Daniel Fetz und Claudia Herbst dominieren Wakeboard Cup:

Noch nie zuvor lagen die Leistungen so dicht beieinander, noch nie war das Startfeld der verschiedenen Klassen so groß und das Niveau derart anspruchsvoll. Auch der neue Wettkampfmodus am Lift zeigte seine Vorteile.

Andreas Schlosser. Foto: wakeboard.ag Der jetlake Wasserskilift in Feldkirchen an der Donau sah einen weiteren spannenden Tourstopp des Austrian Wakeboard Cups 2007. Bei den Damen meldete sich die Wienerin Claudia Herbst nach einer Verletzungspause im letzten Jahr eindrucksvoll zurück. Die Staatsmeisterin von 2005 dominierte bereits die Qualifikation und konnte auch im Finale ihre Konkurrentinnen in Schach halten. Im Kampf um die Plätze zeichnete sich ein Wettstreit zwischen Wien und Oberösterreich ab. Die erst 16 jährige Lisa Turba aus Linz zeigte auf, dass mit ihr in Zukunft zu rechnen ist und reihte sich auf Rang drei ein. Mit einem hauchdünnen Punktevorsprung auf Turba sicherte sich Raute Heller aus Wien den zweiten Platz. 

Ähnlich verlief es bei den Herren. Während die Platze zwei bis zehn heiß umkämpft waren, dominierte Österreichs Wakeboard-Aushängeschild Daniel Fetz einmal mehr den Bewerb. Seinen ersten Platz nach der Qualifikation konnte er im Finale wiederholen, allerdings nicht kampflos. Die Konkurrenz aus Graz und Wien hat beim Wintertraining auf den Philippinen stark zugelegt und ließ aufhorchen. Fetz zeigte Tricks wie Toeside-Ralley 360, Mobius, 720 am Kicker, Transfer über die Funbox und Backroll to blind. Am Ende versuchte der 23 Jährige aus Gramastetten bei Linz noch einen Whirlybird 540 über den Kicker, den er aber nicht mehr stehen konnte. Auf dem zweiten Platz landete Lokalmatador Meikel Derndorfer aus St. Martin vor dem Wakeboard Urgestein Stefan Aichholzer aus Villach.

Auch die Juniorklassen waren erstklassig besetzt. Philipp Turba aus Linz gewann bei den Boys, Patrick Wurmlinger bei den Junior Men und Jasmin Woisetschläger bei den Girls.

Erstmals wurde ein Cable Wakeboard Event in Österreich nach dem neuen System gefahren. Zählten bis zum letzten Jahr noch beide Läufe zusammen, so hat man ab sofort zwei Runs, von denen nur der bessere in die Wertung kommt. Dies animiert die Läufer zu mehr Risiko bei technisch schwierigsten Tricks und verzeiht dabei einen verpatzten Lauf.

Der Austrian Wakeboard Cup 2007 gastiert am 7. Juli am Wasserskilift Graz/Schwarzlsee. Dort kämpfen Österreichs Toprider erneut um Punkte für die Gesamtwertung und EM Tickets.

veröffentlicht am 25.06.2007

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