Deutsche Surf Nationalmannschaft reist nach Costa da Caparica:

Der Kampf um den deutschen Meister-Titel im französischen Seignosse dürfte hart werden: nur 10 Surfer werden sich dort für die World Surfing Games (WSG) in Costa de Caparica vom 10. bis zum 19. Oktober qualifizieren.

Das deutsche Nationalteam im Surfen 2007.  Foto: DVW/ Meike ReijermanDas Besondere in diesem Jahr: Das deutsche Team begibt sich auf einen 1.000 Kilometer langen Roadtrip von Südfrankreich nach Portugal. Mit Kameras ausgestattet, werden die Surfer von jeder Etappe der Tour berichten.

Die Surfer brechen am 5. Oktober, direkt nach den Deutschen Meisterschaften von Seignosse in Richtung Portugal auf. Ihr Ziel sind die World Surfing Games, die Weltmeisterschaften im Amateursurfen, bei denen Surfer aus über 20 Nationen gegeneinander antreten.

Neben den individuellen Wertungen entscheidet hier auch die Gesamtleistung der Nationen. Die deutschen Surfer werden den Roadtrip mit der Vorbereitung auf den kommenden Wettkampf verbinden und die besten Spots entlang der Atlantikküste abfahren. Begleitet werden sie dabei von Nationaltrainer, Teammanager, Physiotherapeut, Koch, Judge und Mediacrew sowie Vertretern der Deutschen Surfpresse.

Wie aber ist die Stimmung während des Roadtrips? Schaffen Wind und Wellen gute Trainingsbedingungen? Bei wem liegen kurz vor Beginn der Games die Nerven blank? Für das Live-Erlebnis der Tour werden die Geländewagen zusätzlich mit Video- und Fotokameras ausgestattet.

Für tägliche Berichte und Hintergrundinfos, für Porträts der deutschen Surfer, Interviews und die Bilder von den besten Wellen reist außerdem ein Kamerateam mit. Einmal angekommen, wird das deutsche Team in einem Haus in direkter Nähe zum Event wohnen.

Das „Deutsche Haus“ soll Camp für Surfer, Betreuer und Presse werden. Als Coach der Nationalmannschaft reist Uli Scherb mit, Teammanager der Mannschaft ist Präsident Jan Groenendijk. Der Event wird zusätzlich im Internet
über die Plattform der ISA live übertragen. Wer mit auf Tour geht, entscheidet sich vom 27. September bis zum 4. Oktober in Seignosse.

Das deutsche Nationalteam 2007.  Foto: DWV/ Meike Reijerman„Wir freuen uns auf die vermutlich größte und spannendste Deutsche Meisterschaft aller Zeiten“, erklärt Uli Scherb, Coach der Nationalmannschaft und langjähriger Betreuer des deutschen Teams. Aufgrund des geringen zeitlichen Abstands der nationalen Meisterschaften zu den World Surfing Games bleibt es dieses Jahr bis zum Schluss spannend: Die endgültige Kadernominierung findet erst bei der Siegerehrung in Frankreich statt.

Außerdem gibt es ein weiteres Novum im Bewertungssystem, auf die das Präsidium des DWV besonders stolz ist: Bei den German Championchips wird in diesem Jahr neben dem Open Champion auch der Titel des Homegrown Champion ausgesurft. Das heißt, der bestplatzierte Surfer, der nachweislich das gesamte Jahr über in
Deutschland wohnt, darf per Wildcard bei den WSG mitfahren.

„Wir möchten hiermit ein deutliches Zeichen setzen und unsere lokalen Größen pushen“, betont der Teammanager der Nationalmannschaft, Jan Groenendijk. „Wer schlussendlich in einem der Suzukis Richtung Portugal sitzt, wird somit richtig spannend. Das Niveau steigt unglaublich in den letzten Jahren und ich bin mir sicher, dass wir hier einen würdigen Träger der deutschen Fahne finden werden. Ob der normalerweise im Meer oder im Fluss trainiert, wird sich bei den Quiksilver German Championships zeigen.“

Die Wildcard wird in diesem Jahr erstmals in der Open Class der Männer vergeben und soll in Zukunft vielleicht auch für die übrigen Klassen eingeführt werden.

Neben der Open Class der Männer spielen noch vier weitere Klassen eine Rolle: die Open Class der Frauen, die Bodyboarder Männer und Frauen sowie die Longboarder. Deutschland wird in Portugal von insgesamt zehn Surfern aus diesen Kategorien repräsentiert. Die Aufstellung der deutschen Mannschaft im Überblick:

— 4 Surfer der Open Class Männer
— 1 Longboarder
— 2 Surfer der Open Class Frauen
— 2 Bodyboarder
— 1 Bodyboarderin

Wie diese Zusammensetzung genau aussehen wird, ist bislang kaum vorher zu sagen. Ob Marlon Lipke – der gerade versucht, sich für die WCT zu qualifizieren – dabei sein kann, bleibt offen. Bei den Frauen waren in der Vergangenheit Sonni Höhnscheid und Eva Kreyer immer vorn dabei, aber auch hier können noch Wetten abgeschlossen werden. Ziemlich sicher ist nur, dass Nico von Rupp eines der Tickets in der Open Class ergattern wird. Bei den Longboardern wird vermutlich Thomas Schmidt mit in der ersten Reihe stehen.

veröffentlicht am 28.08.2008

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