10 Fragen an Gerry Schlegel:

In unserem Interview erfahrt Ihr alles über Gerry Schlegel, seine Leidenschaft für das Surfen im Eisbach, warum seine Vorbilder aus der Skateboard-Szene kommen und wieso ihm ein Tag ohne Sport die gute Laune verdirbt.

Was machst Du, wenn Du nicht gerade Surfen gehst?
Surfer Gerry Schlegel im Porträt.  Foto: oxbowIch geh echt gerne skaten und wie es sich für einen echten Münchner gehört natürlich auch gern auf´n Berg, also Snowboarden oder Bergsteigen. Außerdem gehe ich schwimmen. Sonst verbringe ich viel Zeit vor dem Computer, aber das ergänzt sich zum Sport soweit ganz gut.

Erzähl uns von Deinen Anfängen im Surfen? Wie bist Du dazu gekommen?
Zuerst war ich Bodyboarden in den USA und dann am Eisbach, da war ich zwölf Jahre alt. Damals habe ich mir dann schon hin und wieder mal ein echtes Surfboard ausgeliehen. Später habe ich dann im Surfladen, dem guten alten Blue Wave Shop gearbeitet und oftmals statt Schule den Tag am Eisbach verbracht.

Gab oder gibt es Vorbilder? Was macht für dich einen „herausragenden“ Surfer aus?
Ich bin generell ein großer Fan von Tricks, deswegen sind meine Vorbilder eher in der Skate-Szene angesiedelt (z.B. Bastien Salabanzi). Denke auch, dass, um so "richtig gut" surfen zu können, Skills beim Skateboarden fast schon Vorraussetzung sind. Daneben ist natürlich Erfahrung das A und O. Generell kann aber jeder der beste Surfer sein und zwar dann, wenn er unverbissen und mit Spaß bei der Sache ist und vor allem nicht immer alles zu ernst nimmt, was im Line-Up so passiert.

Ziele für diese Saison?
Surfer Gerry Schlegel im Porträt.  Foto: oxbowViel, viel Surfen ist dieses Jahr angesagt, dabei ist mir schon fast egal wo. Allerdings will ich dann doch wieder ein paar Grenzen austesten, also ein paar richtig fette Flusswellen surfen.

Wo siehst Du den Surf-Sport in 10 Jahren? Und wo siehst Du dich persönlich?
Denke, dass der Hype ums Surfen irgendwann zu Ende sein wird und dann hauptsächlich die Leute den Sport machen, die ihn wirklich lieben und nicht nur möglichst hip sein wollen. In den Städten werden dann dank des Hypes Flusswellen gebaut sein und der Gerry wird zusehen, wie ihn die kleinen Dicken abzocken, so wie's jetzt schon beim Skaten ist. (lacht)

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor?
Wir, das heißt meine Kollegen und ich, haben seit ein paar Jahren einen Trainer. Anfangs war das mit dem Trainer eher ein Spaß, inzwischen arbeiten wir aber super zusammen und es ist ja nicht verkehrt, sich von einem Sportwissenschaftler beraten zu lassen. Die Form ist eben das wichtigste.

Was war –gefühlt- dein größter Erfolg? Was deine größte Niederlage?
Meine größte Niederlage hatte ich wohl letztes Jahr, wie es aber mit Niederlagen so ist, spricht man nicht gerne über sie. Viel wichtiger ist, aus einer Niederlage gestärkt herauszugehen und daran arbeite ich hart. Mein größter Erfolg ist wohl die erfolgreiche Arbeit als Botschafter für meinen Sport, also das Surfen am Fluss. Denke, dass ich den Sport doch in die Köpfe vieler Leute transportieren konnte, die sonst gar nichts davon wissen würden.

Mit welcher Person würdest Du gern mal für einen Tag tauschen?
Surfer Gerry Schlegel im Porträt.  Foto: oxbowIch bin mit meinem Leben eigentlich ganz zu frieden und ich will daher gar nicht tauschen. Stell dir vor, dein Tauschpartner baut Scheiße und macht dich kaputt, du selber kannst nichts dafür.

Wie sieht ein Wochenende ohne Sport aus?
Zu viel vorm Rechner, zu viel Kaffee, absolut unausgelastet und schlecht drauf.

Drei Dinge ohne die Du nicht auskommst, die du immer bei Dir hast?
Früher hatte ich mal Kummerpuppen, das sind ganz kleine Männchen in einem Stoffsäckchen. Es waren elf und ich hatte sie immer dabei und dachte, es geht nicht ohne. Dann hab ich sie verloren und wurde eines besseren belehrt. Also: Musik hab ich gern dabei, komm aber auch ohne klar. Mein Handy kann mir sowieso oft gestohlen bleiben. Was ich brauche, aber nicht immer dabei haben muss, ist ein einigermaßen fahrtüchtiges Surfbrett und die dazugehörigen Utensilien (Anzug etc.).

Vielen Dank für das Gespräch!

veröffentlicht am 18.05.2009

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