Neuer Film aus der Heimatstadt des Flusssurfens:
Keep Surfing

Ein neuer Surffilm kommt in die Kinos: Keep Surfing - ein Film über Menschen, Surfen, das Leben und eine Welle mitten in München. Zu sehen ab 20. Mai 2010.

Keep Surfing Foto: Björn Richie LobBereits vor 35 Jahren stürzt sich der erste Wahnsinnige mit seinem Surfbrett in eine Flusswelle. Keep Surfing folgt sechs Ausnahmesurfern auf eine Ausnahmewelle - und zeigt neben atemberaubenden Surf-Aufnahmen die Lebensentwürfe der Protagonisten, die unterschiedlicher nicht sein können: Im Wetsuit teilen sie als Sportler die gleiche Leidenschaft. Privat aber sind sie Informatiker, Kameramann oder Arzt.

Nur einer verdient mit Surfen sein Geld, ein anderer hält sich mit dem Bau von Digeridoos über Wasser und der letzte im Bunde betreibt einen Barbershop in Oregon.

Dabei vermittelt Keep Surfing fast nebenbei, dass die Stadt München viel mehr ist als nur die Heimat von wohlhabenden Bier- und Brezelliebhabern. Der Film wirft einen Blick auf das anarchische Herz der Stadt, zeigt sie als Heimat von Individualisten und einen Ort von dem die Jungs in die weite Welt aufbrechen. Trotz aller Gegensätze führt sie die Welle im Herzen von München wieder zusammen.

Keep Surfing.  Foto: Björn Richie LobKeep Surfing ist ein Abenteuer, ein Film über das Surfen, Idealismus, Individualismus und Mut - "geht nicht gibt´s nicht", ein Gedanke der untrennbar mit dem Boardsport verbunden ist und den Zuschauer durch den Film begleitet.

Björn Richie Lobs Kinodebüt begeisterte die Zuschauer bereits bei der Weltpremiere auf dem Münchner Filmfest 2009 und wurde anschließend mit dem Publikumspreis des Münchner Filmfestes ausgezeichnet.

Lob ist nicht nur Regisseur des Filmes, sondern auch selbst begeisterter Flusssurfer und Teil der Szene. Nachdem er vor zwölf Jahren die Eisbachwelle in München entdeckt hatte, verbrachte er seine gesamte Freizeit auf der Welle im Englischen Garten, als "Wohnung" tat es dann auch schon mal ein leerer Swimmingpool im Keller eines Freundes.

Keep Surfing.  Foto: Björn Richie LobMit dieser Voraussetzung hat Lob Spektakuläres vollbracht: Er konnte die Szene, die lange Zeit nicht genau unter die Lupe genommen werden wollte und oft genug das Surfen einstellte, wenn Filmteams an die Eisbachwelle kamen, überzeugen, bei seinem Film mitzumachen - nicht nur bei den atemberaubenden Surfaufnahmen.

Lob hat jahrelang mit den Protagonisten geredet, bis sie ihm Einblicke in ihr Leben gaben, die man gerade vom Flusssurfen so noch nicht gesehen hat.

Kinostart: 20. Mai 2010
Regie: Björn Richie Lob
mit: Dieter Deventer, Walter Strasser, Quirin Rohleder, Eli Mack u.v.a.

veröffentlicht am 09.03.2010

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