Billabong Pro Mundaka 2009:
Runde 2

Mick Fanning und C.J. Hobgood untermauern weiter ihre Titelambitionen während die europäischen Surfer, Michael Picon und Aritz Aranburu, in der zweiten Runde ausscheiden.

Taj Burrow in Mundaka.  Foto: Kelly CestariNach sechs langen Tagen des Wartens auf die richtige Dünung, der die Voraussetzung für die Wellen beim Billabong Pro Mundaka ist, konnte am siebten Tag der Waiting Period der Contest endlich forgesetzt werden. Am Vormittag wurde die erste Runde noch in der Ausweichlocation Sopelana vollständig abgeschlossen, bevor die zweite Runde rechtzeitig zum einsetzenden Niedrigwasser am Nachmittag in Mundaka gestartet wurde.

Der Australier Joel Parkinson erlebte in der zweiten Runde des Billabong Pro Mundaka einen herben Rückschlag auf seinem Weg zu seinem ersten WM-Titel. Parkinson unterlag seinem aktuell auf Platz 30 der Gesamtwertung liegenden Landsmann Drew Courtney. Von Beginn an kontrollierte Courtney das Geschehen in dem 40-minütigen Heat. Parkinson konnte in der ersten Hälfte des Heats lediglich unterdurchschnittliche Ergebnisse einbringen. Erst im zweiten Teil des Aufeinandertreffens erzielte Parko Wertungen im fünf und sechs Punkte-Bereich (maximal 10 Punkte pro Welle; die besten zwei Wellen jedes Surfers pro Heat kommen in die Wertung).

Courtney gab bis zum Ende die Führung nicht mehr aus der Hand und legte stattdessen noch 6.17 Punkte für ein Gesamtergebnis von 13.67 Punkte nach. „Für Parko geht es um den Titel, daher war er definitiv der Favorit in unserem Heat und entsprechend hatte er den Druck auf seiner Seite“, sagte Courtney anschließend.

„Glücklicherweise hatte ich einen guten Start mit einer 7.50, denn für mich geht es um die erneute Qualifikation für das nächste Jahr. Ich war in diesem Jahr schon in Bells Beach in der dritten Runde und das ist mein bestes Ergebnis bisher. Mir liegen diese Bedingungen und ich werde versuchen mein Momentum hier in Mundaka weiter zu nutzen.“

Fast gleichzeitig surfte Parkinsons schärfster Konkurrent um den Titel, Mick Fanning (AUS), seinen Heat gegen den Südafrikaner David Weare. Fanning setzte sich ungefährdet durch und übernimmt damit die Führung in der Gesamtwertung. Der Australier hat nun mit jedem erfolgreichen Heat in Mundaka die Chance, seine Führung weiter auszubauen.

„Es ist wirklich schwer zu surfen da draußen, da es sehr unruhig ist“, kommentierte Fanning die Situation. „Bisher habe ich noch keinen wirklichen Vorsprung vor Joel, denn es sind nach Mundaka noch zwei komplette Events und hier habe ich ihm erst einen Heat abgenommen. Es ist so auf jeden Fall spannend und ich hoffe, dass es für mich erfolgreich weitergeht.“

Ebenfalls in der nächsten Runde des Billabong Pro Mundaka ist der Vorjahressieger und aktuell drittplatzierte C.J. Hobgood (USA), der sich mit zwei massiven Aerial-Manövern und einer Gesamtpunktzahl von 15.00 Punkten gegen den Australier Nic Muscroft durchsetzte. In der dritten Runde trifft Hobgood nun auf den WCT Rookie Kekoa Bacalso (HAW), der sich in Runde zwei gegen Dane Reynolds behaupten konnte.

Die weiteren Verfolger im Titelrennen Bede Durbidge (AUS, Platz 4) und der neunfache Weltmeister Kelly Slater (USA, Platz fünf) waren ebenfalls erfolgreich und zogen beide in die dritte Runde des Billabong Pro Mundaka ein.

Das beste Ergebnis erzielte Bobby Martinez (USA), der bereits in den Jahren 2006 und 2007 den Billabong Pro Mundaka gewinnen konnte. Martinez erzielte mit 9.67 Punkten den höchsten Score für eine einzelne Welle. Kelly Slater erzielte den höchsten Heat-Score des Tages mit 17.84 Punkten.

Aufgrund der bescheidenen Swell-Vorhersage für die verbleibenden Tage der Waiting Period in Mundaka, haben sich die Offiziellen dazu entschieden das Dual Heat Format anzuwenden. Bei diesem zeitsparenden Format treten jeweils zwei Surfer in einem 40-minütigen Heat gegeneinander an. Die ersten 20 Minuten haben diese beiden Surfer das Line-Up für sich allein, bis für die zweite Hälfte des Heats die beiden Surfer des nachfolgenden Heats dazu kommen.

Für die nächsten 20 Minuten überlappen sich beide Surfergruppen, bevor der erste Heat zu Ende geht und der dritte Heat parallel zum zweiten Heat ins Line-Up paddelt. Bei diesem Format haben immer die beiden Surfer Vorrang (Priority-Regel) eine Welle anzupaddeln, die bereits längere Zeit im Wasser sind.

Keine Überraschung durch Wildcards in der ersten Runde! In den ersten beiden Heats des Tages unterlagen die beiden Event-Wildcards Dean Bowen (AUS) und Lokalmatador Marcos San Segundo (EUK) ihren australischen Kontrahenten Dean Morrison (Bowen) und  Mick Campbell (Segundo). Der junge Australier Dean Bowen schien mit den windigen Bedingungen in Sopelana und den 1 bis 1,5 Meter Wellen weniger gut zurecht zu kommen und konnte in seinem gesamten Heat keine wirklich hohen Scores erzielen.

Der Baske Marcos San Segundo schien mit der Sandbank in Sopelana besser vertraut zu sein und führte in dem 30-minütigen Aufeinandertreffen lange gegen Mick Campbell. Erst wenige Minuten vor Schluß gelang es Campbell mit einer langen Welle und einigen radikalen Turns in der Lippe der Welle sein zweites Ergebnis von 6.27 Punkten einzubringen. Segundo hätte nun ein Ergebnis von 6.44 Punkten für den Sieg benötigt, was ihm in der verbleibenden Zeit nicht mehr gelingen sollte.

Der Franzose Michael Picon machte es in der ersten Runde spannend, als er erst in der letzten Minute seines Heats gegen Tim Reyes (USA) siegen konnte. Picon benötigte knapp zwei Minuten vor Schluss mindestens 7.30 Punkte für eine Welle, um Reyes noch zu besiegen. Mit einer der letzten Wellen und gerade eine Minute vor der Schlusssirene konnte sich der Franzose einen Score von 8.5 Punkten sichern

veröffentlicht am 13.10.2009

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