Militärfitnesstrend in Deutschland angekommen:

Seit Anfang der 2000er gibt es einen neuen Trend, der Extremsport und Fitness kombiniert - er heißt Militärfitness und kommt aus England. Neben England und den USA, die der Armee-Taktik schon seit Jahren frönen, gibt es auch zunehmend mehr deutsche Sportler, die sich drillen lassen.

Nach einer Ära des Fast-Food-Hypes äußerten in den letzten Jahren viele Ärzte, Ernährungsexperten und Physiologen zunehmende Bedenken an dem aktuellen, westlichen Lebensstil. Zu viel Ungesundes werde gegessen, zu wenig darauf geachtet, welche Erkrankungen Fehlernährung und Bewegungsmangel auslösen können.

Neben diversen Ideen zur ausgewogenen Ernährung, Diätplänen etc. sprießen auch immer mehr ausgefallene Ideen zur sportlichen Betätigung aus dem Boden. Auf YouTube Videos und Blogs kann man Menschen beim Hockern, Hecking oder Diäsch zusehen. Die Message lautet: Wer keinen Sport treibt ist faul, denn es ist für jeden etwas dabei.

Menschen, die sich ihrer fitnesstechnischen Faulheit bewusst sind, haben nun auch die Möglichkeit, alle Energie aus ihnen herauslocken zu lassen. Militärfitness bzw. englisch Military-fitness heißt das Zauberwort und ist seit Jahren beliebte Sportart in England und den USA.  Erfunden von dem englischen Ex-Soldaten Robin Cope, der sich eines Tages beim Joggen über die außergewöhnliche Kombination von Fitness und Drill bewusst wurde, üben heute 7000 Engländer Militärfitness unter dem Erfinder aus.

Laut Cope funktioniert das Konzept, da Soldaten bessere Fitnesstrainer sind, „denn sie haben hervorragende Führungsqualitäten“. Sie könnten den Leistungsstand eines Einzelnen gut einschätzen und ihn dahin gehend fördern. Deshalb stellt der erfolgreiche Brite ausnahmslos Ex-Soldaten als Trainer für sein Fitnessprogramm ein. Laut www.netdoktor.de ist es nicht nur gesundheitsfördernd, sich regelmäßig zu bewegen, sondern ebenso, dies im Freien zu tun. Militärfitness ist eine Sportart, die Outdoor und Fitness miteinander verbindet.

Auch in Deutschland bieten immer mehr Fitnessstudios, Vereine und unabhängige Trainer Fitness im Militärstil an. Zwar wird dieses oft andersartig betitelt, aber läuft nach dem Cope-Prinzip ab. In Köln nennt man das Programm beispielsweise Cross-Fit, in Hannover „Core Workout“. Eine Firma namens FitnessBootcamp hat es sich an mehreren Standorten in Deutschland zum Ziel gesetzt, „die Fitness, die Widerstandfähigkeit, das Durchhaltevermögen und den Teamgeist der Teilnehmer“ zu fördern. Na dann, Fitness Marsch!

veröffentlicht am 05.03.2013

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