Slacklinen:
Wie am besten anfangen?

Slacklinen ist derzeit einer der beliebtesten Trends unter Sportlern.

 © BY, FullofTravel Sowohl Kletterer als auch Gymnasten und gechillte Outdoor-Sportler schätzen die Vielseitigkeit und Flexibilität der Sportart - Anfang des Jahres sind wir bereits die durchgegangen was die verschiedenen Fachbegriffe und Disziplinen bedeuten.

Passend hierzu hat nun Eli Schulte, eine der erfolgreichsten Slacklinerin Deutschlands, auf Blog.Expedia.de ein Interview gegeben und dabei die wichtigste Tipps für Anfänger verraten – Diese wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten!

Welche Voraussetzungen benötigen Einsteiger zum Slacklinen?

Der Anfang ist dabei wesentlich leichter, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Elli Schulte selbst hat erst 2008 mit dem Slacklinen angefangen. Nach ihrer Meinung ist einer der größten Vorteile der Sportart, dass man selbst als Anfänger schon schnell Fortschritte macht. Je nachdem wie groß Ehrgeiz und Ambitionen sind, setzt sich die schnelle Entwicklung auch entsprechend schnell fort. Dabei bescheinigt Schulte allen Anfängern – egal ob sportlich oder unsportlich – die gleichen Chancen:

„Für jeden ist es erst mal ein neues Gefühl, auf so etwas Wackeligem zu stehen, aber keine Angst, der Körper gewöhnt sich schnell daran.“

 © BY, Christian Wöhr

Die Grundausstattung:

Grundsätzlich reichen eine Slackline und ein geeigneter Ort aus. für den Beginn sind Helfer und vielleicht auch Matten jedoch sehr hilfreich. Schulte ist jedoch zurecht von der Flexibilität der Sportart begeistert:

„Das Coole am Slacklinen ist, dass es einfach jeder machen kann. Der Aufbau ist total leicht und was die Orte angeht ist man total flexibel“

Welches sind die ersten Schritte?

 © BY, philip.bitnar

Die Länge und Höhe des Seils? Wer zum ersten Mal auf einer Slackline steht, sollte die Line nicht höher als 60 cm spannen. Sie darf in keinem Fall den Boden berühren und sollte nicht länger als 8 bis 10 m sein.

Die Spannung des Seils? Das Seil sollte eine mittlere Spannung (50-200daN) aufweisen. Eine höhere Spannung ist nicht hilfreich, weil das Beinzittern dann zu einem größeren Problem wird.

Keine Angst – Zittern ist normal! Dass die Beine am Anfang zittern und sich erst an die Ausgleichsbewegungen gewöhnen müssen, ist vollkommen normal.

Tipp für die ersten Versuche: Bei den ersten Aufstiegsversuchen sind Hilfestellungen, am Besten von zwei Personen, die jeweils links oder rechts stehen, am besten. Sie begleiten auch die ersten Schritte. Nach und nach können Anfänger auf die Hilfe verzichten.

Die Körperhaltung: Wichtig ist, das Knie nicht ganz durchzudrücken, sondern immer etwas abzufedern.

Wohin sollte man schauen? Beim Balancieren sollte der Blick niemals auf die eigenen Füße gerichtet sein. Ein Fixpunkt in gerader Entfernung ist wesentlich besser geeignet. Es geht darum, die Slackline mit den Beinen zu fühlen, nicht zu sehen.

Wie kann das Verletzungsrisiko minimiert werden?

 © BY, Danhurt

Die eigenen Grenzen kennen! Am Anfang können Matten Fälle etwas abschwächen, bei geringer Höhe ist das Risiko jedoch nicht allzu groß.

Möglichst kontrolliert fallen lassen: Wer merkt, dass er das Gleichgewicht nicht halten kann, sollte versuchen, seitlich zu fallen. Das kostet zwar Überwindung, ist jedoch in der Regel weniger schmerzhaft als auf das Seil zu stürzen.

Klein und vorsichtig anfangen! Eine langsame Steigerung führt dazu, dass Fortgeschrittene ihre Fähigkeiten besser einschätzen können.

Auch Schulte achtet hierauf:

„Beim Tricklinen überlege ich mir immer genau, welches Risiko ich bei meinen Tricks eingehen will. Ich taste mich langsam heran und sicher im Zweifel alles mit Matten ab.“

Beim Highlinen verlässt sie sich sich auch nicht bedenkenlos auf andere, sondern betritt eine Highline nur, wenn sie genau weiß, wie sie aufgebaut ist und dass sie sicher ist. Da das Risiko nie vollständig minimiert werden kann, rät sie jedem Slackliner, sich genügend Respekt zu bewahren.

Wie bleibt die Motivation vorhanden?

 BY, Si_Fu

Von anderen inspirieren lassen! Um motiviert zu bleiben, hilft es, sich von besseren Slacklinern inspirieren zu lassen. Dazu sind Videos von Stars der Szene, wie beispielsweise von Elli Schulte selbst, durchaus geeignet!

An Events teilnehmen! Einen sehr guten Slackliner live auf einem großen Event der Szene zu erleben, ist jedoch noch einmal eine völlig andere Atmosphäre. Die Elite trifft sich etwa auf der Worldcup-Tour oder dem Austrian Slackline Opening (dieses Jahr leider ausgefallen) – Fast alle wichtigen Termine in Österreich werden vorab übrigens meistens auf Slackline.at angekündigt.

 

 

Auf Messen und in Communitys Kontakte knüpfen! Auch Sport-Fachmessen können durch Showacts und Gleichgesinnte dafür sorgen, dass Einsteiger am Ball bleiben. Dafür ist natürlich auch das Internet mit verschiedenen Communitys geeignet wie Slackliner.de oder Gibbon Slacklines, Schultes Sponsor, geeignet.

Rechtliche Hinweise zu den Bildquellen (CC):

Bild#1 © BY, FullofTravel / Bild#2 © BY, Christian Wöhr / Bild#3 © BY, philip.bitnar / Bild#4 © BY, Danhurt / Bild#5 © BY, Si_Fu

veröffentlicht am 07.12.2013

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