Surf World Cup auf Sylt:
Flaute am Sonntag

Unregelmäßiger Wind bremste die Slalom 42-Spezialisten am zweiten Wettkampftag des Surf World Cups auf Sylt immer wieder aus. Eine harte Geduldsprobe für die Aktiven, bis die Rennleitung alle Wettfahrten für den Sonntag absagte.

Peter Volwater aus den Niederlanden beim Surf World Cup auf Sylt.  Foto: Michael Kunkel, HOCH ZWEIMehrmals wurde das Weltcup-Fahrerfeld zum fliegenden Start auf die Nordsee beordert, doch jedes Mal flaute der Wind ab und die Zwischenläufe mussten verschoben werden. „Windsurfen ist eine Natursportart, damit müssen wir leben“, erklärte der 35-malige Weltmeister Björn Dunkerbeck das Hin und Her.

Doch schon am Montag soll der Wind auffrischen und in den nächsten Tagen Sturmstärke annehmen. Ideale Bedingungen nicht nur für die Racer, sondern auch die Freestyler und Wellenreiter.  Waveriding-Spezialist Klaas Voget aus Kiel, der auch beim Slalom 42 in der Zwischenrunde steht, erwartet in der kommenden Woche sensationelle Wettkämpfe. „Es sind über 30 Knoten und vier Meter hohe Wellen vorhergesagt. Da können wir uns richtig austoben und den Zuschauern alles zeigen, was das Windsurfen so spektakulär macht“, versprach die Nummer 14 der Weltrangliste.

Beim Colgate World Cup Sylt, dem einzigen Super Grand Slam der Weltserie starten 113 Aktive in allen drei Disziplinen (Waveriding, Slalom 42 und Freestyle) und kämpfen um 105.000 Euro, das höchste Preisgeld aller World Cups. Aber nicht nur diese Zahlen sind einmalig auf der Welttour, auch der logistische Aufwand der größten Windsurf-Veranstaltung der Welt ist gigantisch.

Eine Woche vor dem Start bringen zehn Sattelschlepper 400 Tonnen Ausrüstung auf Deutschlands nördlichste Insel. Auf einer Länge von 500 Metern lassen 85 Helfer auf der Westerländer Kurpromenade eine kleine Zeltstadt entstehen, deren Bahnen ausgebreitet eine Fläche von 1850 Quadratmetern bedecken würden.

Die Fahrer des Surf World Cups leisten nicht nur auf dem Wasser weltmeisterliches, sondern auch im Verpflegungszelt. Während des Weltcups verzehren sie 2500 Brötchen, fünfzig Brote, dazu 140 Kilogramm Wurst und Käse, die sie mit 400 Litern Kakao hinunterspülen. Im Laufe von zehn Tagen landen 480 Kilogramm Bananen und Äpfel, 1.100 Portionen Suppe sowie 1.300 Stück Kuchen in den Mägen der Fahrer. Aber diese Stärkung ist auch nötig, denn jeder Aktive hat rund 200 Kilogramm Ausrüstung mit nach Westerland gebracht. Im Materialzelt lagern 912 Segel und 402 Boards mit einem Gesamtgewicht von knapp 23 Tonnen. Das hat auch seinen Preis: Das Equipment der besten Windsurfer der Welt kostet rund 1,4 Millionen Euro.

veröffentlicht am 28.09.2008

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