In Search Of The Perfect Wave:
5.000 Kilometer auf einem SUP Surfboard

Unter dem Motto «In Search Of The Perfect Wave» startet Thomas Oschwald seine fünfmonatige Expedition. Er hat sich zum Ziel gesetzt mit einem SUP Surfboard 5.000 Kilometer von seinem Wohnort Elm an den Atlantik und wieder zurück in die Schweiz zu paddeln.

Thomas Oschwald beim Trainieren auf Sardinien.  Foto: Surfline.chAlleine und ohne Unterstützung wird der Schweizer auf diversen Flüssen und Küstenabschnitten täglich bis zu 100 Kilometer mit dem Stand Up Paddling Surfboard zurücklegen.

Am Samstag, 4. Juni, wird Thomas Oschwald das zweifellos längste Paddle-Out in der Geschichte des Stand Up Paddle Surfings beginnen. Von seinem Zuhause in Elm wird er 40 Kilomter zu Fuss bis an den Walensee marschieren.

Von da an wird er sich mit seinem Board aufs Wasser begeben und wird 1.600 Kilometer bis zum Atlantik paddeln um die perfekte Welle zu finden. «Mit fünf bis zehn Kilometern pro Stunde und Tagesetappen von 1 bis 15 Stunden, sollte ich in rund 30 Tagen den Atlantik erreichen», schätzt Oschwald.

Thomas Oschwald führt alles Expeditionsmaterial auf seinem SUP Board mit und Foto: Surfline.chDoch die zurückgelegte Tagesdistanz auf der ersten Etappe in Richtung Atlantik ist sehr stark von der Flussströmung und dem Wind abhängig. «Bei günstigen Verhältnissen addiert sich die Strömung und der Wind zur Paddelkraft und es lassen sich bis 100 Kilometer pro Tag zurücklegen», führt Oschwald weiter aus.

Mit 2.500 Kilometern entlang der Küste Frankreichs und Belgiens wird die zweite Etappe einen weiteren Rekord im Distanzpaddeln. Während der Reise entlang der stark exponierten Küste Frankreichs ist mit starkem Wellengang und ungünstigen Windverhältnissen zu rechnen.

Auf dieser Etappe spielt demnach das Wetter eine entscheidende Rolle. Nur bei geringem Wellengang und Rückenwind, können täglich zwischen 50 und 100 Kilometer gepaddelt werde. Bei schlechten Windverhältnissen und hohem Wellengang wird ein vorwärtskommen unmöglich beziehungsweise zu gefährlich sein. Weiter wird sich vermutlich die Versorgung mit Lebensmittel und Wasser auf dem 2.500 Kilometer langen Küstenabschnitt als sehr schwer erweisen.

«In den wenig zivilisierten Gegenden muss ich ein Vorrat für mehrere Tage mitführen, um nicht alle Tage lange Landmärsche in Kauf nehmen zu müssen», erklärt Oschwald. Ganz bewusst reist Oschwald für sein Abenteuer nicht ans andere Ende der Welt, denn er ist der Auffassung, dass Abenteuer unmittelbar vor der eigenen Haustüre beginnen sollten.

Während der kompletten fünfmonatigen Reise verzichtet er auf jegliche Hilfe von außen. Weder ein Boot noch ein
Fahrzeug begleiten und unterstützen ihn bei seinem Vorhaben. Die Nächte verbringt er in einem kleinen Zelt am Ufer der Flüsse oder am Strand. Tagsüber stehen vor allem kleinere, energiereiche Mahlzeiten auf dem Speiseplan während er abends eine warme Verpflegung zu sich nehmen wird.

Thomas Oschwald beim Trainieren auf dem Vierwaldstättersee.  Foto: Bea WeinmannUm möglichst wenig Ballast bei sich zu tragen wird er auf den Flussetappen das Wasser direkt aus den Flüssen als Trinkwasser aufbereiten. Die dritte und finale Etappe den Rhein hinauf bis Basel wird zudem technisch eine gewaltige Herausforderung.

Bei 900 Kilometer gegen den Strom gilt es geschickt das Kehrwasser in Ufernähe auszunutzen, um überhaupt gegen die mittlere Strömungsgeschwindigkeit des Rheins von sieben bis acht Kilometer pro Stunde anzukommen.

Die Expedition ist nicht nur eine sportliche Spitzenleistung, sondern auch eine spannende Entdeckungsreise entlang zahlreicher Flüsse und Küstenabschnitten Europas. Als selbständiger Berufsfotograf legt Oschwald deshalb großen Wert auf eine Foto- und Videodokumentation seines Projektes.

Mit eigens für dieses Projekt konstruierten Auslösesystemen, ferngesteuerten Stativen, und einer Seilbahnkamera wird eine visuell einzigartige Dokumentation entstehen, welche im Internet mitverfolgt werden kann.

Bis am kommenden Sonntagmittag wird Thomas Oschwald Stäfa erreicht haben und bei der Indiana SUP Teststation bei Ceccotorenas einen Stopp einlegen. Von dort aus wird er das rechte Zürichsee-Ufer entlang paddeln wo er am Montagmorgen um neun Uhr noch einen letzten Halt im unteren Seebecken machen wird.

Im Seebad Enge bietet sich für Interessierte somit die letzte Gelegenheit den Abenteurer in der Nähe zu treffen oder ihn gar einige Meter auf seinem langen Paddelweg zu begleiten. Sowohl in der Ceccotorenas Wakeboardschool als auch im Seebad Enge stehen SUP Boards zur Verfügung um sich selbst im Stand Up Paddle Surfing zu versuchen.

veröffentlicht am 05.06.2011

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