Surfen im Ärmelkanal für guten Zweck :

Der mehrfache Weltmeister Antoine Albeau aus Frankreich und der mehrfache Britische Meister der 90er Jahre Guy Gribb surften in sechs Stunden die 130 Kilometer von Frankreich nach England.

Durchquerung des Ärmelkanals.  Foto: Steve DoidgeAm 20. Oktober war es soweit. Nach mehreren Monaten intensiver Vorbereitungen waren die Windbedingungen optimal, um das waghalsige Abenteuer zu wagen. Die Überquerung des Ärmelkanals mit dem Windsurfboard. Das sind rund 130 Kilometer Luftlinie.

Los ging es von Cherbourg in der Normandie, Frankreich, um 10 Uhr morgens CET (9.00 Uhr WET) bei starkem bis stürmischem Wind und ohne Erlaubnis der französischen Behörden. Sehr erleichtert und am Ende ihrer Kräfte landeten die Surfer am Sandbanks Beach im Bezirk Poole, England, um 15 Uhr britische Zeit (WET).

Rauhe See im Ärmelkanal.  Foto: Steve DoidgeDazwischen surften der Franzose und der Engländer schier durch die Hölle. „Zwischendurch war mir kalt, ich war seekrank, hatte Krämpfe und überhaupt keine Energie mehr“, sagte Guy Cribb nach dem Höllenritt. Er war der Initiator des Surfausfluges. Doch genauso wie sein französischer Kollege gab er nicht auf und kämpfte sich durch die über drei Meter hohen Wellen des Ärmelkanals, vorbei an Supertankern, die die Windsurfer in den tosenden Fluten noch kleiner erscheinen ließen.

„Die Supertanker kreuzten genau unseren Weg und erschienen zuerst nur als riesige graue Umrisse im Nebel, der die Sicht stark behinderte; dann als bunte Riesen, die die sich den Weg durch den Kanal pflügten; ihre Motoren waren sogar noch über dem ächzenden Getöse des Windes zu hören“, erklärte Cribb.

Die beiden Windsurfprofis stürzten sich aber nicht alleine aus Abenteuerlust in den Ärmelkanal. Die Fahrt diente einem guten Zweck. Insgesamt wurden 7.000 Pfund (über 8.600 Euro) für den Ellen MacArthur Trust gesammelt. Die Stiftung unterstützt Kinder zwischen 8 und 18 Jahren nach einer schweren Krankheit bei ihrer Genesung und zwar durch Segeln. Die Kinder gewinnen durch das Segeln wieder Mut zum Leben und Vertrauen in ihre eigene Stärke. Mit dem „ersurften“ Geld sollen viele Kinder im Jahr 2009 aufs Wasser gehen können.

veröffentlicht am 28.10.2008

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