Das war das Chill And Ride 2011 in Freistett:

Europas größte Wakeboard-Veranstaltung am Boot, das Chill And Ride in Freistett am Rhein stand auf der „To Do“ Liste vieler Wakeboarder.

Chill And Ride 2011 in Freistett.  Nach wochenlangem „stand-by Sommer“ war es pünktlich zum Beginn des Chill and Ride 2011 Spektakels hochsommerlich warm und die zahlreichen Zuschauer am Rheinufer wünschten sich sicherlich auch, einen Sprung ins kühle Nass machen zu können.

Wieder hatte es Veranstalter Danièl Butzerin-Schütze zusammen mit seiner Frau Tanja geschafft, eine runde Veranstaltung auf die Beine zu stellen. Neben 50 Wakeboardern und 20 Wakesurfern, die aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich, Irland, Italien, Australien, den Niederlanden, Österreich und natürlich ganz Deutschland angereist waren, lockten dann noch die 40 dazugehörigen schnieken Wakeboardboote für Aufsehen.

Das Aufgebot der Wakeboarder hatte schon einige Top Sportler zu bieten – sicher nicht zuletzt aufgrund des Preisgeldes von 4.000 Euro. Am Freitag ging es wettkampftechnisch erstmalig zur Sache. Neben den Qualifikationen der Wakesurfer, kämpften die männlichen Amateure um den Sieg. Ganz vorne landete der Schweizer Sam Lutz. Ein Eidgenosse, der auch auf den folgenden fünf Plätzen von Landsleuten verfolgt wurde.

Sam konnte sich wie auch Marc Müller und Pascal Perottet – alle an einer MasterCraft X-Star unterwegs – für die Entscheidung der Pro Men am Sonntag qualifizieren. Am Samstag stand dann die Entscheidung bei den Wakesurf Damen an. Die Favoritin wurde ihrer Rolle gerecht und so konnte sich Korina Smyrek ungefährdet den Sieg an der massiven Welle ihrer MasterCraft X25 holen.

Korina zeigte neben einigen Grabs und stylischen Cuts die fettesten Airs des Wochenendes, um die sie vermutlich auch die männliche Konkurrenz ordentlich beneidet. Hinter der Schweizerin platzierte sich Saskia Groenewegen auf Platz 2 und die junge Hannah Schramm (GER) kam auf einen guten 3. Platz.

Das eigentliche Highlight des Tages war die Team Challenge. Insgesamt sieben Teams hatten sich angemeldet und es waren viele bekannte Namen mit von der Partie. Ein Team bestand aus einer Wakeboarderin und drei Wakeboardern und so war klar, dass auf keiner Position Schwäche gezeigt werden durfte, wenn man am Ende ganz oben auf dem Podium landen wollte.

Den wohl verdienten 3. Platz holte sich Team Flex mit Katja Eibelshäuser, Sascha Lagerin, Jeffrey Lagerin und David Vervenne. Auf Platz 2 landete Alex Neuwirth mit seinem Team der Get-High-Boarding School, in dem sich die deutsche Wakeboard-Boot-Elite versammelte. Neben Alex waren noch Pete Reissmann, Conny Schrader und Tobias
Dammith am Start.

Alle gaben ihr Bestes, doch war an diesem Tag kein Kraut gegen das Team von MasterCraft Deutschland, das sich mit Sian Hurst (IRE), Ricky Lukassen (NED), Yann Calvez (FRA) und David O'caoimh (IRE) einige europäische Top-Rider gesichert hatte, gewachsen. Trotzdem stand für alle der Spaß im Vordergrund und so feierten die Teams sich auf der abendlichen Party einfach gemeinsam.

Doch zumindest für diejenigen, die am Sonntag um die insgesamt 4.000 Euro Preisgeld in den Pro Kategorien kämpfen wollten, ging die Party sicherlich nicht ganz so lange;-) Am späten Sonntagvormittag stand erst das Finale der Wakesurf Men an. Alain Frei (SUI) musste sich mit dem undankbaren 4. Platz zufrieden geben, denn Harry Döpfert (GER) konnte sich knapp, aber verdient auf den 3. Rang schieben. Somit hatte er wieder einmal bewiesen, dass er der Doppelrolle Contestteilnehmer und Moderator gewachsen ist.

