Damien Hobgood siegt bei Billabong Pro Tahiti:

Der Amerikaner Damien Hobgood geht als Sieger des Billabong Pro Tahiti 2007 in die Surfgeschichte ein. Im Finale setzte sich der 27-jährige aus Florida gegen den Australier Mick Fanning durch.

 Damien Hobgood. Foto: ASP TosteeIn 1,5 bis 2 Meter Wellen war das Finale denkbar knapp und wurde letztendlich nur mit 0,4 Punkten Unterschied zu Gunsten von Hobgood entschieden (maximal 10 Punkte pro Welle und die besten zwei Wellen gehen in die Wertung ein). In dem 35-minütigen Finale, das nur sehr langsam begann und gerade zu Anfang nur wenige Wellen zuließ, konnte Hobgood mit einem 8-Punkte-Ride zunächst in Führung gehen.

Fanning legte dann mit 9,33 Punkten nach und blieb bis kurz vor Schluss vorne. Hobgood konnte dann mit seiner vierten und letzten Welle – 15 Sekunden vor Ende des Heats - die entscheidenden 8,60 Punkte für eine Welle zum Sieg einfahren. „Der Wahnsinn, ich habe bis zum Ende fest daran geglaubt, dass noch etwas möglich ist, aber dass es so eng werden würde, hatte ich nicht gedacht“, sagte Hobgood anschließend.

 „Nachdem ich mir hier letztes Jahr die Schulter ausgekugelt hatte, war ich dieses Jahr mit besonderem Respekt vor diesem Ort angereist. Dass sich das Blatt im Vergleich zum Vorjahr nun so wenden würde, hätte ich nicht geglaubt.“ Bereits im Halbfinale konnte Mick Fanning mit einem perfekten 10 Punkte Ride den Höhepunkt des Tages und den höchsten Score des gesamten Contests setzen.

„Ich habe mich in der Vergangenheit in Teahupoo nie besonders gut geschlagen, daher fühlt sich der zweite Platz sehr gut an. Für mich läuft die Saison sehr gut und bisher war ich in der zweiten Jahreshälfte sogar immer noch stärker. Ich fühle mich gut und verliere den Titel nicht aus den Augen“, kommentierte der zweitplazierte Fanning, der mit seiner Platzierung in Tahiti die Führung in der ASP-Gesamtwertung verteidigen und sogar noch ausbauen konnte.

Bereits in der vierten Runde sorgte der erst 18-jährige Franzose Jeremy Flores für die erste große Überraschung als er den achtfachen Weltmeister Kelly Slater besiegen konnte. Slater hatte in den 3 bis 4 Fuss hohen Wellen keine Antwort auf Flores starke Leistung, dessen Erfolg gegen den Amerikaner nie in Gefahr war. Flores musste sich dann im heutigen Viertelfinale dem späteren Sieger Damien Hobgood geschlagen geben.

Ebenfalls in der vierten Runde musste der bis dato Führende in der  ASP Gesamtwertung (punktgleich mit Fanning), Taj Burrow (AUS), seine Hoffnungen auf einen Sieg in Tahiti begraben. Der 28-jährige musste für Cory Lopez den Weg ins Viertelfinale freimachen. Lopez unterlag dann im Viertelfinale dem Rookie Kai Otton aus Australien.

Der Sieger des Vorjahres Bobby Martinez (USA) war bereits in der dritten Runde gegen den Australier Luke Stedman ausgeschieden. Stedman scheiterte im Viertelfinale an Mick Fanning.

 Die besten ZuschauerplätzeNach dem Ende der ersten Runde am ersten Tag des Contests am 01. Mai, wurde die Fortsetzung des Billabong Pro Tahiti gut eine Woche lang ausgesetzt, da der Südpazifik nicht die gewünschten Wassermassen auf das Riff vor dem kleinen tahitianischen Fischerdorf Teahupoo beförderte.

Die Welle von Teahupoo ist besonders in den letzten zehn Jahren zu der größten und gefährlichsten Welle im professionellen Surfen geworden. Ohne Barrieren trifft hier der Swell auf ein Riff, das auf kurzer Distanz steil aus dem Meer wächst und so eine der perfektesten und kraftvollsten linksbrechenden Wellen der Welt entstehen lässt. Erreichen die Wellen eine Höhe von 8 Fuss oder mehr, wird das Wasser bis auf wenige
Zentimeter Tiefe vom Riff gezogen, so dass jeder Fehler durch die Surfer schwerwiegende Konsequenzen haben kann.

Ergebnisse im Finale:
Final: Damien Hobgood (USA) 16.60 def. Mick Fanning (AUS) 16.20

Ergebnisse im Halbfinale:
Heat 1: Damien Hobgood (USA) 18.17 def. Joel Parkinson (AUS) 12.67
Heat 2: Mick Fanning (AUS) 18.87 def. Kai Otton (AUS) 15.33

Ergebnisse im Viertelfinale:
Heat 1: Joel Parkinson (AUS) 17.53 def. Andy Irons (HAW) 12.00
Heat 2: Damien Hobgood (USA) 17.17 def. Jeremy Flores (FRA) 14.23
Heat 3: Mick Fanning (AUS) 16.73 def. Luke Stedman (AUS) 14.33
Heat 4: Kai Otton (AUS) 18.73 def. Cory Lopez (USA) 17.64

veröffentlicht am 25.05.2007

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