Überflieger Philip Koester will an die Spitze:

Er ist ein Wettkampftyp und will ganz an die Spitze der Windsurf-Szene. Die Weltmeisterschaft ist sein Ziel und wenn der 17-jährige Windsurf-Überflieger Philip Köster so weitermacht wie bisher dürfte er seinen Traum bald erreichen.

Philip Köster.  Foto: 9pm mediaDie internationale Windsurfsaison hat für Slalomfahrer und Freestyler schon lange begonnen. Die Waverider gehen am dieses Jahr erstmals in Pozo auf Grand Canaria auf der PWA World Tour an den Start. Auf der Kanareninsel ist der deutsche Philip Köster einer der Mitfavoriten.

Der Überflieger gewann hier 2009 als 15-Jähriger seinen ersten World Cup und wurde im vergangenen Jahr Zweiter. Ein erneuter Sieg bei seinem „Heim-Event“ wäre der ideale Start für das Windsurf-Wunderkind, das nur ein Ziel hat: Die Weltmeisterschaft im Wellenreiten.

Philip Köster, der 2010 auch als "Windsurfer des Jahres" bei den Action Sports Awards ausgezeichnet wurde, lebt in Vargas auf Gran Canaria und kennt deshalb die Bedingungen wie kaum ein anderer. 1994 wurde er in Las Palmas geboren, seine Eltern waren 1980 aus Hamburg hierher ausgewandert, um eine Surfschule zu eröffnen. Von seinem Haus aus sind es hundert Meter bis zum Meer, „die Boards sind aufgeriggt, ich kann jederzeit aufs Wasser und trainieren“, so Köster.

Philip Köster in Action.  Foto: 9pm mediaSechs Stunden täglich, das ist sein Pensum. Einen Coach hat er nicht. „Ich schaue mir ein bisschen von Videos oder anderen Windsurfern ab und mache dann meine eigenen Sachen“, erklärt der 17-Jährige seine Trainingsphilosophie.

Schon als kleiner Junge fühlte er sich zum Wasser hingezogen. Schließlich lebt er auf einer Insel und sein Sternzeichen sind die Fische. Philip Köster: „Mit sechs Jahren begann ich zu schwimmen und wurde kanarischer Meister auf 50 Meter Schmetterling, weiß aber nicht mehr wann.“

Als Achtjähriger stand er das erste Mal auf dem Surfboard und danach ging es nur nach oben. 2005 wurde er Kanarenmeister im Waveriding, es folgten zahlreiche Titel, unter anderem die deutsche Meisterschaft im Wave/Freestyle, der Sieg bei der Copa Espana, Auszeichnungen als Rookie des Jahres (2009) oder Windsurfer des Jahres bei action sports awards (2010).

Im vergangenen Jahr beendete er die PWA World Tour als Dritter, machte seinen Realschulabschluss und reist seitdem als Vollprofi durch die Welt. Fotoshootings in Australien, Training auf Hawaii oder Wettkämpfe – da blieb zum Lernen keine Zeit mehr.

Viele vergleichen den jungen Deutschen schon mit der Surf-Legende Robby Naish, doch solche Vergleiche behagen ihm nicht. „Ich muss noch so viel lernen, um ganz nach vorn zu kommen“, gibt er selbstkritisch zu. Dabei gilt er bei den Experten schon jetzt als bester Springer unter den Waveridern. 18 Meter hat er sich schon in die Luft geschraubt, so hoch wie noch kein Windsurfer vor ihm.

„Ich stieg immer höher und habe an nichts gedacht, nicht mal an die Landung,“ erinnert er sich. Aber das allein reicht noch nicht, um Weltmeister  zu werden. „Ich muss die Wellen noch besser abreiten und bei Wind von rechts konstanter werden, da ich auf Grand Canaria Wind von links gewohnt bin“, kennt Köster seine kleinen Schwächen.

Deshalb ist der Windsurf World Cup Sylt, der vom 23. September bis zum 2. Oktober in Westerland ausgetragen wird, für den 17-Jährigen eine große Herausforderung. Beim einzigen Super Grand Slam auf der PWA World Tour sind die Bedingungen wechselhaft und schwierig, hier ist der komplette Wellenreiter gefordert.

„Auf Sylt kann der Wind von allen Seiten kommen, die Wellen sind unregelmäßig, die Strömung spielt eine große Rolle. Mein Ziel ist es, mindestens unter die ersten Zehn zu kommen“, nimmt Köster die Herausforderung an und setzt ganz auf seine Nervenstärke. „Ich habe bereits mit sechs Jahren als Schwimmer Rennen bestritten und kenne kein Lampenfieber. Ich bin ein Wettkampftyp.“

veröffentlicht am 05.07.2011

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