Harry hatte auch dieses Jahr zusammen mit Sandro Reinhardt das komplette Wochenende am Mikrophon die Zuschauer bestens unterhalten und informiert. Zwischen Platz 2 und dem Sieger ging es sehr knapp aus. Letztlich machte der Deutsche Meister Tobias Reissmann (GER) knapp vor Pascal Zimmermann (SUI) das Rennen. Es waren wohl vor allem die flüssigen Floater und agilen Cuts gepaart mit Airtime, die dem Deutschen die Gunst der Judges einbrachte.

Direkt nach den Wakesurfern standen die Pro Women in den Startlöchern. Hier war schnell klar, dass die junge Irin Sian Hurst, ganz oben auf dem Treppchen landen würde. Sie zeigte unter anderem eine Backroll, sowie einen sauberen Tantrum und setze mit einigen hohen gegrabten Airs die Messelatte zu hoch für die Konkurrentinnen. Auf Platz 2 folgte Pete Reissmann (GER), vor Korina Smyrek (SUI) auf dem 3. und Lisa Traverso (ITA) auf dem 4. Platz.

Kaum war das Finale der Mädels vorbei schien sich auch das Wetterglück zum schlechten zu wenden. Binnen nur weniger Minuten zog eine dicke Wolkendecke über den Rhein und schickte zudem Blitz und Donner vorbei. Nicht gerade die Bedingungen, die man sich für das Contest-Highlight gewünscht hatte. Aber es sollte nur die wohlverdiente kurze Abkühlung sein, damit die Gemüter nicht zu schnell überhitzen.

Ebenso schnell wie das Gewitter aufgetaucht war, zog es auch wieder ab und dann war die Bühne frei für die besten des Wochenendes. Schon in der Qualifikation wurden atemberaubende Tricks gezeigt und die Favoriten konnten die Augen auf sich lenken. Leider erwischte der Wahl- Frankfurter David Vervenne (BEL) keinen guten Tag und musste so ebenso überraschend wie auch der Mannheimer Tobias Dammith schon in der Qualifikation die Segel streichen.

Das Finale der besten acht sollte dann das tricktechnische Highlight des Tages werden. Als drittletzter ging mit Dominik Hernler (AUT), einer der ganz großen Namen im europäischen Bootszirkus, an den Start. Er konnte unter anderem einen Tantrum Blind und eine TS Backroll auf dem Wasser stehen und überzeugte zudem mit sicheren gegrabten
Spins. Leider stürzte er bei seinem Wildcard-Trick, einem HS FS 7er.

Eben jene Wildcard war es, die dann Conny Schrader in die Karten spielte. Der erst eine Woche zuvor zum 5. Mal zum Deutschen Meister gekürte Hamburger zeigte in seinem Run unter anderem Nuclear-Tantrum, Whirlybird und HS FS sowie TS FS 5er, konnte aber mit seinem Bonus Trick noch einen draufsetzen. Wie kein anderer erwischte Conny den Double-Up und haute einen KGB raus, dass den Zuschauern, aber auch den Judges den Atem verschlug! Nun war die Frage, was der erst 17-jährige Ire David O'caoimh machen würde.

Doch der amtierende Vize-Weltmeister der Junioren ließ sich nicht beirren: Switch Tootsie-Roll, Moby Dick, Tantrum Blind, Crowmobe und Whirlybird sind nur eine Auswahl seiner gezeigten Tricks. Er war so „on fire“, dass ihn nichts mehr aufhalten konnte! Damit ging der Sieg der Pro Men beim Chill And Ride erstmals nach Irland. Glückwunsch David O'caoimh!

Danke an die DJ Crew von SWR Das Ding und Relentless Energy Drink. Gefeiert wurde ja bereits am Freitagabend bei DJ Tease und DJ 5er Ton (Massive Töne, Who goes bass!!!), ebenso wie am Samstag bei der „SWR Das Ding Party“ bis in die frühen Morgenstunden und in einer vollen Werfthalle der Familie Karcher, so dass der Sonntag nach dem Contest eher ruhig angegangen wurde.

Nach einem Wochenende mit schönen Temperaturen, viel Action auf dem Wasser, rund 8.000 Zuschauern sowie durchfeierten Nächten, blieb dem Veranstalter am Ende nur der Dank an alle, die diesen Event wieder einmal möglich gemacht haben: Nissan, Relentless Energy Drink und Mastercraft Deutschland.

Man darf sich jetzt schon auf 2012 freuen! Inklusive Sonnengarantie. Für alle die nicht so lange warten wollen, wird es am Samstag 22. Oktober im Club Cucuma (Rastatt) eine Chill and Ride Party nach dem Motto „Who goes bass!!! mit DJ Tease und DJ 5er Ton (Massive Töne) gegen.

veröffentlicht am 29.08.2011

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