Workout statt Hang loose - Part Zwei unseres Surf-Specials:

Noch vor Release des aktuellen Red Bull Bulletin Magazines stellt euch FUNSPORTING den exklusiven Artikel zur Verfügung, der die Surf-Szene differenziert beleuchtet.

Die aktuelle Surf-Szene im Fokus.  Foto: Red Bull Content PoolExklusiv berichten wir in Part Zwei unseres Specials gemeinsam mit dem Red Bull Bulletin Magazine  über die aktuelle Surf-Szene, die Kombination aus Surf-Lifestyle und Leistungssport und was Größen des Sports wie Julian Wilson und John John Florence auszeichnet. 

Der Surfsport hat sich geändert

Die Zeit in Oregon ist für Julian Wilson ein einziger großer Business-Termin. „Heutzutage ist das einfach so“, sagt er, „die Jungs trainieren alle hart. Und es ist allen wichtig, wie sie rüberkommen. Ausgehen, Partys, diese Dinge haben ja das Bild vom Surfen lange Zeit geprägt, ein Sport, bei dem du entspannt um die Welt reist, eine fette Zeit hast und dafür bezahlt wirst.

Das hat sich geändert. Wenn du heute noch so denkst, bist du hoffnungslos hinten nach.“ Das Wort „Professionalität“ ist vielleicht der größte Aufsteiger in der Welt des Surfens. Die alten Geschichten über Wettkämpfe, die man high bestritt oder verkatert, als man sich am Morgen des Contests ein Board lieh, die sind vor allem eines: Alt. Die heutigen Profis tauschen sich über Fitness aus, über Ernährung, perfekte Vorbereitung auf Contests.

Die aktuelle Surf-Szene im Fokus.  Foto: Red Bull Content Pool„Die Generation, die auf uns folgt, ist noch früher noch ernsthafter, als wir es waren“, sagt Florence, der im Oktober erst 21 Jahre alt wird. „Sie trainieren noch mehr, noch härter, noch zielgerichteter, im mentalen Bereich ebenso wie im körperlichen. Und sie beginnen noch früher damit als wir.“

Zu einem ASP-Event gehören mittlerweile Coaches und Fitnesstrainer, Manager, Agenten und Kameraleute, die nur dafür angeheuert wurden, keinen Ride des Surfers zu verpassen, der sie engagierte. Fürs Warm-up stehen Ergometer und Gymnastikbälle bereit. Es gibt Massagetische und Catering mit gesundem Essen. „Es ist ein bisschen glatter geworden“, sagt Peter Jasienski vom Ausrüster Hurley, der eng mit Wilson, Andino und Florence zusammenarbeitet.

„Den Jungs ist der Einfluss bewusst, den sie auf das Publikum haben. Das ist der große Unterschied zu früher.“
Die Ergebnisse überraschen nicht: Surfen bietet besseren Sport, bessere Vorbilder und ein besseres Image denn je – das alles ist Musik in den Ohren von Sponsoren und Industrie.

Die aktuelle Surf-Szene im Fokus.  Foto: Red Bull Content PoolMillionenverträge für Profis

Vor zwei Jahren unterschrieb Dane Reynolds, damals 25 Jahre alt und noch ohne Sieg auf der World Tour, einen Sechsjahresvertrag mit Quiksilver über kolportierte 23 Millionen Dollar. Wenn einer der Top-Rider auf den Markt kommt, brechen regelrechte Kriege unter Sponsoren und Ausrüstern aus.

Als es 2007 darum ging, Jordy Smith zu angeln, organisierte Nike angeblich sogar einen Anruf von Tiger Woods, um den Teenager für die Marke mit dem Swoosh zu gewinnen. Der Umsatz der globalen Surf-Industrie übersprang vor ein paar Jahren die 6-Milliarden-Dollar-Marke. Bis 2017 soll sich diese Zahl verdoppelt haben. Wenn also Surfer begonnen haben, sich wie professionelle Athleten zu benehmen, liegt das daran, dass ein Sieg auf der World Tour heute einen Scheck mit einer sechsstelligen Zahl drauf bedeutet und eventuell noch einiges an Sponsor-Bonus dazu.

Doch der Schein trügt. Die großen Marken werfen nicht einfach mit Geld um sich. 2012 stellte Quiksilver Dane Reynolds’ Signature-Brand Summer Teeth ein, gemeinsam mit anderen Submarken, ein wahrer Einsparungs-Rundumschlag. Billabong sucht händeringend nach Kapital, die Aktie steht bei 45 Cents, vor fünf Jahren notierte sie noch bei zwölf Dollar.

Die aktuelle Surf-Szene im Fokus.  Foto: Red Bull Content PoolAnalog Clothing, eine Marke von Burton, feuerte das gesamte Team und verließ das Surf-Business vergangenen Oktober. Diese Turbulenzen erinnern daran, wie klein der Surf-Markt im Kern nach wie vor ist. Große Surf-Marken werden dadurch groß, dass sie es schaffen, ihre Ware auch abseits der Strände zu verkaufen, in Städten tief im Landesinneren und vor allem auch an Kunden, die selbst nicht surfen.

Zuletzt gelang ihnen das nicht mehr befriedigend. Das liegt an der allgemeinen Wirtschaftskrise, an Trend- bzw. Geschmacksänderungen bei den Konsumenten – in jedem Fall gerät die Industrie unter Druck. Und das just in der Phase, in der der Sport auf den nächsten Level springt. Die Folge: Mittelklasse-Surfer verlieren ihre Verträge – zugunsten einer dünnen Athleten-Oberschicht, die so gut verdient wie nie zuvor.

Lest hier den dritten Teil unseres großen Surf-Specials!

veröffentlicht am 29.06.2013

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