Andre Paskowski:
Ehrgeizig, schüchtern und ein bisschen verrückt

Der Surf World Cup 2008 auf Fuerteventura ist in vollem Gange. Mit von der Partie ist auch der Hamburger Freestyle-Windsurfer André Paskowski, der unbedingt Weltmeister werden will. Wir stellen euch den Europameister von 2007 im Fahrerportrait vor.

Freestyle-Surfer André Paskowski.  Foto: Burkhard Drews. „Probier es aus“, sagten sie ihm, als er 13 war. Also nahm sich Andre Paskowski ein Board, ein Segel, lernte surfen und nahm bald an ersten Wettkämpfen teil. „Ich war immer der Kleinste, der mühsam sein Brett und Segel schleppte“ sagt der mittlerweile 1,82 Meter große Hamburger. Surfen - das erfüllt ihn, das ist seine Leidenschaft. Er selbst beschreibt sich mit den Worten „ehrgeizig, schüchtern und ein bisschen verrückt“.

Verrückt? Das muss man auch sein, um solch einen Beruf auszuüben. Der 26-Jährige fährt die Disziplin Freestyle: „Ich springe, mache Saltos und halsbrecherische Verrenkungen mit meinem Surf-Equipment“, beschreibt er es selbst. Der Applaus der Zuschauermenge ist ihm dabei sicher, ebenso wie die ungläubigen Blicke, was er da gerade auf dem Wasser vollbringt.

„Viele erkennen den Beruf Surfer nicht an, die meisten denken, dass es nur dein Hobby ist und dann kommt immer wieder die Frage: Und was machst du jetzt wirklich beruflich? Ich surfe“. Und das kann der Hamburger richtig gut. 2006 und 2007 wurde er in seiner Disziplin Deutscher Meister und holte 2007 auch noch den Europameister-Titel.

Wenn Andre Paskowski von seinem Werdegang und seinem Leben berichtet, hören ihm fast alle andächtig zu. Doch auch der Neid schwingt immer mit. „Ich bin maximal zwei bis drei Wochen im Jahr zu Hause, den Rest der Zeit verbringe ich mit Reisen, Trainieren und Wettkämpfen auf dem ganzen Globus“, so Paskowski. Venezuela, Hawaii, Fuerteventura - alles Traumziele, die der Hamburger mehrfach im Jahr bereist.

 Foto: Burkhard Drews. Am Freitag, den 25. Juli wird sich dann zeigen, was Andre Paskowski in 17 Jahren Surfen so alles gelernt hat. „Mein Ziel ist es zu gewinnen oder zumindest unter die Top 5 zu fahren“, so der ehrgeizige Europameister von 2007. Seine Konkurrenz ist mehr als hart. Zum Surf World Cup auf Fuerteventura werden sich die 300 besten Surfer der Welt auf der Insel tummeln und sich gegenseitig nichts schenken. Vielleicht kommt für ihn am Ende das Jubeln auf dem Treppchen, das Sektkorken knallen, das Strahlen in den Augen und die Gewissheit dass es genau richtig war „es auszuprobieren“...



veröffentlicht am 22.07.2008

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