Philip Köster im Interview:
Rückblick auf 2011

Das Jahr 2011 war für Philip Köster mehr als nur erfolgreich. Es war aufregend und manchmal sogar nervenaufreibend! Drei Worldcup-Siege, der Weltmeistertitel und ein ungeahnter Medienrummel machten die vergangenen Monate für den 17-Jährigen zu einem echten Abenteuer und bedeuteten zeitweise sogar Stress.

Phillip Köster 2011.  Foto: windsurfers.deWir verabredeten uns mit Philip in seiner Heimat Gran Canaria, um mal den Weltmeister privat kennenzulernen und eine Runde Surfen zu gehen. Dort angekommen nutzten wir die entspannte Zeit einer gemeinsamen Autofahrt von Philips Heimatort Vargas in den Norden der Insel, zu einem Gespräch über das Leben nach dem Titel-Gewinn und die Ziele für das kommende Jahr.

Philip, du hast Zeit mit uns für ein paar Stunden zum Wellenreiten zu fahren. Hat sich der Trubel um dich und deinen Titel ein wenig beruhigt?

Ja, zum Glück! Die ersten Wochen waren nahezu stressig. Insbesondere beim Worldcup auf Sylt und den ersten Wochen danach. Ich bin eigentlich nur von einem Termin zum anderen gejagt und hatte kaum Zeit zum Nachdenken.

Phillip Köster 2011.  Foto: windsurfers.deBeim Worldcup auf Sylt habe ich dich mal morgens um 8 getroffen und du hattest schon zwei Stunden mit Fernsehteams hinter dir. „Schlimmer als in der Schule“, hast du gesagt. War es wirklich so schlimm?

Naja, in erster Linie habe ich mich natürlich über meinen WM-Titel und das Interesse daran gefreut. Aber wenn du ein paar Tage lang quasi schon vor Sonnenaufgang irgendwelche Interviews geben sollst und auf Schritt und Tritt verfolgt wirst, ist das schon anstrengend. Ich muss sagen, zwischenzeitlich war ich ein wenig genervt.

Aber trotzdem war das eine tolle Zeit. Zum Beispiel die Siegerehrung mit der Titelübergabe am letzten Tag auf Sylt. Das war einfach der Hammer, was da los war, und wie die vielen Leute gefeiert haben. Es war toll zu erleben wie die Menschen sich für mich gefreut haben. Das konnte ich kaum glauben.

Phillip Köster 2011.  Foto: windsurfers.deDanach hattest du auch nur eine kurze Verschnaufpause. Du warst unter anderen in Salzburg bei Red Bull eingeladen und in Mainz beim aktuellen Sportstudio?

Genau. Bei Red Bull der Empfang war wirklich toll gemacht. Wir wurden unter anderen, ich war mit meinen Eltern da, zu einem Helikopterflug durch die Alpen eingeladen. Ich durfte den sogar zwischenzeitlich selbst steuern. Dann gab es noch einen Studiotermin im Hangar 7 für Servus TV. Das war beeindruckend, was die da alles aufgebaut haben, das Flugzeugmuseum, das TV-Studio von Servus TV usw. Danach war ich kurz zu Hause und dann beim Sportstudio.

Phillip Köster 2011.  Foto: windsurfers.deDas habe ich gesehen! Ich wusste gar nicht, dass du auch Fussball spielen kannst. An der Torwand zwei Mal oben zu treffen, das schaffen nicht mal die Hälfte der Fussball-Profis.

Ja, das war nicht schlecht. Überhaupt habe ich den Besuch im Sportstudio schon als etwas Besonderes gesehen. Sonst sieht man dort eher Fussball usw. Somit war es für mich ein unglaublicher Moment, ich glaube auch gut für das Windsurfen. Der Steinbrecher ist wirklich ein ganz cooler Typ, sehr nett und sympathisch. Das hat Spass gemacht.

Phillip Köster 2011.  Foto: windsurfers.deDann ging es weiter nach Berlin zu GQ Award. Wie war das?

Die Wahl zum GQ Mann des Jahres war ebenso spannend. Ich habe das erste Mal einen Smoking getragen, und mich sogar wohl gefühlt (lacht). Der Moment auf dem roten Teppich war schon was besonderes, da waren jede Menge sehr bekannte Politiker, Designer, Schauspieler und Modells dabei. Ehrlich gesagt musste mir meine Mutter aber oft zuflüstern, wer das gerade ist (grinst). Neben mir, bei der Vorbereitung in der Maske sass Jane Fonda, die habe ich auch nicht erkannt. Aber die hatte, glaube ich, ihre beste Zeit, bevor ich überhaupt geboren wurde.

Quelle: windsurfers.de

veröffentlicht am 19.12.2011

Gunnar Asmussen in Action.  Foto: Katja Buergelt
Windsurfen

Deutscher Windsurf Cup 2011: Kopf-an-Kopf-Rennen in Boltenhagen

Die Rider des Deutschen Windsurf Cup 2011 in Boltenhagen lieferten sich einige spannende Kopf-an-Kopf-Rennen an der Weißen Wiek. Nur einer war bei diesem Windsurf-Battle von Anfang an unantastbar.

Sarah Quita 2011.  Foto: www.windsurfers.de
Surf

Windsurferin Sarah Quita im Portrait

Sie ließ in der letzten Saison die Mitbewerberinnen um die Meisterschaften im Windsurfen alt aussehen: Sarah Quita aus Aruba schaffte den Sprung zur Weltspitze! Doch sie hat immer noch Großes vor...

Andre Paskowski.  Foto: windsurfers.de
Windsurfen

Erneute Operation für Windsurfer Andre Paskowski

Für einige Zeit schien es, als hätte Andre Paskowski den Krebs besiegt. Doch nun folgt Gewissheit und eine zu tiefst traurige Nachricht: Am kommenden Freitag wird er sich erneut einer Lungenoperation unterziehen, um den Krebs zu besiegen!

Schon gesehen? :
Aus unserem Shop: und vieles mehr...

Funsport auf Pinterest

Die krassesten MTB Crashes

Windsurf Specials

Windsurf Videos
Surf Videos und Clips

Windsurfer im Portrait
Interviews mit den besten Windsurfern

Windsurf RSS Feed
Immer auf dem Laufenden!

Newsletter
Bestellen/Abbestellen...

Content End
 
 
 
Newsletter Eintragen - Werben - Impressum - Kontakt - Partner - Sitemap - Datenschutz