Quiksilver German Champs 2011:
Bis zuletzt blieb es spannend

Fünf Tage und 1365 gesurfte Wellen hat es gedauert: Mit dem Ende der Quiksilver German Champs 2011 stehen seit Freitag, dem 7. Oktober die Deutschen Meister im Surfen fest. In Erinnerung bleiben Newcomer, Überraschungen und Siege, sowie Surfen auf höchstem Niveau.

Quiksilver German Champs 2011: Bis zuletzt spannendes Finale.  Fotos: Steve Wilson Der 21-jährige Alexander Tesch aus München surfte sich souverän durch Wellen und starke Strömungen. Verdient konnte er die Deutsche Meisterschaft im Wellenreiten gewinnen. "Der Titel bedeutet mir wirklich sehr, sehr viel, denn ich hätte nie damit gerechnet, dass ich gewinne", sagte der vor Freude strahlende Alexander Tesch direkt nach dem Finale.

"Als gestern feststand, dass ich im Finale starten darf, hatte ich mein Ziel für diesen Contest eigentlich schon erreicht. Die Konkurrenz war unglaublich stark, aber das Glück war heute auf meiner Seite und ich erwischte gleich am Anfang des Heats eine sehr gute Welle." Diese wurde von ihm mit viel Style und radikalen Cutbacks sowie Top to Bottom-Turns abgesurft. 

Mit dabei im Finale stand der 16-jährige Arne Bergwinkl, der in vorherigen Tagen der Quiksilver German Champs 2011 die Bestwertungen für sich behauptet hatte, und als eigentlicher Favorit für den Titel galt. Der Finaltag verlief für ihn allerdings nur unbefriedigend, sodass er abgeschlagen auf dem vierten Platz landete.

Mit Alexander Zirke als Vize-Meister und Tim Schubert aus Hamburg auf dem dritten Platz ging das Finale der Open Class zu Ende.

Quiksilver German Champs 2011: Bis zuletzt spannendes Finale.  Fotos: Anna HermannJüngste Deutsche Meisterin aller Zeiten wurde die 16-jährige Kira Groen, die trotz ihres jungen Alters während der ganzen Woche auf konstant sehr hohem Niveau surfte. Janni Hönscheid, die ebenso starke Leistungen zeigte, musste sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben, gewann dafür aber den Titel im Longboarden. Dritte wurde Jana Bockhaus, und Mascha Trietsch erreichte den vierten Platz.

Bei den Longboardern holte sich Thomas Schmidt nach 2007 und 2008 seinen dritten Meistertitel, als er einen steilen Righthander mit viel Style bis zum Ende absurfte.  Bei den Frauen belegte Daniela Cramer den zweiten Platz hinter Janni Hönscheid, gefolgt von Imke Habben und Rachel Scheele.

Arne Bergwinkel verpasste zwar den Sieg in der Open Class, konnte jedoch seinen Titel als Deutscher Juniorenmeister verteidigen. Was der 16-Jährige während dieser Woche während der Quiksilver German Champs 2011 in Frankreich zeigte, lässt für die Zukunft des deutschen Surfens hoffen – niemand fuhr so radikale Manöver wie er. Luis Reismann auf dem zweiten Platz, gefolgt von Louis Josek und Nuno Heinrich bewiesen jedoch ebenfalls Talent und Durchhaltevermögen.

Quiksilver German Champs 2011: Bis zuletzt spannendes Finale.  Fotos: Anna HermannDoch was ist mit Virginia Gießen? Die Deutsche Meisterin von 2010 schied dieses Jahr bereits im Halbfinale der Frauen aus, konnte sich aber bei den Juniorinnen den Titel vor Kira Groen, Robine Furmann und der erst 12-jährigen Lilly von Treuenfels sichern.

Auch Joe de Armas galt wie Arne Bergwinkl als Titelfavorit bei den Herren, verpasste aber im Halbfinale die Chance auf den Titel der Open Class. Er surfte jedoch im Finale der bis 16-Jährigen Cadets ganz nach vorne und darf sich über einen Deutschen Meistertitel freuen. Den zweiten Platz belegte Nuno Heinrich vor Noah Gonzalez Hartl und Malte Mappes.

Die "Kleinsten" stürzten sich beim Finale der bis 14-Jährigen Grommits in überkopfhohe Wellen der Quiksilver German Champs 2011 ins Line-Up und surften um den Titel. Den holte sich Noah Gonzalez Hartl, dicht verfolgt Malte Mappes, Goncalo Fragoso und Julius Wenzel.

Quiksilver German Champs 2011: Bis zuletzt spannendes Finale.  Fotos: Anna HermannMaxi Reuter ergatterte bereits am vierten Contest-Tag den Titel in der Grandmaster-Wertung für über 40-Jährige, und legte noch einmal einen drauf: Er schnappte sich gleichfalls den Sieg in der Master-Klasse der über 35-Jährigen vor Dieter Gerards und Arne Komp.

Mit dem Ende der Quiksilver German Champs 2011 bleibt ein ausnahmslos positives Fazit zu ziehen: Perfekte Wellen, ein noch nie dagewesenes Niveau und die Dichte an jungen Nachwuchstalenten lassen Lust auf die Deutsche Meisterschaft 2012 aufkommen! 

veröffentlicht am 07.10.2011
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