Zweiter Tag der German Championships in Seignosse:

Unter zunächst schwierigen Bedingungen bestätigten Dieter Kuhn und Philipp Kuretzky die Leistungen vom Vortag. Fabelhafte Turns zauberte Nicolau von Rupp in die Wellen und zeigte, dass er auch mit den größeren Brettern die hohe Kunst des Surfens beherrscht.

Die Quicksilver German Championships Seignosse 2008.  Foto: ReijemanEin feuerroter Himmel verleiht dem beginnenden Morgen eine atemberaubende Stimmung. Voller Hoffnung wandern die ersten deutschen Surfer auf die Düne. Das Meer zeigt sich tiefblau und endlos, aber wo sind die Wellen? Sie scheinen kleiner als am Vortag zu sein. Vielleicht zu klein? Der Albtraum eines jeden Contests.

Dennoch, die Stimmung bleibt gelassen. Die Vorhersagen sehen gut aus und die Wellen aus den Weiten des Nordatlantiks sind unterwegs zu uns. Wenn alles so eintrifft, wie prognostiziert, wird sich die seichte See binnen zwei Tagen in ein tosendes Inferno mit bis zu vier Meter großen Brechern verwandeln.

Um 13 Uhr ertönt bei schönstem Sonnenschein die Startsirene. Dank der auflaufenden Gezeit zeigen sich die Wellen nun in wettkampftauglicher Verfassung – klein aber surfbar bei leichtem Onshore Wind. Am Nordpodium springen zunächst die Longboarder ins Wasser, da sie mit ihren langen Planken selbst in kleinsten Wellen gut ins Gleiten kommen.

Bietet die Welle nicht ausreichend Platz für Turns, tanzen sie im Cross-Step auf ihren Boards vor und zurück. Schwierige Bedingungen, in denen sich die Spreu vom Weizen trennt. Dieter Kuhn und Philipp Kuretzky bestätigen die Leistungen vom Vortag. Nicolau von Rupp zeigt, dass er auch mit den größeren Brettern die hohe Kunst des Surfens beherrscht und zaubert, dank perfekter Technik, die besten Turns in die Wellen.

Die Quicksilver German Championships Seignosse 2008.  Foto: ReijemanWer gegen die Favoriten antreten muss oder keine gute Welle in der Hauptrunde erwischt, bekommt eine zweite Chance in der Repertcharge – der Hoffnungsrunde. Dennoch beginnt sich das Feld in der Longboardklasse zu
lichten. Am Südpodium starten die „leichten“ Klassen. Junioren und Grommets kommen schon aufgrund des Körpergewichts mit den mittlerweile hüft- bis brusthohen Wellen gut zurecht.

Bei den Grommets überzeugt die nur 9-jährige Jodie de Armas Tracy mit schönen Ritten – zumindest, wenn es den Judges gelingt, den Zwerg im weißen Lycra vor den Schaum der Wellen auszumachen. Die Winzlinge verzaubern die Zuschauer am Strand und verbreiten Heiterkeit, da man sich zuweilen fragen muss, ob die Kleinsten überhaupt mit den Wettkampfregeln vertraut sind und wissen, wie viele Wellen sie gesurft sind.

Bei den Junioren sticht die Ankunft von Nico von Rupp hervor. Nico erntet absolute Höchstwertungen bei den Judges sowie Begeisterungsstürme durch die Anhänger am Strand. Herausragende Surfer erkennt man eben leicht in schwierigen Bedingungen.

Am frühen Nachmittag setzt sich die Hauptrunde der Frauen auf den Longboards fort. Mit Spannung wird der Schwesternzweikampf in der Familie Hönscheid erwartet. Sonja, 7-fache deutsche Meisterin, hat ihre Schwester Janni mitgebracht. Janni möchte in die Fußstapfen ihrer großen Schwester treten, muss sich aber noch dem Können und der Erfahrung ihrer älteren Schwester geschlagen geben. Trotzdem macht sie eine klasse Figur und überzeugt mit schönem Style und soliden Manövern.

Um 16 Uhr findet der Tag seinen Abschluss. Just in diesem Moment verabschieden sich die letzten Wellen. Für die nächsten Tage wird eine Zunahme der Wellengröße erwartet. Am Dienstag tragen die Junioren voraussichtlich die Finalheats aus, denn die bis zu vier Meter hohen Wellenwände, die ab Mitte der Woche in Seignosse anrollen werden, könnten ein Starten der Nachwuchssurfer verhindern.

veröffentlicht am 30.09.2008

Die Quicksilver Championships in Seignosse.  REUTERS/ Hannibal Hanschke
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