Billabong Pro 2011:
Billabong bringt die besten Surfer nach Rio de Janeiro

Angeführt von Surf-Legende Kelly Slater treffen sich die besten Pro-Rider zum Billabong Rio Pro 2011 in brasilianischen Rio de Janeiro. Beim bereits vierten von sieben ASP Events geht´s jetzt langsam aber sicher zur Sache. Wer wird sich wohl die WM-Krone 2011 holen?

Billabong Pro Surf-Contest.  Foto: Michael Kahls Der Billabong Rio Pro bringt ab dem 13. Mai die 34 besten Surfer und die 17 besten Surferinnen der Welt am Strand der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro zusammen. Vom 11. bis 22. Mai geht es bei der dritten von elf Veranstaltungen im Rahmen der Weltmeisterschaft um wichtige Punkte für die Gesamtwertung. Für die Mädels ist der Billabong Rio Pro bereits der vierte von insgesamt sieben Events, und so werden dort schon die Weichen im Kampf um die WM-Krone gestellt.

Joel Parkinson aus Australien reist als Sieger des letzten Events am Bells Beach nach Brasilien und steht aktuell hinter Kelly Slater auf Rang Zwei des ASP World Title Rankings.

„Ich habe mich eigentlich immer gut gefühlt, aber ich hatte nicht das nötige Selbstbewusstsein“, sagt der 30-Jährige. „Jetzt wieder zum Kreis der Sieger zu gehören hat mein Selbstbewusstsein wieder zurückgebracht, und ich habe das Gefühl, dass ich wieder besser surfe. In jedem Heat die richtigen Entscheidungen zu treffen ist der Schlüssel zum Erfolg, und daran werde ich hier hoffentlich anknüpfen können.“

Der Wettkampfort Barra Da Tajuca ist der Stadtstrand von Rio de Janeiro, und entsprechend erwarten die Organisatoren einen enormen  Besucheransturm. Adriano de Souza ist aktuell auf Rang Vier der ASP-Gesamtwertung und setzt voll auf die Unterstützung seiner Landsleute: „Ich komme mit einem guten Ergebnis vom letzten Event in Australien nach Rio. Die Unterstützung der Zuschauer hier wird mir definitiv helfen an meine Leistung anzuknüpfen. Hoffentlich helfen mir die Wellen und es wäre fantastisch, wenn einer der fünf Brasilianer im Feld den Contest für sich entscheiden könnte.“

Von der ersten Runde bis ins Finale müssen die Surfer mindestens fünf Runden überstehen. Die Runden Zwei und Fünf sind eine zweite Chance für die zuvor unterlegenen Surfern, um doch noch in die nächste Runde einzuziehen. Eine Niederlage bedeutet ansonsten das Aus bei dem Event. Innerhalb der Waiting Period benötigen die Veranstalter knapp zweieinhalb Tage, um alle Runden zu absolvieren. Mit einer Swell-Vorhersage von 2,5 Metern könnte der Contest bereits am ersten Wettkampftag starten.

veröffentlicht am 11.05.2011

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