Das Hobby aus der Luft begleiten:
Luftaufnahmen mit Action-Cams

Ob Snowboarden, Surfen oder Skifahren – irgendwann möchte man auf seine schönsten Hobby-Momente zurückblicken. Mit einer Action-Cam können spektakuläre Aufnahmen angefertigt werden.

Vor wenigen Jahren begann der Boom der Action-Cams. Die Kameras wurden speziell für den harten Einsatz auf der Schneepiste, im Wasser sowie andere außergewöhnliche Drehorte entwickelt; mit ihnen können Sportler in den extremsten Situationen Aufnahmen anfertigen, ohne Rücksicht auf die Kameras zu nehmen. Aber: Die meisten Action-Cams werden am Körper des Sportlers befestigt. Auch wenn diese Aufnahmen interessant sind, sind sie nicht so spektakulär wie Luftaufnahmen – und für diese wird spezielles Equipment benötigt.

Professionelle Aufnahmen mit modernen Action-Cams

Action-Cams nehmen die abenteuerlichsten Momente beim Fallschirmspringen und anderen Hobbys auf. Doch die gefilmten Szenen wirken ein wenig statisch und reflektieren zu stark den Blick des Sportlers. Es fehlt eine gewisse Dynamik und abwechselnde Perspektiven.

Für diesen Zweck hat der Hersteller YUNEEC eine Action-Cam mit einem Handstativ entwickelt (Webseite: www.yuneec.com). Das leistungsfähige Handstativ besitzt ein ausgeklügeltes System, welches Bewegungen ausgleicht – verwackelte Aufnahmen sind Schnee von gestern. In jeder Situation können Kameramänner actionreiche Sequenzen aufnehmen und sportliche Tätigkeiten aus nächster Nähe filmen.

Dank der Zeitlupenfunktion filmt die Action-Cam schnelle Bewegungen mit 120 Bildern pro Sekunde in 1080p. Die Aufnahmen können live auf einem verbundenen Smartphone bewundert werden.

Mit Quadrocopter Aufnahmen aus der Vogelperspektive anfertigen

Action-Cams in Kombination mit modernen Handstativen liefern detailgetreue Bilder aus nächster Nähe. Doch ein eindrucksvolles Sportvideo muss Aufnahmen aus der Luft enthalten – und auch für diesen Zweck sind Action-Cams bestens geeignet.

Die größte Herausforderung besteht darin, die kleine Kamera in die Luft zu bekommen. Für diesen Zweck wurden sogenannte Quadrocopter entwickelt: Einige dieser Flieger sind in der Lage, Action-Cameras in schwindelerregender Höhe zu transportieren.

Die Kopter werden flugfertig ausgeliefert und können direkt in Betrieb genommen werden. Zuvor sollte man aber die Bedienungsanleitung studieren und sich an das Flugobjekt gewöhnen, bevor man sich beim Skifahren oder einer anderen sportlichen Tätigkeit filmt.

Das Angebot an Quadrocoptern wächst aufgrund der steigenden Beliebtheit von Jahr zu Jahr. Die Flugobjekte selbst unterscheiden sich in vielen Punkten voneinander. Beim Kauf sollten Sportler auf folgende Eigenschaften achten:

  • Möglichkeit, eine Action-Cam zu montieren: Viele Quadrocopter besitzen eine eingebaute Kamera, sie können aber keine externen Geräte tragen.
  • Video- und Bildauflösung: Die neusten Geräte nehmen Videos in 4K auf und sind in der Lage, Zeitlupenfilme (in 120 fps) anzufertigen.
  • Steuerungsmöglichkeiten: Der Funkbereich entscheidet über die Reichweite. Geräte, die sich über Smartphones steuern lassen, haben eine geringe Reichweite. Die Steuerung sollte deshalb über den 2,4- und 5,8-GHz-Bereich mit einer speziellen Fernbedienung erfolgen.
  • Funktionsumfang: Moderne Quadrocopter sind in der Lage, Menschen automatisch zu verfolgen; das erleichtert die Steuerung der Kopter um ein Vielfaches.

Natürlich sollte man den Preis nicht vernachlässigen, denn ein großer Funktionsumfang erfordert eine entsprechende Investition. Ein Quadrocopter mit den oben genannten Funktionen ist im oberen dreistelligen Preissegment angesiedelt; Profi-Geräte beginnen im vierstelligen Bereich.

Quadrocopter-Alternativen: Selbstgemachte Lösungen für Luftaufnahmen

Wer sein Geld nicht in einen Quadrocopter investieren möchte, kann Luftaufnahmen mit Low-Budget-Alternativen anfertigen.

Eine beliebte Möglichkeit: Eine Action-Cam an Heliumballons binden und aufsteigen lassen. Es gibt mit Sicherheit keine simplere und kostengünstigere Möglichkeit, Luftaufnahmen von einem Sportevent anzufertigen. Im Grunde benötigt man folgende Utensilien:

  • Heliumballons & Gasfalsche
  • Styroporplatte
  • Angelschnur
  • Geschenkband
  • Action-Cam

Die Styroporplatte wird zu einem Kreuz zurechtgeschnitten. Der Grund: Diese Konstruktion ist stabil und sorgt für wackelfreie Aufnahmen. Die Action-Cam wird in der Mitte des Kreuzes befestigt; die Heliumballons fixiert man mit dem Geschenkband an den vier Kreuzenden. An jedem Ende sollte man etwa zehn Heliumballons befestigen (insgesamt also 40 Ballons). Um die Low-Budget-Lösung kontrollieren zu können, befestigt man abschließend noch eine 100 Meter lange Angelschnur an der Styroporplatte, um die Konstruktion wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Bei Luftaufnahmen auf Sicherheit & Privatsphäre achten

Ob mit einer Konstruktion aus Heliumballons und einem Styroporkreuz oder mit einer Drohne – Sicherheit und Privatsphäre haben bei Luftaufnahmen immer Priorität.

Bevor man damit beginnt, Sportaufnahmen anzufertigen, sollten einige Punkte berücksichtigt werden:

  • Wie sehen die rechtlichen Bestimmungen für Luftaufnahmen aus?
  • Behindert man durch die Luftaufnahmen Mitmenschen oder sind diese einer Gefahr ausgesetzt?
  • Filmt man Menschen ohne deren Zustimmung?

Im Bereich der rechtlichen Bestimmungen ist darauf zu achten, dass diese nicht nur von Land zu Land verschieden sind; auch Bundesländer haben verschiedene Spielregeln. Hier gibt es Informationen zu den Bestimmungen in Österreich und auf dieser Seite sind die Schweizer Regeln zu finden.

Generell gilt:

  • die Drohne muss vom Piloten immer mit bloßem Auge erkennbar sein
  • Drohnen nicht in die Nähe von Flughäfen steuern
  • keine militärischen Objekte, Krankenhäuser, Menschenmengen oder Ähnliches filmen

Und ganz wichtig: Wer die Aufnahmen für kommerzielle Zwecke nutzt, benötigt eine Flugerlaubnis und muss viele weitere Kriterien erfüllen.

veröffentlicht am 16.11.2016

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