World Cup 2010 auf Sylt:
Dunkerbeck sichert sich Legendenstatus

Beim Windsurf World Cup 2010 auf Sylt, fuhr der Niederländer Björn Dunkerbeck seinen elften Sieg ein. Damit kommt er auf unglaubliche 40 Weltmeistertitel. Hier ein kleiner Einblick in den Werdegang der Windsurflegende.

Björn Dunkerbeck holt sich seien elften Sieg beim Colgate Windsurf Cup 2010 auf Sylt.  Foto: Hoch ZweiEr ist der König von Sylt. Björn Dunkerbeck gewann zum elften Mal den Colgate Windsurf World Cup Sylt und sicherte sich damit die Vizeweltmeisterschaft im Slalom. Doch während der Windsurf-Hero im Wettkampf stets die Übersicht behält, hat er bei der eigenen Titelsammlung den Überblick verloren.

Die neue Ausgabe des Guinness Buchs der Rekorde ehrt ihn mit 33 Weltmeistertiteln als "besten Windsurfer aller Zeiten". Doch auch das ist noch untertrieben. Eine genaue Recherche ergab: Björn Dunkerbeck ist 40 Mal Weltmeister geworden und damit der erfolgreichste Profisportler aller Zeiten.

Kurz nach der Ehrung im vergangenen Jahr in Davos durchforsteten ein guter Freund Dunkerbecks und seine Eltern alle Windsurfmagazine, seitdem der "Terminator" 1984 als Fünfzehnjähriger die World Cup Szene betrat. "Sie haben jeden Wettkampf überprüft, alle Ergebnisse herausgeschrieben und sind auf 40 WM-Titel gekommen", so der 41Jährige. Doch was für den Windsurf-Dominator eine unvergleichliche Erfolgsgeschichte ist, war für seine Gegner ein Albtraum.

Mehr als ein Jahrzehnt lang fuhr Björn Dunkerbeck seine Konkurrenz in Grund und Boden. Er gewann 28 WM-Titel im Speed, Slalom, Kursrennen, Racing, Waveriding oder Freestyle - in allen Disziplinen dominierte der Niederländer nach Belieben. Von 1988 bis 1999 wurde er zwölfmal hintereinander Gesamtweltmeister und ist sich sicher: "Damals haben mich die anderen Fahrer nicht so gemocht."

Doch damit ist seine Erfolgsbilanz noch lange nicht zu Ende. Zwölfmal wurde Björn Dunkerbeck Vizeweltmeister, zwölfmal Dritter. Er gewann bei 183 Starts 157 World Cups - das entspricht einer unglaublichen Siegesquote von knapp 86 Prozent. Dazu kommen noch 37 zweite und 27 dritte Plätze. Allein im Jahr 1991 triumphierte der 41-Jährige bei 18 World Cups und landete von 1986 bis heute bei einer Weltmeisterschaft immer auf dem Treppchen.

Ein Grund für seine absolute Ausnahmestellung ist die Bärennatur des Niederländers. Nach 26 Jahren absoluter sportlicher Höchstbelastung hat er zwar zahlreiche Blessuren, Prellungen oder Hautabschürfungen davongetragen. Als schwere Verletzungen schlagen aber nur ein Schlüsselbeinbruch sowie ein Fuß-Durchschuss mit einer Harpune zu Buche.

Björn Dunkerbeck holt sich seien elften Sieg beim Colgate Windsurf Cup 2010 auf Sylt.  Foto: Hoch ZweiLetztere fügte sich Dunkerbeck 2002 beim Tauchen selber zu und war wochenlang außer Gefecht. Dennoch wurde er in dieser Saison Dritter. "Ich hatte viel Dusel, weil wegen Flaute zwei World Cups ausfielen, sodass ich trotz der Zwangspause noch einen Platz auf dem Treppchen holte", schmunzelt er. Aber Glück hat auf Dauer nur der Tüchtige.

Mittlerweile konzentriert sich der Niederländer auf Slalom- und Speedwettkämpfe. "Früher habe ich Vollgas gegeben und bin alles gefahren. Als dreifacher Familienvater lasse ich es jetzt ruhiger angehen und konzentriere mich auf die Disziplinen, in denen ich aufgrund meiner Erfahrung und meines Materials echte Gewinnchancen habe", so Dunkerbeck.

Er weiß: Auch eine gesunde Ernährung, Saunagänge und Massagen machen aus einem 41-Jährigen keinen 20 Jahre alten Himmelsstürmer. Aber auf sein Sieger-Gen kann sich Björn Dunkerbeck immer noch verlassen. PS: Auch abseits des Wassers war Björn Dunkerbeck erfolgreich. Er gewann bei Stefan Raab zweimal die Wok-WM und kommt damit auf unglaubliche 42 Weltmeister-Titel.

veröffentlicht am 05.10.2010

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