Warten auf den Frühlingssturm:
Supremesurf Big Days 2010

Die Windsurfer der Supreme Big Days gehen nach dem langen kalten Winter wieder in Stellung. Jetzt heißt es warten. Und zwar auf den ersten ordentlichen Frühjahrssturm.

Supremesurf Big Days 2009 Foto: Tom KoberAnfang Dezember letzten Jahres war die Waiting Period für den deutschen Wave Event ausgesetzt worden. Der einsetzende Winter hatte Fahrer und Veranstalter dazu bewogen, auf bessere Bedingungen im Frühjahr 2010 zu setzen.

„Es ist zwar immer noch verdammt kalt“, so Veranstalter Jobst Paepcke, „aber so was kann sich im Frühjahr mit einem Strömungswechsel ja schnell ändern und dann werden wir parat sein!“ Ab 19. März 2010 werden Deutschlands beste Wavepiloten also erneut in Lauerstellung gehen. Erstmals in der Geschichte der Big Days warten sie nun statt auf einen kräftigen Herbststurm auf die ersten Frühjahrstürme des Jahres!

Ein sehr windarmer Herbst 2009 und der dann folgende extrem harte Winter waren alles andere als rosige Voraussetzungen für die dritte Auflage der Big Days.

Einmal mehr hat sich aber die hohe Flexibilität von Fahrern, Veranstaltern und Sponsoren bewährt. „Das ist der absolute Vorteil an diesem Contestformat“, so Hans Jensen von Supremesurf Rostock. „Wir starten eben dann, wenn die Bedingungen optimal sind. Das passt perfekt zum Windsurfen. Ein Ende der Waiting Period haben wir absichtlich nicht formuliert. Sollte unser Sturm z.B. erst Ende Juni kommen, ist das für uns absolut in Ordnung!“

Supremesurf Big Days 2009  Foto: Tom KoberDa es aber besonders in den ersten Wochen der Waiting Period noch zu kalt für die Durchführung der Big Days sein könnte, wird für den Startschuss neben genug Wind eine einfache Faustformel angesetzt: Wir wollen mindestens 15 Grad – allerdings reicht uns der addierte Wert aus Wasser – und Lufttemperatur!

Das sollte den hartgesottenen Nordmännern doch genügen! Meint auch Dänemarks Waveikone Robert Sand aus Klitmöller: "Ich freu mich sehr, dass es wieder losgeht! Wir haben ja im letzten Jahr echt Pech gehabt. Aber ich bin mir sicher, dass die Jungs jetzt alle umso heißer auf den Contest sind und für fette Action auf der Ostsee sorgen werden!"

Robert ist einer der acht Dänen, die sich für die Supremesurf Big Days 2010 angemeldet haben. Mit der Dänenfraktion ist das Fahrerfeld der angemeldeten Rider inzwischen auf 89 angewachsen. Es könnte sich also durchaus als Vorteil herausstellen, dass es dank Frühjahr etwas länger hell ist, um lange genug surfen zu können. Angekündigter Spot bleibt nach wie vor Warnemünde bei Rostock.

veröffentlicht am 11.03.2010

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