Hurley Pro Trestles 2013:
Routinier siegt in Kalifornien

Nachdem die drei Favoriten für den WM-Titel 2013 beim Hurley Pro früh scheiterten, ist der Titelkampf nun wieder völlig offen.

Hurley Pro Trestles 2013.  Foto: ASP/RowlandNachdem mit Kelly Slater und Joel Parkinson die Nummer Eins und Drei der Weltrangliste beim Hurley Pro im kalifornischen Trestles früh gescheitert waren, hatte der zweimalige Weltmeister Mick Fanning die Chance einen riesigen Schritt Richtung Titelgewinn zu gehen. Da aber auch der Australier bereits in der fünften Runde die Segel streichen musste, dürfen sich jetzt vier Rider realistische Chancen auf den Titel der ASP World Championship Tour 2013 ausrechnen.

Fanning verpasst Chance

Hurley Pro Trestles 2013.  Foto: ASP/KirstinAls der Australier Mick Fanning als einziger der Top Drei der Weltrangliste die dritte Runde des Hurley Pro Trestles 2013 überstanden hatte, schien sich eine kleine Vorentscheidung im Kampf um den Weltmeistertitel anzudeuten. Allerdings musste sich Fanning dann in Runde Fünf völlig überraschend dem Südafrikaner Travis Logie geschlagen geben. Damit übernimmt der zweimalige Weltmeister zwar erneut die Führung in der Gesamtwertung, hat allerdings nur einen hauchdünnen Vorsprung auf Rekordchampion Kelly Slater.

Hurley Pro Trestles 2013.  Foto: ASP/KirstinDer nun viertplatzierte Südafrikaner Jordy Smith und der fünftplatzierte Australier Taj Burrow haben dadurch wiederum die Chance bekommen, aktiv in den Titelkampf einzugreifen. Beide Wellenreiter erreichten ohne größere Schwierigkeiten das Halbfinale des Hurley Pro am Surfsport Lower Trestles, wo sie dann gegeneinander antreten mussten. Auf dem Weg dorthin machte Taj Burrow dabei auch die Träume der Zuschauer zunichte: Im Viertelfinale schlug er den Local Hero Patrick Gudauskas und zerstörte damit die Hoffnungen auf einen Heimsieg.

Hurley Pro Trestles 2013.  Foto: ASP/RowlandBereits zu Beginn des Semifinales kam es dabei zu einem "Paddle-Battle", bei dem Taj Burrow unter Beweis stellte, dass er keinen Respekt vor dem bis dato exzellent surfenden Smith hatte. Das schien den Südafrikaner aus dem Tritt zu bringen, der daraufhin auf fast allen Wellen stürzte und den Heat mit gerade einmal 11,10 Punkten abschloss. Damit konnte er den australischen Routinier natürlich nicht unter Druck setzen, der zum dritten Mal das Finale beim Hurley Pro in Trestles erreichte.

Australisches Final-Duell 2013

Hurley Pro Trestles 2013.  Foto: ASP/KirstinSein Gegner im Finale war dann sein australischer Landsmann Julian Wilson: Der 24-Jährige konnte zwar am Finaltag nicht ganz an seine Leistungen aus den ersten Tagen anknüpfen, erreichte aber dennoch ohne größere Schwierigkeiten das Finale. Nachdem er im Viertelfinale seinen Landsmann Josh Kerr bezwungen hatte, machte er im Halbfinale kurzen Prozess mit Michel Bourez aus Tahiti.

Nachdem er besonders an den ersten drei Tagen der stärkste Surfer des Contests gewesen war, konnte Julian Wilson dann im Finale aber endgültig nicht mehr zu seiner Form finden. Unglücklerweise für ihn schien sein Kontrahent Taj Burrow wie vom Ozean beflügelt: Der 35-Jährige bekam im Finale gleich zwei Wellen, die wie aus dem nichts vor seinem Surfboard auftauchten und damit die Grundlage für seinen ersten Saisonsieg bildeten.

Hurley Pro Trestles 2013.  Foto: ASP/KirstinNach seinem ersten Sieg beim Hurley Lowers Pro sagte der Australier: "Es fühlt sich wirklich gut an, dieses Event endlich auf meine Liste zu setzen. Ich hatte hier schon zwei zweite Plätze und einer davon war in einem extrem knappen Finale mit Kelly Slater, dass ich in der letzten Minute verlor. Das hat mich wirklich eine lange Zeit beschäftigt. Ich könnte einfach nicht glücklicher sein, dass es endlich geklappt hat."

Hurley Pro Trestles 2013.  Foto: ASP/RowlandAber auch sein Konkurrent Julian Wilson zeigte sich als fairer Verlierer: "Es ist ein tolles Resultat, aber ich hätte natürlich gerne noch einen Platz besser abgeschnitten. Es waren wirklich schwierige Bedingungen und ich habe einfach zu viele Fehler gemacht. Außerdem habe ich nie meinen Rhytmus gefunden. Auch die Strategie war heute entscheidend. Ich wollte mich einfach nur rausschießen und habe deshalb nicht nach der perfekten Welle gesucht. Alles in allem war es aber ein gutes Resultat und ich hatte einen tollen Tag. Ich will natürlich weiter nach vorne und hoffe ich kann das nächste Event gewinnen.

Nachdem die ASP World Championship Tour 2013 in den vergangen Monaten über den gesamten Globus getourt ist, stehen nun zwei Events in Europa auf dem Programm: Nachdem die Wellenreiter vom 25. September bis 6. Oktober die Süd-Westküste Frankreichs gerippt haben, gehen sie vom 9. bis 20. Oktober in Portugal auf Barrel-Jagd.

Alle Infos zum Event in Trestles und zu den anstehenden Europa-Events findet ihr auf der Website der ASP World Championship Tour 2013.

veröffentlicht am 19.09.2013
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