Parkour Workshops:
Wie wird man Traceur?

Der Trendsport Parkour erlebte in den vergangenen Jahren einen enormen Aufschwung. Wie kann man diese Art sich fortzubewegen erlernen?

Was ist Parkour überhaupt?

Foto: Playstation the wayAls Parkour wird eine Art der Fortbewegung benannt, deren Intention es ist, ganz allein mit den Fähigkeiten des eigenen Körpers effektiv von A nach B zukommen. Der Traceur (Parkourläufer) bestimmt einzig und allein seinen Weg, welchen er zu bewältigen hat - nach einem andersartigen Prinzip als von Natur, Kultur sowie Baustil vorgegeben wird.

Der Traceur versucht Hindernisse, Barrieren oder Blockaden, welche sich vor ihm befinden, durch Kombination unterschiedlicher Bewegungen so effizient und schnell wie möglich zu überwinden. Bewegungskontrolle spielt hierbei eine wichtige Rolle.

Parkour wird deshalb auch als „Kunst der effizienten Fortbewegung“ bezeichnet. Die Fortbewegungsart wurde Anfang der 2000er Jahre durch Werbung, Spielfilme sowie Dokumentarfilme bekannt.

Workshops: Wie kann man Parkour lernen?

Parkour kann man in Workshops optimal erlernen. Prinzipiell beginnt ein Parkour Training, wie auch bei allen anderen Sportarten, zunächst mit der Aufwärmphase. Die meisten Traceure entwickeln, verfeinern und perfektionieren im Laufe der Zeit ihre persönliche Trainingsweise, jedoch sind spezielle „Trainingsübungen“ bzw. Grundtechniken weit verbreitet, wie zum Beispiel „Balancieren“.

Beim Balancieren versucht der Parkourläufer geschickt auf Stangen, Mauern oder anderen mächtigen Hindernissen sein Gleichgewicht zuhalten. Hierbei wird das Gleichgewichtsgefühl trainiert und verfeinert. 

Aber bevor man überhaupt an einem Parkour Workshop teilnimmt, sollte der potenzielle Traceur überlegen, warum er gerade die Form der Fortbewegung bevorzugt. Hinter dieser besonderen Fortbewegung steckt eine eigene Philosophie, welche es zu verstehen gilt.

Parkour erlernen beinhaltet, die eigenen gesetzten Grenzen des Körpers und der Umgegend klar wahrzunehmen, zu verstehen und auch hiermit zuarbeiten. Das Wertesystem von Parkour besteht aus Kreativität, Respekt, Bescheidenheit, kein Wettkampf, Entschlossenheit, Vertrauen und Ehrlichkeit. Von besonderer Bedeutung ist es auch, dass man in der gesamten Umgebung nichts verändert. Ob Hecken, Pfützen oder hohe Mauern, es sollte immer eine Form des Zusammenspiel der verschiedenen Hindernisse geschaffen werden. 

In Parkour Workshops wie sie mittlerweile zum Beispiel von mydays angeboten werden, erlernt man Disziplin, Selbsterkennung Selbstbeherrschung, Belastbarkeit, Aufbau von körperlicher und geistiger Fitness, persönlicher Reife sowie sensibilisierter Wahrnehmung. 

Das Training ist ein ganz wichtiger Punkt, um eine Verlegung der eigenen Grenzen zu bewirken. Auch wenn man denken sollte, das Hindernis schaffe ich spielend, sollte es respektvoll behandelt werden. Denn Leichtsinn kann auch bei leichten Hindernissen schwere Folgen haben. Man sollte unbedingt einen Parkour Workshop besucht haben, wenn man diese Art der Fortbewegung erlernen möchte. Die Effizienz ist nur dann gegeben, wenn die Feinheiten der Parkourabläufe mit optimalen Informationen dem potenziellen Parkourläufer vermittelt werden. 

Wenn man mit dem Parkour lernen beginnt, merkt man recht schnell, dass das, was gegenwärtig passiert, sich in jeder Art und Weise auf den Alltag gut übertragen lässt. 

veröffentlicht am 12.06.2014

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