Spannung bis zuletzt:
Antoine Albeau gewinnt Slalom Grand Slam auf Fuerteventura

Am vergangenen Wochenende ging die Weltmeisterschaft im Windsurfen nach fünf spannenden Wettkampftagen und kräftigen Windstärken auf Fuerteventura zu Ende. Erst im letzten Rennen fiel die Entscheidung um den Titel.

Slalom 1.  Foto: Claus DoepelheuerDie Teilnehmer des Fuerteventura Windsurfing Worldcups 2011 hatten es in diesem Jahr nicht leicht. Zum Einen blies der Wind sehr kräftig, zum Anderen war das Niveau der Teilnehmer sehr hoch. Letztendlich lieferten sich die beiden Franzosen Antoine Albeau und Cyril Moussilmani bis zum letzten Tag ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Albeau lag bis zum letzten Tag zwar knapp in Führung, machte kaum Fehler und gab seinen Konkurrenten nur wenige Chancen, an ihm vorbei zu ziehen. Doch in der zehnten und letzten Slalomrunde brach ihm der Mast. Der Materialfehler erbrachte ihm die schlechteste Wertung. Sein Landsmann Moussilmani hatte nun die Chance, sich den Titel zu holen. Er musste dieses Rennen nur gewinnen.

Slolom 2.  Foto: Claus DoepelheuerBis zum Finale sah es gut aus für Moussilmani. Doch dann zeigten Björn Dunkerbeck, Finian Maynard und der Niederländer Ben van der Steen, dass das Rennen noch nicht entschieden war. Moussilmani schaffte es nicht, trotz enger Radien um die Halsentonnen, an den drei Surfern vorbei zu ziehen und holte sich in diesem Rennen somit den vierten Platz. In der Gesamtwertung ergatterte er sich trotzdessen noch den Vizemeistertitel.

Den dritten Podiumsplatz erreichte Ben van der Steen. Björn Dunkerbeck, der ein überragendes letztes Rennen fuhr, wurde Vierter.

Gunnar Asmussen.  Foto: Markus AdrianDie beiden deutschen Gunnar Ausmussen und Dennis Müller waren ebenfalls mit ihrer Leistung zufrieden: "Sicherlich wäre ein besserer Platz noch schöner gewesen, allerdings haben mir die extremen Windgeschwindigkeiten etwas zu schaffen gemacht. Solche Stärken haben wir selten auf der Ostsee", sagte Gunnar Asmussen. Nach einer Viertel- und Halbfinalteilnahme liegt er auf dem 20. Platz der Gesamtwertung.

Dennis Müller beendete das Rennen mit dem 44. Platz von insgesamt 56 Startern. Auch er erreichte am letzten Tag zwei Mal das Viertelfinale. „Ich bin insgesamt super-zufrieden. Die zwei Tage mit Starkwind waren nicht so gut, dafür bin ich am letzten Tag zwei Runden weitergekommen und konnte mich noch etwas vorkämpfen. Nächstes Jahr bin ich auf jeden Fall wieder dabei, besser als hier auf Fuerteventura geht es nicht“, so Dennis Müller. 

Dennis Müller.  Foto: Markus AdrianBester Österreicher wurde Chris Pressler, der sich den Platz 32 ergatterte.

Fünf ereignisreiche und spannende Tage der Weltmeisterschaft im Windsurfen gehen somit zu Ende. Bei kristallblauem Wasser, guten Wetter und ordentlich Wind gaben die Teilnehmer ihr bestes. 

Ab Dienstag ist dann die Wettkamparena für die Kitesurfer frei gegeben.

veröffentlicht am 02.08.2011

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