Pech für Vincent Langer beim DWC am Dümmer See:

Großes Pech musste Vincent Langer beim Deutschen Windsurf Cup am Dümmer See über sich ergehen lassen. Nach seiner Führung im Racing musste er verletzungsbedingt aufgeben und sichtlich enttäuscht sein sensationelles Rennen beenden.

Bernd Flessner konnte sicht durch Langers Ausscheiden den Sieg im Racing sichern.  Foto: VeranstalterEinen gelungenen Start erlebten die besten deutschen Windsurfer am Auftakttag des Deutschen Windsurf Cups am Dümmer See. Bei Windbedingungen um 4 bis 5 Beaufort konnten insgesamt drei Racings durchgeführt werden. Nachdem zunächst alles nach einer Sensation durch den Kieler Vincent Langer (GER-122, Starboard, North) aussah, holte sich der 13-malige Deutsche Meister Bernd Flessner (GER-16, F2, Neil Pryde) nach einer Verletzung Langers die Führung in der Disziplin Racing zurück.

Regattaleiter Holger Lass setzte insgesamt drei Rennen in der Disziplin Racing an. Nachwuchstalent Vincent Langer allerdings hatte Pech. Nachdem er das erste Rennen noch für sich entscheiden konnte, musste er die folgenden Rennen verletzungsbedingt vom Ufer aus verfolgen. Rückenprobleme machten weitere Starts des Kieler Mitfavoriten unmöglich. Langer äußerte sich nach seinem Sieg mit gemischten Gefühlen: „Das Rennen lief für mich richtig gut. Einen besseren Auftakt in die neue Meisterschaftsserie hätte ich mir nicht vorstellen können. Dass mir meine Rückenverletzung einen Strich durch die Rechnung macht, ärgert mich natürlich sehr. Aber ich bin voller Hoffnung, bereits beim nächsten Tourstopp wieder dabei zu sein.“

Eindrücke vom Racing am Dümmer See.  Foto: VeranstalterRekordmeister Bernd Flessner hatte nach dem Ausscheiden Langers in den folgenden Rennen wieder freie Bahn und sicherte sich mit zwei ersten Rängen die Führung in der Disziplin Racing. Flessner war über die Verletzung seines Hauptkontrahenten ebenso unglücklich wie Langer selbst. „Ich freue mich natürlich über meine Siege, aber ich hätte mir die Führung lieber in Langers Anwesenheit zurückerobert.“ sagte der 13-malige Deutsche Meister. Rang zwei ging an den Hannoveraner Helge Wilkens (GER-63, Starboard, Gun) vor dem Bochumer Denis Standhardt (GER-189, Tabou, Gaastra). Auf Platz vier und fünf landeten Chris Opitz (GER-69, Tiga/BIC Sport, Gun) aus Dortmund und Fabian Mattes (GER-202, Starboard, North) aus Kiel.

Für den zweiten Veranstaltungstag sehen die Windvorhersagen viel versprechend aus. Bei drei bis vier Windstärken sollen erneut Wettkämpfe in den Disziplinen Racing und Slalom stattfinden. Für 10:00 Uhr ist der erste Start des Tages angesetzt.

veröffentlicht am 09.08.2008

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