10 Fragen an Sarah Czepluch:

Wenn die Surferin aus München mal nicht arbeitet, dann verbringt sie jede freie Minute auf der Eisbach-Welle oder am Meer. Noch mehr über Sarah erfahrt Ihr in unserem Interview.

Sarah im Portrait.  Foto: Christoph Schoech. Was machst Du, wenn Du nicht gerade surfen gehst?
Unter der Woche zum Arbeiten gehen und am Wochenende mich mit Freunden treffen und Party machen… Und im Moment meine neue Wohnung endlich mal auf Vordermann bringen.

Erzähl uns von Deinen Anfängen im Surfen? Wie bist Du dazu gekommen?
Mit 16 habe ich zum ersten Mal Surfer in München auf der Isar gesehen und war total begeistert, allerdings war mir damals Skaten und Snowboarden wichtiger. Es hat mich dann erst ganze fünf Jahre später gepackt. Seitdem wollte ich nur noch jeden Tag in den Eisbach und jeden freien Tag ans Meer. 

Was sagen deine Eltern dazu?
Meine Eltern amüsieren sich ein wenig darüber und halten andere Dinge im Leben für wichtiger. Sobald aber Bekannte oder Verwandte in der Stadt sind, kommen sie am Bach vorbei und zeigen stolz, wie ihre Tochter surfen kann.

Gab oder gibt es Vorbilder für Dich? Was macht für dich einen „herausragenden“ Surfer aus?
Natürlich gibt es viele Surfer und Surferinnen, die ich für ihr Können bewundere, aber richtige Vorbilder habe ich nicht. Ich denke, jeder sollte seinen eigenen Weg gehen und sich nicht an anderen orientieren. Genau das macht einen herausragenden Surfer für mich auch aus.

Ziele für diese Saison?  Ziele überhaupt? Gibt es etwas das Du unbedingt noch machen willst?
Die Saison ist für dieses Jahr in München schon vorbei. Leider hatte ich am Anfang des Sommers einen lästigen Ermüdungsbruch im Fuß, der nicht richtig verheilen wollte, so dass ich an keinem Flusscontest teilnehmen konnte. Nur bei der FUS-Jam im Juli war ich mit dabei. Grundsätzlich will ich weiterhin so oft wie möglich ans Meer und viel reisen. Sobald man mal in der Arbeitswelt gefangen ist, kann man schon über jeden Urlaub froh sein. 

Sarah auf der Eisbachwelle in München.  Foto: PrivatWo siehst Du den Surf-Sport in 10 Jahren?  Und wo siehst Du dich persönlich?
Entweder der Surfboom geht immer weiter und immer mehr Leute fangen an zu surfen oder es gibt einen totalen Einbruch, wie früher auch im Skatebereich. Wer weiß das schon so genau. Ich werde sicherlich immer noch auf dem Brett stehen und es meinen Kindern irgendwo auf den Gewässern dieser Erde beibringen.

Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor? 
Ich nehme nur selten an Wettkämpfen teil und brauche daher wahrscheinlich keinen besonderen Glücksbringer. Schön finde ich allerdings, dass mich meine Freunde immer unterstützen. Das gibt einem sehr viel Selbstvertrauen und Ruhe. Funktioniert allerdings logischerweise nur am Bach wegen der Nähe zum Publikum.

Was war -gefühlt- dein größter Erfolg? Was deine größte Niederlage?
Zum ersten Mal auf einer offenen Welle im Meer surfen war das schönste Gefühl – Niederlagen? Das Wort habe ich aus meinem Wortschatz gestrichen.

Was war das Peinlichste, was Du je erlebt hast?
Als mich mit 14 ein finnischer Skater, der bei uns zu Besuch war und in den ich total verliebt war, für einen kleinen Jungen gehalten hat und es alle mitbekommen haben. Als Entschuldigung bekam ich eine Thrasher geschenkt und war wieder glücklich… Damals ging das noch so leicht… (lacht).

Wie sieht ein Wochenende ohne Sport aus?
Ausschlafen, Freunde treffen, feiern gehen und dabei zu viel Geld ausgeben, am Montag alles wieder bereuen.

Vielen Dank für das Interview mit Dir!


 

veröffentlicht am 24.09.2009

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