Anämie frühzeitig erkennen – Hilfe für Leistungssportler:

Eine Vielzahl an Menschen leidet hin und wieder unter Müdigkeit, Konzentrationsschwäche und Kopfschmerz. Selten wird dabei an eine Blutkrankheit gedacht. Anämie ist eine derjenigen Krankheiten, die symptomatisch für andere Krankheiten steht. Umso wichtiger, diese schnell zu erkennen und zu behandeln.

Extremsportler in Action.  Foto: Jip LeeBei Leistungssportlern ist die Diagnose, ob eine Anämie vorliegt, auch für den Fachmann mitunter nicht einfach. Die Interpretation der Parameter des Bluts ist komplex, da der Hämoglobin Wert bei Leistungs- und Extremsportlern nach intensivem Training signifikant absinkt. Neben dem muskulären Stress ist auch der Serumferritin Wert erniedrigt. Festzuhalten ist, dass die Gefahr eine Anämie auf Grund eines Eisenmangels zu entwickeln insbesondere bei Leistungssportlern besteht.

Die Bezeichnung Anämie stammt aus dem Griechischen und bedeutet umgangsprachlich Blutarmut. Bei einer Anämie sinken die Hämoglobin-Werte deutlich. Da Hämoglobin ein sauerstofftransportierendes Protein ist, reagiert der Körper mit einer Steigerung der Herzfrequenz auf den entstehenden Sauerstoffmangel. Resultat ist, dass Betroffene schneller an ihre Leistungsgrenzen kommen.

Die Anämie geht häufig mit einem Mangel an Erythrozyten, den roten Blutzellen, einher. Befindet sich im Körper weniger Hämoglobin, werden auch Erythrozyten, welche der Hauptaufenthaltsort von dem Sauerstofftransporteur sind, abgebaut.

Doch wie genau erkennt ein Betroffener, dass er unter einer Anämie leidet? Patienten merken infolge mangelnder Sauerstoffversorgung des gesamten Körpers als erste Symptome oft anhaltende Müdigkeit, Leistungsabfall und Blässe. Infolge der Sauerstoffunterversorgung des Gehirns können zudem Kopfschmerzen, Übelkeit, Ohrgeräusche und Ohnmacht auftreten.

Die Anämie ist immer eine Symptomerkrankung einer darunterliegenden Grunderkrankung. Dies können eine  Tumorerkrankung, eine Nierenerkrankung oder weitere chronisch-entzündliche Krankheiten sein. Die Ursache der Anämie ist jedoch noch vielfältiger: auch Hormonveränderungen, Schwangerschaften oder Fehlernährungen können zu der Blutkrankheit führen.

Auf gesundheitsfrage.net werden Fragen zu Bluterkrankungen erläutert. Wichtig ist für Betroffene natürlich immer, wie sie mit der Diagnose umzugehen haben. Im Falle der Anämie ist es für Ärzte das oberste Ziel, zunächst die Ursache der Blutkrankheit zu finden und diese dementsprechend zu behandeln. Dies kann in Form von einer Ernährungsumstellung mit Vitaminzugaben oder der Einnahme von Antianämika, die die Blutbildung anregen, geschehen.

Um die Ursache der Anämie zu finden, ist es wichtig sich in die Hände eines Experten zu begeben. Müdigkeit und Leistungsschwäche können ebenfalls Symptome anderer, auch psychischer, Krankheiten sein.  Ein Laborbefund klärt jedoch sehr schnell, ob eine Anämie vorliegt. Sollte dies der Fall sein, muss eine eingehende Ursachenforschung betrieben werden, damit Betroffene ihrem Körper so schnell wie möglich die benötigte Sauerstoffzufuhr über Hämoglobin ermöglichen können.

Leistungs- und Extremsportler sollten aufgrund der erhöhten Gefahr eine Anämie zu entwickeln, besonders auf eine ausgewogene, mineralstoffreiche Ernährung achten. Um die Eisenrezeption zu verbessern, sollte vor allem fettarmes Fleisch und Fisch konsumiert werden. Auch die tägliche Ration Obst und Gemüse auf dem Ernährungsplan ist essentiell, da Vitamin C die Eisenaufnahme im Körper fördert.

veröffentlicht am 05.03.2013

Schon gesehen? :
Aus unserem Shop: und vieles mehr...

Funsport auf Pinterest

Die krassesten MTB Crashes

Trend Tools

NewsReader
Jetzt downloaden!

Newsletter
Bestellen/Abbestellen...

Gewinnspiele
Hier gibt´s was zu gewinnen!

Content End
 
 
 
Newsletter Eintragen - Werben - Impressum - Kontakt - Partner - Sitemap - Datenschutz