire im Finale wie gewohnt abrufen und zeigte neben Railhits einen fetten Transfer an der Funbox und einen blitzsauberen Frontmobe.

Deutsche Meisterschaft 2012: Red Bull Battle 

Ein fettes Battle lieferten sich die beiden Red Bull Athleten Dominik Gührs aus München und Fredy von Osten aus Hamburg.
 
Nach dem ersten Lauf war Fredy sicher in Führung und er wusste, dass er gewinnen muss, um sein Ticket für den World Cup in Tokio zu lösen. Dominik hätte hingegen der zweite Platz gereicht, aber damit wollte er sich nicht zufrieden geben.

Dank seiner etwas besseren Tricks auf den Obstacles und seinem Signature Eastmobe im Flat, konnte er sich den Titel denkbar knapp vor Dominik sichern.

Die Results findet ihr auch unter www.cablewakeboard.net

Text: B. Wiedenhofer, thegapmagazin.com

veröffentlicht am 25.07.2012

Rider: Frithjof Schultz Foto: B. Wiedenhofer.
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