Windsurfer stellen neue Speed-Weltrekorde auf:

Der französische Ausnahmesurfer Antoine Albeau und der in der Schweiz geborene Profi-Surfer und Board-Designer Patrik Diethelm haben die geltenden Speed-Weltrekorde in Saintes Maries de la Mer gebrochen.

Antoine Albeau stellt den neuen Speedrekord auf.  Foto: World of WindsurfingNach Monaten des Wartens auf die stürmischen Mistral-Winde, die in den Wintermonaten das Rhonetal hinunter blasen, erwachte nun der künstliche Speedkanal an der französischen Mittelmeerküste wieder zum Leben. Starke Winde um die 90 km/h fegten in einem nahezu optimalen Winkel über die Rennstrecke, und obwohl die Bedingungen recht böig waren, stellten einige Speedpiloten schon gleich nach der Freigabe der Strecke persönliche Bestzeiten auf.

Schon der erste Lauf der "big three" des Speedsurfens Antoine Albeau, Patrik Diethelm und der in Irland geborene Weltrekordhalter Finian Maynard zeigte, dass dieser Tag das Potential hatte, in die Geschichte einzugehen.

Mittwoch, 5. März 2008 9:30 Uhr: Patrik Diethelm war der erste, der auf der Speedstrecke für Aufregung sorgte, indem er seinen eigenen Weltrekord für Serienboards auf seinem "F2 Missile XS" auf 46.51 Knoten (86,14 km/h) verbesserte. Der Rekord wurde umgehend vom zuständigen World Sailing Speed Record Council (WSSRC) anerkannt.

Um die Mittagszeit herum, genau um 12:29 Uhr war es dann der Franzose Antoine Albeau der eine enorme Böe erwischte und den Kanal förmlich hinunterflog. Die Anzeigentafel hörte bei 49 Knoten auf zu messen (90,75 km/h), und nach einem ausgiebigen Videocheck seitens der Kampfrichter des World Sailing Speed Record Council, wurde die Durchschnittsgeschwindigkeit über die 500 Meter Distanz mit 49.09 Knoten (90,91 km/h) verifiziert, 0.4 Knoten schneller als der alte Rekord von Finian Maynard.

Antoine Albeaus Kommentar auf die Frage, wie er sich während seines Rekordlaufes fühlte: "Es war schon ein wenig beängstigend, aber gleichzeitig auch sehr aufregend. Ich bin sehr glücklich un dzufrieden mit dem Ergebnis!"

Porträt Antoine Albeau.  Foto: World of WindsurfingAngespornt durch den neuen Weltrekord versuchten die Windsurfer auch noch die 50 Knoten Marke (92,6 km/h), die magische Schallmauer beim Hochgeschwindigkeitssegeln zu knacken, aber bis zum Ende des Tages gelang es keinem der Athleten die gezeigten Leistungen noch zu überbieten.

Aber die Jagd nach der 50 Knoten Marke ist noch nicht vorbei! Für heute wurde wieder stürmischer Mistral für Südfrankreich vorhergesagt.

Ein weiteres Mal stellte Saintes Maries de la Mer unter Beweis, dass der Speedkanal einer der weltweit besten Orte für Geschwindigkeitsrekorde auf Wasser ist, nur angetrieben durch die Kraft des Windes. So war es wiederum der dort ausgetragene "Masters of Speed Event", der die Bühne für einen erneuten Weltrekord bereitete.

Damit haben die Windsurfer erneut die Nase vorne beim Wettlauf gegen die Multi-Millionen-Dollar Rennyachten, die ebenfalls auf der Jagd nach dem Speedrekord sind. Der Kampf David gegen Goliath geht also in eine weitere Runde.

Quelle: WOW

veröffentlicht am 12.03.2008

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