Billabong Pipe Masters 2013:
Grande Finale auf Hawaii

Weltmeisterschaft, Pipe Masters und Triple Crown of Surfing standen beim Billabong Pipe Masters 2013 auf dem Spiel: Am Ende gab es doch fast nur einen Gewinner.

Billabong Pipe Masters 2013.  Foto: ASP/KiristinDer letzte Tag des Billabong Pipe Masters 2013 sorgte nicht nur mit seinen bis zu vier Meter großen Wellen für Aufsehen: Hier wurden gleich drei renommierteTitel vergeben! FUNSPORTING blickt für euch auf die drei großen Champions und beleuchtet, wie sie diesen einmaligen Tag auf Hawaii erlebt haben.

Mick Fanning ist World Champion

Billabong Pipe Masters 2013.  Foto: ASP/KiristinDie besten Chancen auf den Weltmeistertitel im Wellenreiten rechnete sich an diesem Tag der Australier Mick Fannning aus: Sollte er die riesigen Wellen von Hawaii bezwingen und bis in das Halbfinale vorstoßen, wäre ihm der Titel nicht mehr zu nehmen gewesen. Allerdings hatte der zweimalige Weltmeister bei seinen bisherigen Auftritten beim Billabong Pipe Masters nie wirklich überzeugen können.

Zu allem Überfluss hatte der 32-Jährige auch noch seinen Heat in der vierten Runde verloren und musste nun gleich im allerersten Heat des Tages gegen den ehemaligen Weltmeister und Banzai Pipeline Experten C.J. Hobgood ran. Bis kurz vor Ende des Duells sah es dann auch so aus, als würde Rekordweltmeister Kelly Slater die Chance bekommen Mick den Titel noch wegzuschnappen.

Billabong Pipe Masters 2013.  Foto: ASP/KiristinDoch dann schlug das Schicksal zu: Wie aus dem nichts baute sich direkt vor dem Australier die perfekte Welle auf und er fuhr tief in die Barrel. Als er auf der anderen Seite mit in die Luft gestreckten Fäusten wieder hinausfuhr, war auch dem letzten Zweifler klar, dass Mick Fanning in das Viertelfinale eingezogen war.

Das alles entscheidende Viertelfinale

Im Viertelfinale wartete aber ein weiterer unangenehmer Gegner auf den WM-Aspiranten: Yadin Nicol musste das Billabong Pipe Masters gewinnen, um sein Ticket für die ASP World Championship Tour 2014 zu lösen und so seine Karriere zu retten. So schaffte es der junge Australier dann auch, seinen Landsmann an den Rand einer Niederlage zu surfen.

Billabong Pipe Masters 2013.  Foto: ASP/CestariDoch unglaublicherweise wiederholte sich die Geschichte: Auch im Viertelfinale baute sich die perfekte Welle genau vor Mick Fanning auf, sodass er eigentlich nur noch aufspringen musste. Wieder schoss der Australier aus der Barrel, bekam 9,7 von 10 möglichen Punkten und krönte sich somit zum ASP World Champion 2013.

Slater nicht zu stoppen

 Foto: ASP/CestariRekordweltmeister und Surf-Ikone Kelly Slater hatte vor dem Billabong Pipe Masters verkündet, dass er seine große Karriere beenden würde. Bedingung: Er würde auf Hawaii siegreich sein und seinen zwölften Weltmeistertitel erkämpfen. Doch schon bevor er an diesem epischen Surftag überhaupt ins Wasser durfte, hatte er die Weltmeisterschaft verloren. Dennoch ließ sich der nunmehr 42-Jährige nicht beirren, surfte einen Traum-Heat nach dem anderen und holte am Ende im Finale gegen John John Florence seinen siebten Titel beim Billabong Pipe Masters.

Doch was ist jetzt mit dem Karriereende? "Letztes Jahr hat mich jemand gefragt was mich in den letzten Jahren meiner Karriere noch begeistert. Ich sagte ich würde gerne einmal ein Pipe Masters Finale gegen John John Florence surfen. Also war heute schon ein sehr spezieller Tag", sagte Slater.

Billabong Pipe Masters 2013.  Foto: ASP/Kirstin"Zu gewinnen ist sogar noch besser. Ich will in den besten Wellen gegen die besten Surfer antreten. Darum bin ich auf dieser Tour. Es war heute natürlich ein sehr emotionaler Tag für mich, besonders nachdem sich Mick im Viertelfinale den Titel gesichert hatte. Ich weiß noch nicht genau was 2014 passiert, aber ich glaube das hat mich gerade genug genervt, um noch einmal zurück zu kommen."

Und was ist mit John John?

Billabong Pipe Masters 2013.  Foto: ASP/CestariAber auch für den jungen Local-Hero John John Florence war der letzte Tag beim Billabong Pipe Masters ein ganz Besonderer. Der 21-jährige Youngster hat es immer als sein großes Ziel angegeben, einmal vor seiner Haustür zu gewinnen. Auch wenn er sich in diesem Jahr im Finale dem überragend surfenden Kelly Slater geschlagen geben musste, darf er sich mit dem Gewinn der Vans Triple Crown of Surfing 2013 trösten.

Da alle seine Kontrahenten im Kampf um den neben der Weltmeisterschaft prestigeträchtigsten Titel im Wellenreiten früh gescheitert waren, reichte John John am Ende ein zweiter Platz, um sich diese Krone ein zweites Mal zu sichern.

Weitere Informationen findet ihr auf der Website der ASP World Championship Tour 2013.

 

veröffentlicht am 17.12.2013
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