Deutscher Freerunner siegt beim Red Bull Art of Motion 2010 in Wien:

3.000 Zuschauer versammelten sich in der Arena in Wien, um die weltbesten Freerunner und ihre halsbrecherischen Tricks zu bestaunen. Der deutsche Jason Paul stand beim Red Bull Art of Motion 2010 letztendlich ganz oben auf dem Treppchen.

Red Bull Art of Motion 2010.  Foto: Marcel Lämmerhirt/ Red Bull PhotofilesDie Stimmung war nicht zu toppen, das Areal der Arena in Wien platzte beim Red Bull Art of Motion 2010 aus allen Nähten: 3.000 Besucher kamen, als 21 der weltbesten Freerunner am Freitag die Wände hochgingen. Nach allen Regeln der Körperkunst tricksten sie auf den Obstacles. Kreativität und Style waren keine Grenzen gesetzt.

Angepeitscht von den Zuschauern liefen die Freerunner zur Höchstform auf und trieben mit ihren Tricks den Puls nach oben. Herausragend agierte der Deutsche Jason Paul, der sich den Sieg holte.

Was die 21 Athleten am Freitag in der Arena zeigten, bewegte sich an den Grenzen des physikalisch Möglichen. Der Puls der Zuschauer stieg zeitweise höher als der der Protagonisten, Staunen und Applaus wollten kein Ende nehmen.

Die besten Freerunner der Welt fanden in der rot-weiß-roten Bundeshauptstadt ihren idealen Playground, um in filmreifer Manier Mut und Können zu beweisen. Per Auerbach, Backflip, Double-Flip oder Devil-Drop ging es teils in Red Bull Art of Motion 2010.  Foto: Erwin Polanc/ Red Bull Fotofilesluftigen Höhen durch die Arena. Vom ersten Plateau ging es weiter über Walls, Zäune, Geländer und Autos in die Tiefe.

Die 21 Freerunner traten zuerst in einer Qualifikation gegeneinander an – innerhalb 90 Sekunden konnten sie sich am Gelände austoben. Die besten Acht traten im finalen Battle erneut gegeneinander an. Die Jury, bestehend aus Gaetan Bouillet (BEL), Victor „Showtime“ Lopez (USA), Local Hero Patrick Morawetz (AUT) und Paul „EZ“ Corkery (UK), bewertete neben Kreativität, Schwierigkeit und Style auch die Sicherheit der Moves.

Am Ende schnappte sich Jason Paul aus Deutschland die Siegestrophäe, gefolgt von Yoann Leroux aus Frankreich und Pavel Petkuns Litauen, der sich außerdem mit dem Titel für den „Best Trick“ rühmen durfte. Im Starterfeld verteidigten vier Österreicher die heimische Ehre (Moritz König aus Schärding, Sascha Hauser aus Wien, Lukas Steiner aus Innsbruck und Pamela Obiniana aus Gänserndorf), als Bester landete Lukas Steiner auf Rang vier.

Pamela Obiniana bewies eindrucksvoll, dass diese innovative Sportart längst keine reine Männerdomäne mehr ist und hob gemeinsam mit Hollywood-Stuntfrau Lucy Romberg ab. Erfreulich war trotz des Wettkampf-Modus das freundschaftlich Klima unter den Athleten, für die alleine die Teilnahme am Red Bull Art of Motion die Reise wert war.

Für die Freerunner und die Zuschauer war es gleichermaßen ein einzigartiger Abend. „Die Stimmung war gewaltig! Wir wurden von den Besuchern regelrecht angepeitscht und haben heute allesamt Weltklasse Freerunning gezeigt.

Red Bull Art of Motion 2010.  Foto: Philipp Schuster/ Red Bull PhotofilesDer vierte Platz ist für mich vor heimischem Publikum natürlich eine besondere Ehre“, ließ Lukas Steiner seinen Emotionen freien Lauf. Ähnlich sah es auch Pamela Obiniana: „Es war mein erstes großes Event, aber mit Sicherheit nicht das letzte. Es hat Riesenspaß gemacht, mit den Jungs mitzumischen!“

Red Bull Art of Motion / Ergebnisse Finale

1. Jason Paul (GER)
2. Yoann Leroux (FRA)
3. Pavel Petkuns (LIT)
4. Lukas Steiner (AUT)
5. Scott Jackson (UK)
6. Cato Aspmo (SWE)
7. Erick Sanchez (MEX)
8. Luci Romberg (USA)

veröffentlicht am 10.05.2010

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