Interview mit Windsurfer Philip Köster:

Windsurfer Philip Köster surft seit zwei Jahren mit der Weltelite und hat schon Titel wie ‚Surfer of the year’ und den deutschen Meistertitel! Der Waverider berichtet FUNSPORTING im Interview über seine neuen Erfahrungen mit dem Freestyle!

Philip Köster Happy.  Foto: Kerstin ReigerWas wärst Du heute, wenn nicht Windsurfer?

Philip: Ich gehe noch zur Schule, also wäre ich noch nichts. Aber etwas anderes als Profisurfer wollte ich noch nie werden. Später dann, wenn ich nicht mehr selbst surfe, möchte ich meine eigenen Boards entwickeln. Überhaupt will ich immer an der Weiterentwicklung arbeiten.

Was ist das Beste am Beruf Windsurfer? Was das Unangenehmste?

Philip: Das Beste ist, dass man so viel rumkommt, also ganz klar das Reisen! Manchmal nervt der ganze Wettkampfzirkus schon. Und es nervt mich auch, dass ich theoretisch am Abend immer noch für die Schule lernen müsste!

Philip Köster Action.  Foto: Kerstin ReigerWas sind deine Ziele für die nahe und ferne Zukunft?

Philip: Ich probiere ja gerade was Neues. Hier beim Worldcup auf Fuerteventura im Freestyle anzutreten ist einfach eine neue Erfahrung, die ich gern mitnehme. Es ist schon wirklich etwas anderes und ich merke, dass ich im Wave einfach besser zurechtkomme. Aber Priorität hat es, dass ich Weltmeister im Wave werde! Ich stehe zurzeit auf dem zweiten Platz und rechne mir gute Chancen aus!

Wo siehst Du den Windsurfsport in 10 Jahren? Und wo siehst Du dich persönlich?

Philip: Das ist sehr sehr schwer zu sagen. Allein in den letzten zwei Jahren hat sich schon extrem viel verändert. Materialtechnisch probiere ich immer mal was Neues aus, aber meine alten Boards gefallen mir immer noch am Besten und die habe ich auch alle noch! Mich persönlich sehe ich dann weit oben unter den Profisurfern!

Was ist für dich „wahrer Luxus“?

Philip: Ich bezeichne es als puren Luxus, wenn man da wohnen darf, wo man immer surfen gehen kann. Wenn viel Wind ist, geh ich aus der Tür an den Strand zum Windsurfen und wenn mal Flaute ist, dann fahr ich ein Stück weiter zum Wellenreiten. Schön ist es auch, wenn der ganze Wettkampfzirkus irgendwann zu Ende ist und ich einfach nur die Beine hochlegen kann.

Welches Urlaubsziel kannst du uns empfehlen?

Philip: Gran Canaria natürlich! Aber genauso finde ich auch Maui und Australien toll. In Australien bin ich am liebsten in Margarete River, das ist ganz im Westen. Beim letzten Mal als ich da war, habe ich mir gleich am ersten Tag das Handgelenk gebrochen. Man kann sagen: Blöd gelaufen!

Philip Köster Action.  Foto: Kerstin ReigerWie sieht ein Wochenende ohne Sport aus?

Philip: Das existiert gar nicht. Aber wenn ich mal nicht auf dem Wasser bin, treffe ich mich einfach gern mit Freunden.

Welches war der letzte Film oder das letzte Album, wofür Du dich begeistern konntest?

Philip: Oh der letzte Film war ein Horrorfilm – "Scar" im Kino mit Freunden. Musik höre ich sehr gern von ‚3 Days Grace’ oder auch ‚Bob Marley’.

Das war's auch schon. Vielen Dank!

Interview: Jennifer Hollack

veröffentlicht am 05.08.2010

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