Tag 3:
Sechs-Fuß-Wellen bei Highland Open

Mit einer komplett abgeschlossenen 96er Runde ist der O’Neill Highland Open 2007 Contest voll im Zeitplan. Bei, für Schottland völlig untypischen, sonnigen und warmen T-Shirt Wetter fiel um Punkt acht Uhr der Startschuss des ersten Heats der zweiten Runde.

 Auch am Donnerstag schaffte man es 24 knallharte vier Mann Heats, in denen die 48 besten Surfer aus der gestrigen 144er Runde gegen die 48 gesetzten Fahrer antreten mussten, ohne Unterbrechung hintereinander weg zu starten.

Wie am Fließband liefen perfekte sechs Fuß hohe Wellen über das Riff vor Brims. Dramatisch wurde es direkt im ersten Heat als Tiago Pires, der zurzeit führende Surfer in der WQS Rangliste, eiskalt von Dane Reynolds und Johnny Fryer nach Hause geschickt wurde.

Richtig laut am Strand wurde es kurz danach, als der aus Französisch Polynesien stammende Michel Bourez ganz, ganz tief in einer Right Hand Barrel verschwand. Wieder auf der Bildfläche legte er am Ende der Welle noch einen astreinen Re-Entry hin. Diese Performance des 25jährigen Tube Riding Talentes, das in kraftvollen Reefbreacks das Surfen gelernt hat,  beeindruckte auch die Judges.

Nachdem er sich dafür 8,83 Punkte und gleichzeitig den Sieg in seinem Heat holte war er sichtlich zufrieden:“Ich hatte ganz schön Glück - ich hatte bis dahin gerade mal drei mickrige drei irgendwas Wellen. Ich wusste ich muss noch einen hohen Score hinlegen um weiterzukommen. Ich habe auf eine wirklich gute Welle gewartet und irgendwann war sie dann auch da. Ich bin super stocked es in die nächste Runde geschafft zu haben. Ich bin zum ersten Mal hier und es ist schon etwas ganz anderes, als das was ich von zu hause gewöhnt bin.“

 Mit ihm zusammen haben es auch einige O`Neill Teamrider in die nächste Runde geschafft. Charly Martin, der von Reunion stammende erst kürzlich ins Team gekommene Christophe Allary und der Australier Jarrad Howse. Mit einem zweiten Platz in seinem Heat, hinter seinem Landsmann Jay Thomson, schaffte es Jarrad weiterzukommen. Auf seinem Weg zurück zum Red Bull Fahrer Bus war der 27 jährige sichtlich erleichtert:“ Es war auf jeden Fall nicht einfach da draußen locker zu bleiben. Man will doch nicht den ganzen langen Weg machen um dann im ersten Heat raus zu fliegen. Wir konnten die Scores nicht genau hören und so war ich mir nicht sicher ob es am Ende reichen würde. Puhh, es ist auf jeden Fall ein schönes Gefühl den ersten Heat aus dem Weg zu haben. Jetzt kann ich mich voll darauf konzentrieren weiter zu kommen.“

Surfer vom anderen Ende der Welt dominierten den Contest auch am Nachmittag. Der Australier Yadin Nicol holte sich eine 9.0er Wertung und Adam Robertson, sein Kumpel aus Down Under, eine 8.67er Wellenwertung. Der Spanier Pablo Guiterrez (8.50) und der amtierende Highland Open Champion Russel Winter (8.17) hielten in ihren Heats die Flagge für die Europäer hoch und qualifizierten sich so problemlos für die kommende Runde.

Der Engländer Russel Winter versuchte sich nicht zu sehr mit dem Gedanken an eine Titelverteidigung ablenken zu lassen:“ Yeah, ich habe mich heute da draußen sehr wohl gefühlt, war völlig entspannt. Ich versuche so wenig wie möglich über eine Titelverteidigung nachzudenken. Es ist hart genug zu gewinnen, ich bin einfach froh das schon einmal geschafft zu haben. Hoffentlich läuft es nach diesem guten Start auch in diesem Jahr für mich so weiter.“

Der Star in Heat Nummer dreizehn war der amtierende ASP Junior Weltmeister Jordy Smith aus Süd Afrika. Mit einem sensationellen zweiten Platz beim vorausgegangenen WQS 6 Star Event in Durban im Gepäck war er in Thurso angereist. Gemessen an seiner heutigen Leistung scheint der kommende Surfstar kein Problem damit zu haben sich auf unterschiedliche Bedingungen einzustellen. Locker holte er sich schon mit seiner ersten Welle eine 9.0er Wertung. “Es ist klasse hier zu sein. Von einem Extrem in das andere zu wechseln. Im Vergleich mit dem warmen Wasser in meiner Heimat ist das hier eine ganz andere Partie für mich. Doch ich hatte meinen Spaß da draußen. Vielleicht wärmt sich das Wasser bis morgen ja auch noch ein wenig auf bei dem sonnigen Wetter,“ so Jordy nach dem Heat.

Für die glücklichen Surfer die ihre Heats schon vor drei Uhr am Nachmittag hinter sich hatten hieß es eines der echten schottischen Geheimnisse auf der Zunge zergehen zu lassen. Eine Probierstunde in Whick`s alter Whisky Brauerei stand auf dem Programm. Alle die, die heute keine Chance auf echten schottischen Geschmack hatten können sich schon mal auf Samstagabend freuen. Dann  geht es zum Dinner in eine echte schottische Burg. Wenn im „Ackergrill Tower Castle“ „Haggis“ auf den Tisch kommt wird sich zeigen ob das wirklich ein Gericht für wahre Champions ist.

veröffentlicht am 28.04.2007

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