10 Fragen an Windsurfer Maarten van Ochten:

Nach einer verletzungsbedingten Pause ist Windsurfer Maarten van Ochten 2010 wieder voll da! Mit FUNSPORTING spricht er über die Kids von heute, Computer, Surfen und über vieles mehr!

Portrait Maarten van Ochten.  Foto: Kerstin ReigerWas wärst Du heute, wenn nicht Windsurfer?

Maarten: Eigentlich wäre es dann genau so, wie es jetzt ist, nur stressfreier. Ich würde natürlich auch windsurfen, aber eben nur in der Freizeit... Ich studiere parallel in Amsterdam, muss auch im August mal wieder zurück, um Klausuren zu schreiben. Es ist schon anstrengend, das so zu managen, aber ich möchte mir gern dieses zweite Standbein aufbauen. Man muss ja leider realistisch bleiben...

Was ist das Beste am Beruf Windsurfer? Was ist das Unangenehmste?

Maarten: Definitiv ist die Chance so viel zu reisen und einen grandiosen Spot nach dem anderen zu sehen, toll. Ständig von den Elementen abhängig zu sein, erfordert viel Geduld und kann manchmal anstrengend und frustrierend sein kann. Am Ende ist es ja aber auch wieder genau das, was die Faszination ausmacht.

Hast Du Vorbilder? Was macht für dich einen herausragenden Windsurfer aus?

Maarten: Ricardo Campello ist ein grandioser Surfer. Er ist ein ganz schön radikaler und besonders innovativer Fahrer und alles sieht so easy aus, wenn er auf dem Wasser ist. 

Was sind deine Ziele für diese Saison oder überhaupt?

Maarten: Ich würde mich in dieser Saison gerne overall unter den Top 8 halten. Generell ist es tatsächlich einfach mein Motto, das Leben zu leben und das Bestmögliche rauszuholen!

Wo siehst Du den Windsurfsport in 10 Jahren?

Maarten: Das ist eine schwierige Frage... ich denke, man müsste einfach wieder mehr Kids dafür begeistern, nach draußen zu gehen und ihnen zeigen, wie viel Spaß und Action man im Freien in der Natur haben kann. Zu viele hängen mittlerweile ewig vor ihren Rechnern und der Funke der Surffaszination hat leider gar keine Chance mehr, überzuspringen.

Rituale: Wie bereitest Du Dich auf einen Wettkampf vor?

Maarten: Um noch anders fit und flexibel zu bleiben, gehe ich viel schwimmen und mache Yoga - die Yogapositionen sind eine tolle und eigentlich echt notwendige Ergänzung zu den üblichen Surfbewegungen.

Was war - gefühlt - dein größter Erfolg?

Maarten: Nachdem ich vier Monate wegen einer Fußverletzung nicht fahren konnte, war es ein großer Erfolg in Podersdorf in Österreich fünfter zu werden.

Maarten van Ochten Action.  Foto: Kerstin ReigerWas bedeutet „wahrer Luxus“ für dich?

Maarten: Es wäre schon Luxus, nicht immer darüber nachdenken zu müssen, wie viel Geld man ausgeben darf. Ansonsten bin ich aber nicht so der materielle Typ. Wahrer Luxus bedeutet für mich, meine Familie und Freunde bei mir zu haben und erfolgreich im Leben zu sein, auf sportlicher, aber ich finde auch auf intellektueller Ebene.

Wie sieht ein Wochenende ohne Sport aus?

Maarten: Meist muss ich an ruhigeren Tagen schon auch arbeiten, für die Uni lernen oder auch meine Webpage pflegen. Wenn all diese Dinge getan sind, entspanne ich mich am liebsten zu Hause mit alten guten Schulfreunden und bei meiner Familie.

Drei Dinge, ohne die Du nicht auskommst, die du immer bei Dir hast?

Maarten: Ich brauche dringend meinen Laptop, um mit den mir wichtigen Leuten in Kontakt bleiben zu können. Unentbehrliche Utensilien sind auch meine Sonnenbrille und leider mein Termin-Planer.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

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veröffentlicht am 06.08.2010

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