Zwei Auszeichnungen für Ken Skindog Collins:

Der kalifornische Big Wave Surfer Ken “Skindog” Collins hat sich bei den diesjährigen Billabong XXL Global Big Wave Awards den Sieg in der Kategorie „Ride of the Year“ sichern können.

Der 37-jährige aus Santa Cruz surfte die gigantische Welle in Puerto Escondido, Mexiko im Juni vergangenen Jahres. Neben Collins waren in der selben Kategorie noch Manola Drollet (Tahiti), Rusty Long (USA), Andrew Marr (Südafrika) und Doug Young (Neuseeland) nominiert.

„Fakt ist, wenn du das Blitzlicht, den Glamour und das ganze Geld einfach weglassen würdest, dann würden die selben Leute, die hier heute nominiert sind, genau das Gleiche tun“, sagte Collins nach der Verkündung seines Sieges. „Wir sind alle Adrenalinjunkies, und wir lieben es solche Wellen zu surfen. Ich hätte selber 50.000 Dollar dafür bezahlt diese Barrell zu bekommen. Es ist ein Traum für mich dafür bezahlt zu werden, was ich am meisten liebe. Puerto ist die fieseste Welle auf diesem Planeten. Dort kann man tiefer in the Tube gelangen als irgendwo sonst auf der Welt.“

 Mit derselben Welle wurde „Skindog“ auch in der „Monster Tube Award“ Kategorie ausgezeichnet. Dieser doppelte Lohn ist für ihn eine besondere Ehre, nachdem er nach einem furchtbaren Wipeout in Jaws, Hawaii vor zwei Jahren das Big Wave Surfen beinahe aufgegeben hätte.

„Mich hat es vor ein paar Jahren in Jaws wirklich schlimm erwischt und und ich habe mir damals geschworen, das alles nie wieder zu machen. Aber letztendlich habe ich mich dann doch wieder umentschieden. Ich habe mein Material gewechselt und mich viel stärker mit dem Sicherheitsaspekt des Sport beschäftigt. So kam dann Eins zum Anderen.“

Für seinen Ride bekam Collins US$ 50.000,-- und konnte seinen Namen auf die lange Liste der Big Wave Sieger der letzten Jahre wie Brad Gerlach (USA), Mike Parsons (USA), Makua Rothman (Hawaii), Dan Moore (Hawaii), Pete Cabrinha (Hawaii) und Carlos Burle (Brasilien) setzen.

Der Kalifornier Greg Long konnte sich mit einer 65ft Welle (knapp 20 Meter) in Dungeons, Südafrika den Billabong XXL „Biggest Wave Award“ sichern. Der erst 23-jährige aus San Clemente gilt als eines der hoffnungsvollsten Talente unter den Big Wave Surfern und war in dieser Kategorie zusammen mit Alex Cater (Australien), Damon Eastaugh (Australien), Alistair Craft (USA) und Andrew Marr (Südafrika) nominiert.

Greg Long. Foto: Al Machinnong, BillabongXXL.com

“Ich kann es gar nicht in Worte fassen, wie sehr ich mich freue”, kommentierte Long seinen Sieg. „Ich habe die letzten sechs Jahre meines Lebens große Wellen gesurft. Aber insbesondere die vergangenen zwei Jahre habe ich mich darauf konzentriert, die wirklich größten Wellen auf der Welt zu finden und auch zu surfen. Das Gefühl ist einfach unbeschreibar, wenn an einem Tag einfach alles passt. Du bist inmitten eines riesigen Swells, an der perfekten Stelle und dann wirst du dabei fotografiert, wie du die größte Welle surfst, die an dem Tag reinkommt.“

Der Hawaiianer Garret McNamara siegte in der Kategorie “Monster Paddle Award”. Ohne die Hilfe eines Jetskis paddelte McNamara in eine Welle in Mavericks vor der Küste Kaliforniens, die ihm diesen Sieg einbrachte. Der 39-jährige konnte sich in dieser Kategorie gegen Ben Andrews (USA), Axier Muniain (Spanien), Gabriel Villaran (Peru) und Dave Wassel (Hawaii) behaupten.

„Ich bin voll gestoked und habe überhaupt nicht erwartet zu gewinnen“, sagte McNamara. „Wenn ich surfen gehe, dann versuche ich möglichst viel Spaß zu haben, aber auf der anderen Seite versuche ich immer mein Bestes zu geben. Diese Welle war die heftigste, die ich jemals in Mavericks gesurft bin. Es ist für mich eine große Ehre und ich mag es Hawaii auf diese Art und Weise zu repräsentieren.“

Bei den Mädels siegte die Südamerikanerin Maya Gabeira aus Rio de Janeiro in der Kategorie „Best Overall Performance“. Die 20-jährige Brasilianerin siegte vor den ebenfalls nominierten Jamilah Star (USA) und Andrea Moller (Hawaii).
„Ich freue mich heute Abend sehr“, sagte Gabeira. „Große Wellen zu surfen ist das, was ich einfach am meinsten liebe. Mit diesen Awards bekommen wir eine Plattform auf der wir zeigen können, was wir dort draußen tun, und das ist fantastisch.“

Die Billabong XXL Awards 2006-07 waren ein Paradebeispiel für die internationale Ausrichtung des Big Wave Surfens. Die Nominierten kamen, neben vielen weiteren Bewerbungen aus der ganzen Welt, aus Spanien, Australien, Peru, Tahiti, Neuseeland, Hawaii und den USA.

veröffentlicht am 16.04.2007

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