Windsurf-Weltmeister Kauli Seadi im Portrait:

Der Brasilianer Kauli Seadi, 27, dreifacher Weltmeister in der Königsdisziplin Wave gilt als einer der besten Windsurfer Weltweit. Es ist höchste Zeit, dass er hier einmal vorgestellt wird.

Kauli Seadi.  Foto: Jerome HouyvetKauli Seadi „welt-meistert“ den Alltag des Profi-Windsurfgeschäfts mit außergewöhnlicher Konsequenz. Nur so konnte er durch seinen Beruf als Profi-Windsurfer in seiner Heimat zu einem wohlhabenden Mann werden. Er ist ehrgeizig und verfolgt neben dem sportlichen auch ein klares geschäftliches Ziel.

Er ist Besitzer einer nagelneuen Surfstation in Brasilien und Entwickler bei seinen Arbeitgebern. Momentan gilt er als der beste Wellenwindsurfer weltweit. Für seine Zukunft hat er bereits neue Grundstücke gekauft, die zu Ferienanlagen oder zum „Institut Kauli Seadi“ werden sollen. Somit fördert er nicht nur sein Auskommen, sondern auch die lokale Entwicklung in seiner Heimat dem Dorf Ibiraquera in Brasilien. Kauli Seadi ist auf dem besten Weg rundum so erfolgreich zu werden wie die Surflegenden Robby Naish oder Björn Dunkerbeck.

Der junge Brasilianer verkörpert den professionellen Windsurfsport im 21. Jahrhundert wie kaum ein anderer. Für seine Konsequenz in allen Dingen, die er anpackt, ist er in der ganzen Branche bekannt und wird dafür bewundert. Wer an die Spitze will, muss kämpfen. Das bedeutet einen harten Alltag und fordert enorme Disziplin. Sein Tagesablauf ist daher straff organisiert. Drei bis vier Stunden Training auf dem Wasser absolviert er pro Tag. Danach zwei Stunden Pilates-Training an Land oder anderen Ausgleichssport. Hinzu kommen die Arbeit an der Materialentwicklung und der Betrieb seiner Windsurfstation.

 „Seitdem ich 15 bin, muss ich mich mit vielen wichtigen Entscheidungen beschäftigen und mich um Dinge kümmern, die für andere Kinder in dem Alter nicht normal sind. So wurde ich immer mehr zu einer Art Geschäftsmann mit Büro am Strand“, lacht Kauli Seadi. Für ihn hat sich alles hervorragend entwickelt. 

Kauli Seadi.  Foto: Neil PrydeIn der Regel ist der aufstrebende Brasilianer acht Monate pro Jahr unterwegs. Internationale Wettkämpfe, Fotoshootings und Materialtests verlangen ihm das ab. Zuhause in Brasilien ist er nur für etwa vier Monate während des Winters, wenn die PWA World Tour (Professional Windsurfers Association) Pause macht. Während dieser kurzen Zeit verfolgt er seine Projekte, die ihm ein gutes Auskommen nach der aktiven Windsurfkarriere bescheren sollen.

 „Ich weiß, dass es ein sehr großes Glück ist, wenn man seine Leidenschaft zum Beruf machen und gut davon leben kann“, sagt der ehrgeizige Brasilianer. „Windsurfen hat mir viele großartige Chancen eröffnet, jetzt versuche ich alle mitzunehmen und das Beste daraus zu machen.“

Kauli Seadi.  Foto: Jerome HouyvetZweifelsohne ist der smarte Brasilianer ein Segen für den Sport. Er hat das Wave Windsurfen in den letzten Jahren auf ein neues Level gehoben, indem er Manöver kreierte, die nicht für möglich gehalten wurden. Für die meisten seiner Kollegen sind sie das auch immer noch. Als bestes Beispiel wäre der Seadi Move zu nennen: 2007 zeigte der Brasilianer erstmals den Trick während eines Wettkampfes. Erst rotierte er durch einen rückwärts gedrehten Pushloop, auf den ein Vorwärtsloop folgt. Er schaffte es, zwei sehr schwierige Manöver miteinander zu verbinden und setzte somit einen neuen Standard in der Diziplin Waveriding.

"Im Leben muss man Chancen nutzen und nach neuen Möglichkeiten Ausschau halten. Ich habe über viele Jahre meinen Stil und mein Können weiter entwickelt. Jetzt habe ich Partner, die meine persönliche Performance mit der Entwicklung meines Equipments zusätzlich vorantreiben“.

Kauli Seadi kommt dieses Jahr zum Surf Festival Fehmarn.

 

veröffentlicht am 14.05.2009

Zehn Fragen an Kauli Seadi:

Wenn du kein Windsurfer geworden wärst, welchen Beruf hättest du heute?
Vielleicht würde ich Architekt oder Ingenieur sein, ich mag es, Dinge zu gestalten.

Besitzt du einen Gegenstand, der für dich puren Luxus bedeutet?
Ich besitze eigentlich nur Dinge, die nützlich sind. Aber für mich ist meine Garage schon ein bisschen Luxus, dort sind alle meine ‚Sportspielsachen‘ drin.

Welche drei Dinge hast du immer bei dir?
Computer, Windsurfausrüstung, Klamotten.

Hast du ein Vorbild?
Ja, Kelly Slater.

Welche berühmte Person würdest du gerne einmal treffen?
Keine spezielle, eigentlich alle professionellen Sportler. Ich würde dann gerne wissen, wie sie mit diesem ständigen Leistungsdruck umgehen, mit dem man sich auseinander setzen muss.

Glaubst du an Unglück?
Manchmal schon. Aber meistens kann man Unglück vermeiden, wenn man sich sehr gut vorbereitet. 

Der Ort, an dem du am liebsten bist?
Ibiraquera in Brasilien.

Wie sieht der perfekte Tag für dich aus?
Ich würde zuhause in Ibiraquera sein. Ich würde ausgiebig frühstücken mit dem selbstgemachten Obstsaft meines Vaters. Dann würde ich direkt vor meinem Haus windsurfen gehen. Mittagessen von meiner Mutter und danach würde ich auf die Couch gehen zu meiner süßen Freundin. Abends würde ich noch eine Session Stand-Up-Paddling einlegen. Dann Abendessen und schlafen wie ein Stein. Der perfekte Tag!

Hast du ein Lebensmotto?
Have Fun!

Der PWA Wave Weltmeister 2009 wird?
Das müssen wir abwarten.

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