Rip Curl Pro Bells Beach 2014:
Der knappste Heat aller Zeiten?!

In der fünften Runde des Rip Curl Pro Bells Beach setzte sich Julian Wilson in einem der knappsten Matches in der Geschichte des proffessionellen Wellenreitens gegen Jordy Smith durch.

Mick Fanning beim Rip Curl Pro Bells Beach 2014.  Foto: Trevor Moran/Red Bull Content PoolMit dem Australier Mick Fanning und Carissa Moore aus Hawaii durften beim Rip Curl Bells Pro Beach 2014 am Ende sowohl bei den Herren als auch bei den Damen die amtierenden Weltmeister die Siegerglocken läuten. Für die größte Spannung am Finaltag hatten Julian Wilson und Jordy Smith allerdings bereits in Runde 5 gesorgt: Am Ende eines hochkarätigen Heats trennten die Beiden gerade einmal 0.04 Punkte.

Schlagabtausch in Runde 5

Carissa Moore beim Rip Curl Pro Bells Beach 2014.  Foto: Trevor Moran/Red Bull Content PoolNachdem bei den Ladies am Morgen Carissa Moore und Tyler Wright in das Finale eingezogen waren, stand bei den Männern die fünfte Runde und somit das Aufeinandertreffen von Jordy Smith aus Südafrika und Julian Wilson aus Australien auf dem Programm. Dort legte Smith zunächst mit einer Fünf und einer hohen siebener Wertung vor, während Wilson völlig von der Rolle zu sein schien und nur kleine Scores einfuhr.

Das änderte sich jedoch schlagartig als Wilson einmal eine Welle bis zum Ende durchreiten konnte und mit 8.17 Punkten wieder in Schlagdistanz kam. Als der junge Australier dann auch noch eine 9.13 nachlegte, schien er den Heat endgültig gedreht zu haben. Denn Smith benötigte nun schon eine fast perfekte 9,97, um noch in das Viertefinale einzuziehen.

Doch als der Südafrikaner quasi mit der Schlussirene eine letzte Welle anpaddelte und dabei einige der extremsten Manöver in der Geschichte der ASP World Championship Tour auspackte, schien sich das Blatt erneut zu wenden. Als jedoch die Kampfrichter jedoch ihre Scores veröffentlichten war der Schock bei allen Anwenden groß: Obwohl Smith von drei der insgesamt fünf Judges die perfekte Zehn zugesprochen bekam, reichte es am Ende nur für 9.93 Punkte. Somit zog Wilson mit 0.04 Punkten Vorsprung in das Viertelfinale ein.

Ist Wilson auch der Champion?

Mick Fanning beim Rip Curl Pro Bells Beach 2014.  Foto: Trevor Moran/Red Bull Content PoolTrotz dieses sensationellen Erfolges reichte es am Ende nicht zum ganz großen Erfolg für Julian Wilson: Nachdem der 25-Jährige im Viertefinale auch noch seinen Landsmann Joel Parkinson ausgeschaltet hatte, scheiterte er im Halbfinale am amtierenden Weltmeister Mick Fanning. Im Finale traf Fanning auf seinen Landsmann Taj Burrow, der sich im Semifinale gegen den hawaiianischen Youngster John John Florence durchgesetzt hatte.

Im Kampf zwischen den Altmeistern spielte sich dann ein ähnliches Drama ab wie bereits im Duell zwischen Wilson und Smith: Zwar konnte Taj Burrow mit einer 9.63 die höchste Punktzahl des Finales erzielen, er schaffte es jedoch noch nicht diese Punktzahl mit einer zweiten Welle zu untermauern. So war es am Ende der dreimalige Weltmeister Mick Fanning, der dank einer Gesamtscore von 16.83 an der Siegerglocke läuten durfte.

"Nach dem dreizehnten Platz in Margaret River bin ich nach Hause gefahren und habe richtig hart gearbeitet. Jetzt bin ich wirklich froh, dass sich die Arbeit bezahlt macht. Gratulation an Taj. Das waren die aufreibensten neun Minuten meines Lebens. Er ist herausragend gesurft," so der Champion nach dem Duell.

Titelverteidigung bei den Ladies

Stehanie Gilmore beim Rip Curl Pro Bells Beach 2014.  Foto: Ryan Miller/Red Bull Content PoolBei den Damen der Schöpfung konnte Carissa Moore aus den USA ihren Titel beim Rip Curl Pro Bells Beach verteidigen. Im Finale setzte sich die amtierende Weltmeisterin wie schon im Vorjahr gegen Tyler Wright aus Australien durch. Beide Kontrahentinnen zeigten in den extremen Bedingungen am Bells Beach eine klasse Vorstellung, doch am Ende hatte die junge Australierin einmal mehr keine Chance gegen ihre große Rivalin.

"Ich bin gerade echt sprachlos," sagte Moore. "Das war ein einzigartiges Finale. Wir hatten soviel Spaß. Ich wollte einfach nur mit Tyler reden, weil die Wellen so gut waren und wir soviel Spaß hatten. Es fühlte sich fast an wie eine Trainingssession. Ich weiß das sie eine richtig gute Surferin ist und am Ende des Jahres um den ASP World Champion Titel kämpfen wird, also musste ich mein Bestes geben. Es war ein langer Australien-Abschnitt und es hätte nicht besser für mich laufen können. Zwei Siege und ein Viertelfinale und dann am Ende dieser Sieg am Bells Beach sind einzigartig und Speziell."

Weitere Infos findet ihr auf der Website der ASP World Championship Tour 2014.

veröffentlicht am 24.04.2014
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