Windsurferin Sarah Quita im Portrait:

Sie ließ in der letzten Saison die Mitbewerberinnen um die Meisterschaften im Windsurfen alt aussehen: Sarah Quita aus Aruba schaffte den Sprung zur Weltspitze! Doch sie hat immer noch Großes vor...

Sarah Quita 2011.  Foto: www.windsurfers.deEine 20-jährige als Grande Dame zu bezeichnen, mag vielleicht etwas vermessen sein. Doch wer im gleichen Alter bereits fünf Weltmeistertitel eingefahren hat, nebenbei sein Studium meistert, fließend sechs Sprachen spricht und sich so selbstsicher auf allen Stränden der Welt bewegt wie der Lockenkopf aus Aruba, hat die Pubertät definitiv weit hinter sich gelassen.

Als Sarah Quita dann dieses Jahr noch erklärte, kommende Saison bei den Männern an den Start zu gehen, erinnerte dies schon fast an ein wenig an ein bekanntes Statement aus dem Film City of God: „Ich bin jetzt nicht mehr Löckchen, ich bin jetzt Locke der Boss!“

Wir unterhielten uns mit der sympathischen jungen Dame aus Aruba darüber, ob die männliche Konkurrenz tatsächlich nächstes Jahr zittern muss, wie ihre Winterplanung aussieht und warum ihre Frisur immer sitzt.

Hallo Sarah. Glückwunsch zu einer weiteren erfolgreichen Saison mit gleich zwei Weltmeistertiteln. Deine sechste Saison auf der Tour scheint ja etwas ganz besonderes für dich gewesen zu sein, zumindest sahen wir bei der Siegerehrung auf Sylt erstmals Freudentränen auf deinem Gesicht. Du hast dich bestimmt nicht nur darüber gefreut, dass dort ausnahmsweise mal die Sonne schien?

Sarah Quita 2011.  Foto: www.windsurfers.de(lacht) Das war zumindest nicht der einzige Grund. Zu Beginn dieses Jahres wusste ich nicht recht, was mich diese Saison erwarten würde. Erstmals konnte ich mich im Winter nicht wie gewohnt auf die Wettkämpfe vorbereiten, da ich angefangen habe zu studieren. Als ich dann auf Sylt mit zwei Pokalen in der Hand auf der Bühne stand, habe ich realisiert, dass ich sogar noch viel mehr erreicht habe, als ich hätte träumen können und war total überwältigt, das in einem Jahr geschafft zu haben, in dem ich zwischen September und Februar um jeden Surftag kämpfen musste. Außerdem werde ich auf Sylt immer ein wenig melancholisch. Den ganzen Sommer reist man mit der „Tour-Familie“ um die Welt. Dann ist die Siegerehrung offiziell vorbei und plötzlich gehen alle nach Hause.

Sarah Quita 2011.  Foto: www.windsurfers.deDann bist du also des Reisens immer noch nicht müde? Ich dachte, nach so einem Marathon-Jahr wie diesem mit sieben Veranstaltungen, verteilt auf die ganze Welt, freust du dich vielleicht mal auf einen ruhigen Winter...

Es war auf jeden Fall eine ganz schön turbulente und anstrengende Saison, v.a. durch die neuen Tourstopps in Asien und der Karibik. Die großen Entfernungen zwischen den Spots bedeuteten viel Zeit in Flugzeugen zu verbringen, Boardbags zu schleppen und jede Menge Organisationskram. Gleichzeitig liebe ich es aber, neue, exotische Orte zu sehen. Zusammen mit dem Heimspiel auf Aruba kann ich rückblickend sagen, es war vielleicht das beste Jahr auf der Tour, das ich je hatte!

Deine kommenden 4 Monate werden wohl weniger exotisch. Wir konnten dich kaum für ein Interview gewinnen, so sehr hast du dich hinter deinen Büchern versteckt.

Sarah Quita 2011.  Foto: www.windsurfers.deJa das stimmt! Nach Sylt ging es direkt nach Utrecht [Anm.: Sarah's Studienort in den Niederlanden], wo nun gerade die erste Klausurenphase ist vorbei ist. Seit meinem letzten Wettkampf in der Türkei im August war ich bisher drei Mal Windsurfen! Jetzt habe ich gerade eine kleine Verschnaufpause, bevor ich dann wieder bis Weihnachten pauken darf, um danach hoffentlich drei Wochen surfen zu fahren, bevor Anfang Februar in Vietnam die neue Saison losgeht.

Diese Interview wurde zur Verfügung gestellt von www.windsurfers.de.

veröffentlicht am 30.11.2011

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