10 Fragen an Windsurfer Michael 'Rossi' Rossmeier:

Der Österreicher Michael ‚Rossi’ Rossmeier ist erfolgreicher Windsurfer und Buchautor. Er erzählt FUNSPORTING von seinem Erfolg mit dem "Tricktionary" und stellt außerdem eine optimistische Prognose für die Windsurfer auf.

Portrait Michael Rossmeier.  Foto: Kerstin ReigerWas wärst Du heute, wenn nicht Windsurfer?

Michael: Ich habe mein BWL- und Informatikstudium abgebrochen. Das war mir zu trocken und auch zu langweilig bzw. waren diese Fächer doch einfach nichts für mich. Wäre ich nun nicht dem Freestylen verfallen, dann wäre ich gerne Flugzeug- oder  Hubschrauberpilot geworden. 

Was ist das Beste am Beruf Windsurfer? Was ist das Unangenehmste?

Michael: Toll ist natürlich, dass wir mit unserer Arbeit überall dort hinkommen, wo andere Leute meist in den Urlaub hinfahren. Ich finde es auch gut, dass ich mein eigener Chef bin und mir nichts von jemand anderem vorschreiben lassen muss. Manchmal ist aber genau das auch schwierig. Immer und für alles selbst die Verantwortung zu tragen, kann auch stressig und anstrengend sein. 

Hast Du Vorbilder? Was macht für dich einen „herausragenden“ Windsurfer aus?

Michael: Zurzeit kann ich das gar nicht so richtig sagen - Tonky und Tati Frans und all diese ;-). Früher war das auf jeden Fall Josh Stone. Er ist ja quasi der Gründer des Freestyle, hat all die Urmanöver erfunden und die Basis für unsere Disziplin gelegt. 

Ziele für diese Saison? Ziele überhaupt?

Michael: Ich würde mich in der Over All Wertung gerne dieses wie auch letztes Jahr unter den Top Zwölf halten. Ansonsten möchte ich mein Buch Tricktionary weiter promoten. Der Verkauf läuft gut, es ist bereits in mehreren Sprachen und nun in der dritten Auflage erschienen. 

Wo siehst Du den Windsurfsport in 10 Jahren?  Und wo siehst Du dich persönlich?

Michael: Für mich persönlich kann ich nur sagen, dass ich auf jeden Fall auch die nächsten Jahre so weiter machen möchte wie bisher. Am besten wäre es, jeden Tag auf dem Surfbrett sein. Für den Windsurfsport im Allgemeinen finde ich die Frage etwas schwierig zu beantworten. Ich glaube aber, dass die Zukunft nicht so mager aussieht, wie es von manchen voraus gesagt wird. Es gab in den 80ern einfach diesen Riesenhype. Dieser ist jetzt abgeflaut, aber es tut sich viel, vor allem in der Materialtechnologie. Das Equipment wird besser und besser, das heißt auch, dass es für jeden Neuling einfacher wird, das Surfen zu lernen und so die Faszination zu spüren, die dieser Sport ausübt. Also wird der Nachwuchs nicht ausbleiben, sondern hoffentlich noch zahlreicher werden. Es wird ja auch sonst viel getan, zum Beispiel mit Surffestivals. Dort haben auch Nicht-Professionals die Möglichkeit, sich auszutauschen und Dinge auf dem Wasser auszuprobieren. Ich glaube auch nicht, wie es andere manchmal behaupten, dass Kiteboarding das Windsurfen verdrängen wird oder ähnliches. 

Michael Rossmeier Action.  Foto: Kerstin ReigerWas war - gefühlt - dein größter Erfolg?

Michael: Ehrlich gesagt ist mein Buch bisher mein größter Erfolg. Es ist ein tolles Gefühl, wenn du für eine Sache brennst, versuchst, diese anderen zu vermitteln und das dann so gut ankommt! Dass sich Tricktionary so erfolgreich verkauft hat, ist wirklich die Krönung und hoffentlich kann es viele Interessierte dem Freestyle näher bringen.

Was ist „wahrer Luxus“ für dich?

Michael: Frei sein ist für mich Luxus. Und immer Windsurfen zu können, wo und wann ich will. 

Kannst du uns ein Urlaubsziel empfehlen?

Michael: Kolumbien ist ein Land, das mir unglaublich gut gefällt und viele Möglichkeiten bietet. Als Surfziel ist es noch gar nicht so erschlossen, aber es gibt viel zu entdecken.

Das letzte Album, wofür Du dich begeistern konntest?

Michael: Mh, ich glaub, ich kann da nichts Bestimmtes nennen. Ich höre gerne Wyclef Jean, Jay Z und so was. 

Wie sieht ein Wochenende ohne Sport aus? 

Michael: Leider sitze ich dann viel vor dem Computer und arbeite. Entweder für das Buch und die dazugehörige Webpräsenz oder ich fülle meine eigene Internetseite mit Reiseberichten zum Beispiel.

Interview von Pauline Geyer

veröffentlicht am 19.08.2010

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