Surferin Birgit Höfer ist heiß auf den WM-Titel im Speedsurfen:

Birgit Höfer bereitet sich auf Fuerteventura gerade auf ihre Wettkämpfe vor. Beim Surf World Cup 2008 startet die sympathische Stuttgarterin in der Disziplin Speedsurfen um endlich ihren Traum, den Weltmeisterschaftstitel zu holen, zu verwirklichen.

Speedsurfen ist die Leidenschaft von Hobby-Surferin Birgit Höfer. Ihr Traum ist der WM-Titel.   Foto: Burkhard Drews. Da steht sie mit der Weltelite am Strand von Fuerteventura. Trotz des großen Starterfelds von 300 Surfern aus 35 Nationen fällt die Schwäbin mit ihren 1,64 Metern auf. Kurze blonde Haare und strahlend blaue Augen. Die Stuttgarterin ist noch nicht lange dabei. Erst seit fünf Jahren fährt Birgit Höfer Wettkämpfe wie den Eurocups, die Slalom WM und seit 2004 auch Weltmeisterschaften.

Untypisch für jemanden der aus Stuttgart kommt. „Im Schwabenländle kann man auf Spätzle surfen, aber nicht auf Seen“, so Höfer mit einem breiten Grinsen im Gesicht. Die 42-Jährige nutzt ihre 30 Tage Urlaub im Jahr, um an World Cups starten zu können. Überstunden werden verwendet, um das Wochenende zu verlängern, so dass sich ein Trip nach Italien oder Frankreich auch lohnt. Eigentlich ist sie Betriebsassistentin bei einem Elektrokonzern in Vaihingen. Doch da kommt ihr immer ihre Leidenschaft in die Quere. „30 Tage Urlaub ist nicht allzu viel, wenn man an Surf-Wettkämpfen mitfährt, die im Durchschnitt zehn Tage lang dauern“, so Birgit Höfer.

Aber sie genießt es wenigstens ein paar Mal im Jahr im Mittelpunkt zu stehen. „Ich bekomme jeden Tag SMS, E-Mail Nachrichten mit Fragen, wie der aktuelle Wettkampf läuft, auch aufmunternde Worte und natürlich Glückwünsche“, erzählt die Schwäbin. Auch ihr Ehemann Armin steht ihr zu Seite, hält die wilden Fahrten rund über den Globus mit der Kamera fest, schleppt aber auch mal das Equipment, wenn seine Frau erschöpft aus dem Wasser kommt. „Ich bin schon sehr stolz auf meine Frau“, so der Stuttgarter, der selbst ein Hobby-Surfer ist.

Den Weltmeisterschaftstitel mit nach Stuttgart zu nehmen ist der Traum von Speedsurferin Birgit Höfer. Foto: Burkhard Drews. Der Wettkampf beim Surf World Cup auf Fuerteventura fängt für Birgit Höfer am Samstag, den 26. Juli an und geht ganze acht Tage, in denen sie sich mit den echten Profis messen muss. Die Schwäbin fährt hier die Speed-Disziplin mit. Konkurrentinnen wie die Schweizerin Karin Jaggi, die 12-fache Weltmeisterin ist, kann sie auch mit Unmengen Schwäbischen Spätzle nicht schlagen, „doch wenigstens ein bisschen ärgern, das geht“, sagt die Betriebsassistentin frech. Für mich als mehr oder weniger Hobbysurferin ist es enorm wichtig, den Spaß an der Sache beizubehalten. Hätte ich keinen Spaß, würde ich mich nicht freiwillig solchen Strapazen aussetzen“, erzählt sie. Birgit Höfer trägt jedes Mal 15 Kilogramm Gewicht auf das Wasser, soviel wiegen ihr Brett und das Segel zusammen. Erschwerend hinzu kommt noch eine Gewichtsweste, die mit bis zu 8 Kilogramm je nach Gewicht des Fahrers beladen werden darf.

„Bei Weltmeisterschaften mitzufahren ist schon eine ganz andere Liga, nicht unbedingt einfach für mich“, gesteht sie. Doch der Traum endlich einen großen Titel zu gewinnen bleibt. Birgit Höfer wird noch an vielen Stränden mit ihren blonden kurzen Haaren auffallen, da ist sie sich sicher. „Schwaben-Power“, damit verliert man nicht so einfach.

veröffentlicht am 23.07.2008

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