Billabong Pro Mundaka:
Es geht weiter

Nach vier Tagen ohne Contest konnte der Billabong Pro Mundaka 2007 am Donnerstag unter schwierigen Bedingungen in Bakio fortgesetzt werden.

Bei Sonnenschein und 3 bis 4ft. Wellen wurde der erste Heat der dritten Runde um 09.30 Uhr aufs Wasser geschickt. Nicht weniger als 20 Heats wurden gesurft. Neben den 15 Heats in Runde 3.  - Bobby Martinez konnte direkt in die vierte Runde einziehen, nachdem sein Gegner Trent Munro aus familären Gründen seinen Start absagen musste - wurden mit fünf Heats sogar mehr als die erste Hälfte der vierten Runde gesurft.

Nach mehr als einer Woche ohne einen gesurften Heat, hatte der Titelverteidiger des Vorjahres, Bobby Martinez (USA), keine Mühe sich gegen den Brasilianer Bernardo Miranda durchzusetzen. Miranda war am Vormittag bereits in der dritten Runde gestartet und hatte dort Adrian Buchan (AUS) besiegen können. Mit 17.27 Punkten (maximal 20 Punkte; die zwei besten Wellen (á maximal 10 Punkte)  kommen in die Wertung) gegen Mirandas 8.60 Punkte, waren die Verhältnisse zu jeder Zeit des 30-minütigen Heats geklärt. Taj Burrow springt in seinem quietschgrünen Wetsuit in Runde vier Foto: Kelly Cestari, Covered ImagesMit einem gewaltigen 360 zur Hälfte des Heats konnte der Amerikaner 8.67 Punkte einstreichen und damit seinen Einzug ins Viertelfinale frühzeitig sichern. Ein weiterer Score in der darauf folgenden Welle von 8.60 Punkten untermauerten das Ergebnis für Martinez. “Spanien scheint mir zu liegen”, sagte Martinez. “Ich komme gern nach Europa und egal was letztes Jahr war, dieses Jahr ist es eine andere Geschichte, aber ich werde mein Bestes geben.”

Bobby Martinez’ Gegner im Viertelfinale heißt Phil MacDonald (AUS). Der Australier konnte sich gegen den Anwärter auf den Weltmeistertitel, Joel Parkinson (AUS), behaupten. In einem hart umkämpften Aufeinandertreffen der beiden Landsleute wechselte die Führung häufig, bis MacDonald zur Hälfte des Heats einen deutlichen Vorsprung rausarbeiten konnte, den Parkinson nicht mehr einholen sollte. Drei Minuten vor dem Ende des Heats benötigte Parkinson 9.60 Punkte für den Sieg. Leider lieferte das Meer keine Welle, die einen so hohen Score erlaubte. Parkinson muss damit seine Chancen auf den Weltmeistertitel in diesem Jahr begraben.

“Gegen Joel in diesen Bedingungen zu surfen, ist immer schwierig, da ihm solche Wellen sicher sehr gut liegen. Aber ich hatte Glück, dass die besseren zwei Wellen bei mir gelandet sind”, kommentierte MacDonald abschließend. “Jetzt geht es gegen Bobby, was sicher nicht leicht wird, aber wenn man den Contest gewinnen will, dann muss man jeden schlagen. Ich werde versuchen das Momentum von heute zu nutzen und mich auf meine Stärken besinnen und wenn ich dann in drei Tagen auf dem Podium stehe, dann hat alles geklappt.”

Hart umkämpft war ebenfalls das Aufeinandertreffen von Taylor Knox (USA) und Victor Ribas aus Brasilien. Ribas lag einige Zeit in Führung, bevor Knox sieben Minuten vor dem Ende mit einem Score von 6.67 Punkten die Führung übernehmen konnte. Ribas brauchte 7.34 Punkte, um zu gewinnen. Diese Punktzahl sollte der Brasilianer nicht mehr erreichen können und muss sich nun mit einem neunten Platz zufrieden geben.

Der heißeste Anwärter auf den WM-Titel, der Australier Mick Fanning, musste sich in seinem Heat der vierten Runde aus einem schnellen hohen Rückstand befreien. Fannings Landsmann Luke Stadman startete furios und legte mit einem Score von 7.50 Punkten los. Nach weiteren 5.33 Punkten musste Fanning schon zwei Wellen einbringen, um in Führung zu gehen. Im Stile eines Champions legte der 26-jährige Fanning dann mit einer 8.50 einen ersten Grundstein für die Aufholjagd. Zur Hälfte des Heats brauchte Fanning eine 4.33 für die Führung, die er sich umgehend mit einem Score von 6.83 sicherte. Stedman konnte nur noch niedrige Ergebnisse nachlegen.

Titelverteidiger Bobby Martinez macht seine Absichten klar Foto: Kelly Cestari, Covered ImagesFanning wahrt mit diesem Ergebnis seine Ambitionen auf den Titel. “Ich habe es selber in der Hand und so lange ich weiter gewinnen kann, bin ich auf einem guten Weg”, kommentierte Fanning seinen Sieg. “Sted ist gewöhnlich der, der sich die besten Wellen nimmt, daher bin ich doppelt froh, dass ich mich gegen ihn behaupten konnte.” Mit 9.63 Punkten in der dritten Runde erzielte Fanning zudem den besten Wavescore des Tages.

Im letzten Heat des Tages hatte der Brasilianer Adriano de Souza keine Chance gegen Kelly Slater (USA). Frühzeitig konnte Slater sich mit einem 7.83 und einem 8.67 Score eine klare Führung herausarbeiten, die de Souza die restliche Zeit in einer Kombisituation zurückließ, aus der er sich nur mit zwei hohen Scores befreien konnte. Die beiden standen sich schon in Jefferey’s Bay (Südafrika) in der vierten Runde gegenüber und auch damals mit dem besseren Ende für Slater. Am Ende hätte der Brasilianer eine 9,70 benötigt, was ihm gegen den Rekordweltmeister nicht mehr gelingen sollte.

Nach diesem Heat wurde aufgrund der einsetzenden Dunkelheit der Contest abgebrochen.


Ergebnisse der 4. Runde (11.10.07)
Heat 1: Bobby Martinez (USA) 17.27 def. Bernardo Miranda (BRA) 8.60
Heat 2: Phil MacDonald (AUS) 16.83 def. Joel Parkinson (AUS) 14.40
Heat 3: Taylor Knox (USA) 12.67 def. Victor Ribas (BRA) 10.16
Heat 4: Mick Fanning (AUS) 15.33 def. Luke Stedman (AUS) 12.83
Heat 5: Kelly Slater (USA) 16.50 def. Adriano de Souza (BRA) 13.23

Ausstehende Paarungen der 4. Runde:
Heat 6: Jeremy Flores (FRA) vs. C.J. Hobgood (USA)
Heat 7: Taj Burrow (AUS) vs. Royden Bryson (ZAF)
Heat 8: Bede Durbidge (AUS) vs. Leonardo Neves (BRA)

Paarungen im Viertelfinale:

Heat 1: Bobby Martinez (USA) vs. Phil MacDonald (AUS)
Heat 2: Taylor Knox (USA) vs.  Mick Fanning (AUS)
Heat 3: Kelly Slater (USA) vs. tba
Heat 4: tba vs. tba

veröffentlicht am 12.10.2007

Bobby Martinez ist nur noch einen Heat vom Finale entfernt Foto: Kelly Cestari, Covered Images
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