Erste Ergebnisse vom freestyle.berlin in Tempelhof + Bildergalerie

Die Finalstartfelder sind komplett: Adam Tyler (Skateboard) und Jacob Wester (Freeski) aus den USA sowie der Schweizer Colin Frei Snowboard) gewannen auf dem Flughafen Tempelhof die Qualifikationsrunden des freestyle.berlin.

 Foto: Luca BüttnerSpannung und Unterhaltung beherrschten am Samstag das freestyle.berlin auf dem Flughafen Berlin-Tempelhof. Der Tag hatte sonnig begonnen, dann mussten sich die Besucher und Sportler jedoch unter das Vordach des Flughafengebäudes flüchten, denn der Regen wollte kein Ende mehr nehmen.

Die Startlisten der Qualifikationsrunden vom Samstag enthielten erneut bekannte Namen der weltbesten Freestylesportler. Am Sonntag geht es um die Titel «freestyle.champ» und USD 79 000 Preisgeld.

US-Skateboarder dominieren
 Foto: Luca BüttnerDer zweite Qualifikationstag begann in der Vertramp mit sehr viel Klasse. Verdienter Sieger war der 20-jährige Amerikaner Adam Taylor: Mit viel Style und zwei vollendeten Runs zeigte er den Altmeistern, auf was sie sich gefasst machen müssen. Hinter ihm qualifizierten sich der Australier Renton Millar und Neal Hendrix, ebenfalls aus den Vereinigten Staaten, für das Finale am Sonntag. Millar flog höher als alle anderen und zeigte tolle Kickflips. Der 36-jährige Hendrix vermischte gekonnt technisch hohes Niveau mit Oldschool. Das Berliner Publikum beim freestyle.berlin war natürlich vor allem auf ihren Lokalmatador Jürgen Horwarth gespannt. Der jedoch verletzte sich bei einem Sturz und schied aus.

Knappe Entscheidung bei den Freeskiern
In einem knappen Kopf-an-Kopf-Rennen entschied Blondschopf Jacob Wester die samstägliche Freeski-Qualifikation für sich. Entscheidend für die Toprangierung war sein solider Double Cork 1080 Mute. Der letztjährige «freestyle.champ» landete vor dem Norweger Andreas Hatveit auf dem ersten Platz, der mit einem soliden Cork 720 Reverse Mute die Zuschauer zum Staunen brachte. Weiter fürs Freeski-Finale von Sonntag qualifiziert sind der Amerikaner Bobby Brown und der junge Schweizer Elias Ambühl.

Starke Swatch FMX Show
 Foto: Luca BüttnerDie FMX-Fahrer zeigten erneut, auf was sich ihre Gegner aus den anderen Disziplinen bei der «Crossover Session»  gefasst machen müssen. Die Motoren heulten und das Publikum war begeistert! Mit waghalsigen Sprüngen, Backflip-Variationen und rasch aufeinanderfolgenden Sprüngen ließen sie den Zuschauern das Blut in den Adern gefrieren. Kai Haase, Stefan Bengs, Busty Wolter, Daniel Bodin und Mat Rebeaud heißen die Dirt Jump Herren, die in Berlin am Start sind.

Snowboarder Colin Frei gewann mit viel Style die Quali
 Foto: Luca BüttnerDer Schweizer Colin Frei qualifizierte sich als erster für das Finale von Sonntag. Nach seinem Sieg beim Air&Style 2009 in der Quarterpipe war schwer mit ihm zu rechnen. Sein eleganter Backside 720 und der sicher gelandete Frontside 1080 waren die besten Argumente für den ersten Rang. Knapp dahinter flog der Österreicher Werner Stock auf den zweiten Platz. Auch er überzeugte die Judges mit seinem unverkennbaren lockeren Style, der in einem Backside 540 Indian Nose gipfelte. Marko Grilc aus Slowenien landete im dritten Run einen nahezu perfekten Switch Backside 1080. Das letzte Ticket für Sonntag sicherte sich der Österreicher Stefan «Gimpi» Gimpl.

Der crossover.champ kommt aus Deutschland!
Am Ende waren es noch vier Vertreter aus drei Disziplinen: Skateboardkönig Sandro Dias aus Brasilien, der Schweizer FMX-Star Mat Rebeaud und die beiden Snowboarder Seb Toutant aus Kanada sowie der Deutsche Elias Elhardt. Das Publikum tobte und gab seine Stimme Elias: Gegen den soliden Double Cork Backside 1080 des 22-jährigen Deutschen war kein Kraut gewachsen.

Die Label World, mit mehr als 50 Brands eine attraktive Erlebniswelt, bietet bis Sonntag 19 Uhr die Möglichkeit, selber aktiv zu werden. Auch FUNSPORTING ist dort mit einem eigenen Stand vertreten.

Bilder vom freestyle.berlin...

veröffentlicht am 11.10.2009

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Premiere des freestyle.berlin.  Foto: Luca Büttner
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