Windsurfen:
10 Fragen an Philip Köster

Der erst 14-jährige Philip Köster gilt als absolutes Ausnahmetalent im Windsurfen. Beim PWA Surf World Cup in Pozo, Gran Canaria, bewies er zuletzt, dass mit ihm in Zukunft unbedingt gerechnet werden muss. Funsporting.com stand er im Interview Rede und Antwort.

 Foto: World of WindsurfingWas wärst Du heute, wenn nicht Windsurfer?
Ich fange ja erst an, ein Profi zu sein, deshalb weiß ich nicht was ich wäre. Ich denke aber schon ein sehr guter Sportler.

Was ist das Beste am Beruf Windsurfer und was das Unangenehmste?
Natürlich ist das Reisen super interessant, aber auch die Weiterentwicklung ist spannend. Sowohl vom Sport, als auch von der eigenen Leistung. Da ist noch viel möglich. Und mir gefallen die vielen netten Leute beim Wettkampf. Unangenehm ist eher das viele Packen und Schleppen vom Material.

Hast Du Vorbilder? Was macht für Dich einen „herausragenden“ Windsurfer aus?
Herausragend sind die, die immer gut gelaunt sind und die Wettkampftage zu einem angenehmen Event verwandeln. Die Freunde, die ich unter den Surferprofis habe, sind meine Vorbilder. Herausragend sind ideenreiche Surfer, die auch konstant in der Leistung bleiben und auch mal etwas riskieren.  In Vargas habe ich einige Nichtprofis als Freunde, alles Erwachsene und mein bester Freund ist John Skye, mit dem habe ich ein ähnliches Surfniveau und wir versuchen immer zusammen zu trainieren. Der ist immer superhilfsbereit, das ist für mich herausragend.

Worin liegen Deine Ziele für diese Saison? Welche Ziele verfolgst Du sonst noch?
Mein Ziel ist es, so gut zu sein, dass ich auf den Kapverden locker surfen kann und wieder einige Heats gegen die Profis gewinne und dabei den Wind von rechts genauso locker fahren kann wie von links. Mein größtes Ziel wäre es, einfach der Beste zu werden.

 Foto: World of WindsurfingWo siehst Du den Windsurfsport in 10 Jahren? Und wo siehst Du dich persönlich?
Ich glaube nicht an eine Krise, also sehe ich mich voll dabei im PWA Zirkus. Vielleicht im Freestyle oder auch im Slalom. Ich persönlich werde natürlich Windsurfer bleiben und an Seen und am Meer surfen.

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor? Gibt es Glücksbringer?
Ich bereite mich eigentlich das ganze Jahr vor. Im Winter bei wenig Wind übe ich mich im Freestyle, im Sommer trainiere ich eher für die Wave-Disziplin. Bisher habe ich ja nur in Pozo auf Gran Canaria mitgemacht, also konnte ich mich auf starken Wind vorbereiten. In diesem Jahr fahre ich auch auf Sylt mit. Da weiß ich nicht, was auf mich zukommt. Sylt sehe ich nur als erste und neue Erfahrung, da brauchen die Profis keine Sorgen haben.

Was war –gefühlt- Dein größter Erfolg? Was Deine größte Niederlage?
Mein größter Erfolg war, als ich in Pozo 9ter gegen Regis, Levi Siver und Alex Musolini geworden bin. Also bei den Männern. Aber das Allerbeste war mein höchster Sprung mit etwa 18 Metern. Da haben mir die Judges gratuliert. Das ist mir viel wert. Und dass mir so viele Manöver so gut geglückt sind. Auch als ich in diesem Jahr beim Fotoshooting für Neil Pryde auf Maui war und keine großen Probleme hatte in Hookipa zu surfen. Niederlagen hatte ich eigentlich noch nicht so viele, denn ich erwarte erstmal nicht zuviel.

Was ist „wahrer Luxus“?
Keine Schule zu haben, Eis essen zu gehen, auf Maui zu sein und schöne Surfklamotten zu tragen ist für mich Luxus.

Hast Du ein Urlaubsziel oder auch eine Empfehlung?
Auf alle Fälle Maui und auch Gran Canaria, weil es an jedem Tag Wind und Sonnenschein gibt.

Wie sieht ein Wochenende ohne Sport aus?
Ohne Surfen ist langweilig. Ich höre Musik, schaue mir DVDs an und gehe Freunde besuchen. Ach ja, die Schularbeiten muss ich ja auch noch machen.

Herzlichsten Dank an Philipp Köster für das Gespräch!

veröffentlicht am 25.07.2008

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